Aktuell im Museum

Spezielle Veranstaltung

Wissensdrang trifft Sammelwut
14. November 2019 17.30 - 18.00 Uhr
Wissensdrang trifft Sammelwut
Spezielle Veranstaltung
Wissensdrang trifft Sammelwut
14. November 2019, 17.30 - 18.00 Uhr

Führung im Rahmen des Erzählcafés «Was ist mir heilig?»

> Mit Kuratorin Beatrice Voirol, Johanna Kohn und Kerstin Rödiger, Erzählcafé

Eintritt (gemäss Tarifstruktur)

> Kalendereintrag
> PDF

Wissensdrang trifft Sammelwut

Spezielle Veranstaltung

Was ist mir heilig?
14. November 2019 18.00 - 20.00 Uhr
Was ist mir heilig?
Spezielle Veranstaltung
Was ist mir heilig?
14. November 2019, 18.00 - 20.00 Uhr

In Religionen und im persönlichen Glauben suchen Menschen auch nach «Heiligem». Die Begegnungen damit können faszinieren, verstören oder sogar Lebenswege verändern. Im Erzählcafé geht es um Erinnerungen und Erfahrungen der Teilnehmenden mit dem «Heiligen»: Alle können etwas darüber berichten, aber niemand muss etwas verraten.

> Mit Kuratorin Beatrice Voirol, Johanna Kohn und Kerstin Rödiger, Erzählcafé. In Kooperation mit dem Netzwerk Erzählcafé Schweiz.

> Anmeldung bis Mo 11.11.: T 061 266 56 32 oder info@mkb.notexisting@nodomain.comch.

Eintritt (gemäss Tarifstruktur)

> Kalendereintrag
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Was ist mir heilig?

Führung

StrohGold
17. November 2019 11.00 - 12.00 Uhr
Führung
StrohGold
17. November 2019, 11.00 - 12.00 Uhr

Warum wird ein bayrisches Dirndl aus afrikanischen Stoffen geschneidert? Sind diese Materialien überhaupt afrikanisch? Auch Gegenstände, Ideen und Techniken wandern seit je zwischen den Kulturen. Erfahren Sie mehr über diese spannenden Verflechtungsgeschichten.

> Mit Reingard Dirscherl

Eintritt (gemäss Tarifstruktur)

> Kalendereintrag
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Spezielle Veranstaltung

Mutter und Kind
21. November 2019 18.30 - 20.30 Uhr
Spezielle Veranstaltung
Mutter und Kind
21. November 2019, 18.30 - 20.30 Uhr

Im Zentrum der Weihnachtsausstellung steht ein ungleiches Paar: Mutter und Kind. Emotionen und kulturelle Normen bestimmen ihre Beziehung. In Skulpturen und Bildern sind Verklärung und Trauer, Zärtlichkeit und Verehrung zu erkennen.

Sie sind herzlich zur Eröffnung der Ausstellung «Mutter und Kind» eingeladen.

Eintritt frei

> Kalendereintrag
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Führung

Mutter und Kind
24. November 2019 11.00 - 12.00 Uhr
Führung
Mutter und Kind
24. November 2019, 11.00 - 12.00 Uhr

Von Muttergottes bis #regrettingmotherhood: Auf der Führung begegnen wir verschiedenen Mutter-Kind-Beziehungen. In Skulpturen und Bildern zeigt sich, wie unterschiedlich das ungleiche Paar weltweit dargestellt wird.

> Mit Kuratorin Tabea Buri

Eintritt (gemäss Tarifstruktur)

> Kalendereintrag
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Menschen mit besonderen Bedürfnissen

Mutter und Kind im Bild
24. November 2019 14.00 - 16.00 Uhr
Menschen mit besonderen Bedürfnissen
Mutter und Kind im Bild
24. November 2019, 14.00 - 16.00 Uhr

In jeder Kultur durchdringen andere Vorstellungen von Mütterlichkeit, idealen Eltern und guten Kindern das Bild der beiden Figuren. In der Ausstellung gehen wir diesen Bildern und Vorstellungen nach. Im Workshop falten wir mehrere Bilderrahmen in Origamitechnik für unsere eigenen Zeichnungen oder Fotos.

> Mit Lua Leirner und Regina Mathez, Bildung und Vermittlung

> Beschränkte Platzzahl. Anmeldung bis Fr 15.11.: T 061 266 56 32 oder info@mkb.notexisting@nodomain.comch.

CHF 18.–

> Kalendereintrag
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Workshop für Erwachsene

In Japan beginnt das Geschenk mit der Verpackung
30. November 2019 11.00 - 16.00 Uhr
In Japan beginnt das Geschenk mit der Verpackung
Workshop für Erwachsene
In Japan beginnt das Geschenk mit der Verpackung
30. November 2019, 11.00 - 16.00 Uhr

Japanerinnen und Japaner widmen der Verpackung genau so viel Aufmerksamkeit wie dem Geschenk. Wir zeigen verschiedene Falt- und Knotentechniken, mit denen Gegenstände unterschiedlicher Form und Grösse attraktiv verpackt werden können. Besonders nachhaltig ist das Schenken, wenn statt Papier ein Furoshiki, ein quadratisches Tuch, verwendet wird.

> Mit Regina Mathez, Bildung und Vermittlung, und Kuratorin Stephanie Lovász

> Bitte Picknick für das Zmittag und einen Gegenstand zum Verpacken mitbringen.

> Für max. 16 Teilnehmende. Anmeldung bis Fr 22.11. T 061 266 56 32 oder info@mkb.notexisting@nodomain.comch.

CHF 95.–

> Kalendereintrag
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In Japan beginnt das Geschenk mit der Verpackung

Führung

Mutter und Kind
1. Dezember 2019 11.00 - 12.00 Uhr
Führung
Mutter und Kind
1. Dezember 2019, 11.00 - 12.00 Uhr

Von Muttergottes bis #regrettingmotherhood: Auf der Führung begegnen wir verschiedenen Mutter-Kind-Beziehungen. In Skulpturen und Bildern zeigt sich, wie unterschiedlich das ungleiche Paar weltweit dargestellt wird.

> Mit Antonio Russo

Eintritt frei

> Kalendereintrag
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Kinder und Familien

1 2 3 – Eine Matrjoschka und zwei Kinder
1. Dezember 2019 13.00 - 17.00 Uhr
1 2 3 – Eine Matrjoschka und zwei Kinder
Kinder und Familien
1 2 3 – Eine Matrjoschka und zwei Kinder
1. Dezember 2019, 13.00 - 17.00 Uhr

Was versteckt sich im Bauch deiner Holzfigur? Bunt wird dein Matrjoschka-Set auf jeden Fall.

> Mit Leah Vogler, Bildung und Vermittlung

Material: CHF 5.–

Eintritt frei

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1 2 3 – Eine Matrjoschka und zwei Kinder

Ethnologie fassbar

Mamma Mia & Ave Maria
4. Dezember 2019 18.00 - 19.30 Uhr
Ethnologie fassbar
Mamma Mia & Ave Maria
4. Dezember 2019, 18.00 - 19.30 Uhr

An diesem Abend kommen auch die Ohren auf ihre Kosten: In einer Führung werden Bilder und Skulpturen von Müttern und Kindern durch passende Lieder aller Stilrichtungen ergänzt.

> Mit Kuratorin Tabea Buri und Florence Roth, Ausstellungsassistenz

Eintritt (gemäss Tarifstruktur)

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Führung

Bima, Kasper und Dämon
8. Dezember 2019 11.00 - 12.00 Uhr
Führung
Bima, Kasper und Dämon
8. Dezember 2019, 11.00 - 12.00 Uhr

Das Figurentheater lebt von scheinbar leblosen Darstellern wie Puppen oder Gegenständen. Lassen Sie sich hineinziehen in all die aufregenden Geschichten über das Leben und die Liebe.

> Mit Nadja Breger

Eintritt (gemäss Tarifstruktur)

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Spezielle Veranstaltung

Mütterliche Gottheiten
11. Dezember 2019 10.00 - 12.00 Uhr
Spezielle Veranstaltung
Mütterliche Gottheiten
11. Dezember 2019, 10.00 - 12.00 Uhr

Mutter Erde, Mutter Gottes, Urmutter – die Mutterfigur wird in verschiedenen Kontexten mit dem Göttlichen in Verbindung gebracht. Wir schauen auf Varianten in den Darstellungen von Maria und Jesus, aber auch auf ganz andere Formen mütterlicher Gottheiten.

> Mit Kuratorin Tabea Buri

CHF 10.– / CHF 5.–

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Spezielle Veranstaltung

Kunstvoll verpackt
14. - 15. Dezember 2019 10.00 - 17.00 Uhr
Kunstvoll verpackt
Spezielle Veranstaltung
Kunstvoll verpackt
14. - 15. Dezember 2019, 10.00 - 17.00 Uhr

In unserem Museumsshop finden Sie besondere Geschenke für jedes Alter und jeden Anlass. Ausserdem bieten wir an diesem Wochenende einen vorweihnachtlichen Service an: Egal ob Schal, Schmuck, Buch oder Spiel –Ihre Geschenke werden japanisch inspiriert verpackt.

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Kunstvoll verpackt

Führung

Wissensdrang trifft Sammelwut
15. Dezember 2019 11.00 - 12.00 Uhr
Wissensdrang trifft Sammelwut
Führung
Wissensdrang trifft Sammelwut
15. Dezember 2019, 11.00 - 12.00 Uhr

Museen sind gefordert: Was gestern für eine ethnografische Sammlung noch unverzichtbar schien – wie etwa eine Schädelsammlung –, gilt heute als problematisch. Die Führung erforscht die Motive dieser Sammelwut und stellt Fragen zum adäquaten Umgang mit sensiblen Objekten.

> Mit Reingard Dirscherl

Eintritt (gemäss Tarifstruktur)

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Wissensdrang trifft Sammelwut

Führung

Mutter und Kind
22. Dezember 2019 11.00 - 12.00 Uhr
Führung
Mutter und Kind
22. Dezember 2019, 11.00 - 12.00 Uhr

Von Muttergottes bis #regrettingmotherhood: Auf der Führung begegnen wir verschiedenen Mutter-Kind-Beziehungen. In Skulpturen und Bildern zeigt sich, wie unterschiedlich das ungleiche Paar weltweit dargestellt wird.

> Mit Eli Wilhelm

Eintritt (gemäss Tarifstruktur)

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Kinder und Familien

Mutter und Kind
29. Dezember 2019 11.00 - 12.00 Uhr
Kinder und Familien
Mutter und Kind
29. Dezember 2019, 11.00 - 12.00 Uhr

Wusstet ihr, dass man den Kindern früher erzählte, dass Babys wie Äpfel auf Bäumen wachsen? Kennt ihr die Geschichte des indischen Gottes Krishna, der von einer Hirtenfamilie adoptiert und aufgezogen wurde? Kinder und ihre Eltern lernen auf einer gemeinsamen Führung Gegenstände, Bilder und Geschichten kennen, die von Familien rund um den Erdball erzählen.

> Mit Kuratorin Tabea Buri

Eintritt (gemäss Tarifstruktur)

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Spezielle Veranstaltung

Memory
25. Juni 2020 18.30 - 20.30 Uhr
Spezielle Veranstaltung
Memory
25. Juni 2020, 18.30 - 20.30 Uhr

Sie sind herzlich zur Eröffnung der Ausstellung eingeladen.

Eintritt frei

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Spezielle Veranstaltung

Erleuchtet
24. September 2020 18.30 - 20.30 Uhr
Spezielle Veranstaltung
Erleuchtet
24. September 2020, 18.30 - 20.30 Uhr

Sie sind herzlich zur Eröffnung der Ausstellung eingeladen.

Eintritt frei

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Übersicht

Alte Bilder neu geteilt

Gesellschaften, Städte und Kulturen wandeln sich stetig. Dieser Wandel wird auf unterschiedliche Arten festgehalten, beispielsweise durch die Ausstellung «StrohGold» im Museum. Einen anderen Weg geht Daniel Cassaday: er macht es im Internet.

«Herr Cassaday, ist älter immer besser?» fragen wir den Mann, der die Nostalgikerinnen und Nostalgiker der Stadt Basel vereint, als wir vor dem Museumsbistro Rollerhof in das Gespräch starten. Er schmunzelt, hat die Frage wohl schon oft gehört und relativiert. «Älter ist nicht immer besser, den Fortschritt gibt es immer. Und es ist auch eine Kostenfrage, Altes zu bewahren.» Man müsse sich fragen, ob es denn Sinn mache.

Herr Cassaday sitzt an einem sonnigen Tag an einem Tisch im Grünen, in der Hand sein Buch.

Digital begonnen, heute zum Teil analog. Daniel Cassaday mit seinem Buch über das Verschwundene Basel. (Foto: ZVG / © Werner Kast)

Und er? Er bewahrt das Alte zumindest digital und bewirtschaftet in den sozialen Netzwerken einen virtuellen Ausstellungsraum. Schon als Kind verspürte Daniel Cassaday die Faszination daran und verbrachte viel Zeit im Staatsarchiv. In der Jugend legte er dieses Hobby dann zur Seite um es wieder aufzugreifen, als er das Staatsarchiv im Internet entdeckte. Mit den alten Bildern kamen auch Fragen. Zum Beispiel: «Wo befindet sich diese Strasse? Was fertigte man in diesem Haus? Gibt es diesen Brunnen noch heute?»

In den 1880er-Jahren standen auf dem Barfüsserplatz noch Autos.

Der Barfüsserplatz in den 1880er-Jahren (Foto: Bildarchiv Andy Schenk)

«Mir kam in den Sinn, dass man auf Facebook ja Sachen teilen und Fragen stellen kann», erzählt er. Er schuf eine Seite, die bis heute von knapp 30 000 Menschen abonniert wurde. Es ist eine verschworene Gemeinschaft aus Baslerinnen und Baslern, nicht selten Auslandschweizer, deren Heimweh durch die Seite gelindert wird.

In den Kommentaren ist oft eine Wehmut vernehmbar. Damals sei vieles besser gewesen, schöner, liebevoller, lautet der Tenor. Man freut sich an den Bildern der Innenstadt mit der offenen Birsig und sucht in den vielen digitalen Fotoalben nach den eigenen vier Wänden oder dem damaligen Schulgebäude. Die Bilder der Transformationen im Stadtbild wecken Emotionen.

Ein Bild aus dem Jahr 1964 zeigt den Münsterplatz und den Rhein von oben. Aufgenommen wurde es aus einem Flugzeug.

Flug über den Münsterplatz im Jahr 1964. (Foto: ETHZ)

«Ich bin wunderfitzig»

Er pflegt seine Seite «Verschwundenes Basel» täglich. Woher er diese Motivation nimmt? Freude an der Geschichte habe er, er sei «wunderfitzig», sagt Daniel Cassaday. Woher das wiederum kommt, weiss er nicht. «Mein Vater war Geschichtslehrer. Vielleicht habe ich da etwas mitbekommen.»

Er macht einen Kalender, hat mit einem ehemaligen Journalisten ein Buch veröffentlicht und erfreut sich nach wie vor an den Bildern, die er sammelt. Vom Gewinn der Verkäufe erwirbt er auf Flohmärkten oder im Internet Originalbilder, die seine Sammlung ergänzen, die mittlerweile auf mehrere tausend Objekte angewachsen ist.

Was meint er als sogenannter Influencer auf diesem Gebiet eigentlich zum neuen Dach des Museums? «Ich finde es gelungen, es fügt sich schön ein. Da ist etwas Schönes daraus geworden», sagt er, als er im Museumshof steht und das Gebäude begutachtet.

Die Transformationen sind unterschiedlich: Daniel Cassaday betrachtet das Stadtbild, das Museum die Kulturen der Welt. Beide zeigen mit ihrer ganz unterschiedlichen Sammlung aber auf, wie Veränderungen Menschen und Gesellschaften prägen.

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