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Veranstaltung
Museumsnacht
Museumsnacht

Grossartiges!

20. Januar 2017 – 21. Januar 2017

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Museumsnacht
Museumsnacht
Grossartiges!
20. Januar 2017, 18.00 Uhr – 21. Januar 2017, 02.00 Uhr

Grosses gibt es in der Ausstellung «GROSS» zu bestaunen. Aber auch die Führungen in den anderen Ausstellungen zeigen Grösse. Entdecken Sie grossartige Welten im Suchspiel, durch die VR-Brille oder dank riesiger Seifenblasen.

PROGRAMM
> Grosses Entdeckspiel
Eingangsbereich | 18.00 - 00.00
Das Suchspiel für Gross und Klein führt durchs ganze Haus und zu grossartigen Objekten.

> Perspektivenwechsel
Ebene 3 Werkstatt | 18.00 - 00.00
Durch die VR-Brille sieht die Welt nochmals anders aus. Setzen Sie die Brille auf und tauchen Sie ein in die virtuelle Realität!
Unterhaltsamer Selbsttest

> Big Bubbles
Hedi Keller-Saal | 19.45; 21.45; 23.45
Punkto Seifenblasen ist Nicky Viva die Nummer 1 in der Schweiz. Bei seinem Auftritt schafft der Künstler eine grossartige, zarte Glitzerwelt. Lassen Sie sich bezaubern!.

> Mini bis Maxi! Kurzführungen zu Objekten in allen Grössen
Ganzes Museum | 18.30 - 00.30
Jede halbe Stunde mit den Kuratorinnen und Kuratoren:

18.30 Kleine Masken für riesige Yamsknollen Ebene 1 - In der Reihe tanzen
19.00 Falten & Knoten - Textildesign aus Japan Ebene 3 - StrohGold
19.30 Grosskopfete an der Fasnacht Nebenhaus - Fasnachtsausstellung
20.00 Schwertransport - grosse Objekte ausstellen Ebene 2 - GROSS
20.30 Kleine Masken für riesige Yamsknollen Ebene 1 - In der Reihe tanzen
21.00 Grosse Götter ganz klein Ebene 1 - In der Reihe tanzen
21.30 Grosskopfete an der Fasnacht Nebenhaus - Basler Fasnacht
22.00 Transport lourd - exposer des grands objets 2ème étage - GRAND
22.30 Grossartiges Design Ebene 3 - StrohGold
23.00 A Small Flower Basket Conquers the Islands 4th floor - Striking patterns
23.30 Grosse Götter ganz klein Ebene 1 - In der Reihe tanzen
00.00 Grossartiges Design Ebene 3 - StrohGold
00.30 Ein kleiner Blumenkorb erobert die Inseln Ebene 4 - mustergültig

> Essen und Trinken
Hof und Bistro | Risotto und Grill im grossen Stil

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Austellung
Vom Zimt zum Stern
Vom Zimt zum Stern

Himmlische Düfte aus aller Welt

18. November 2016 – 08. Januar 2017

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Vom Zimt zum Stern
Vom Zimt zum Stern
Himmlische Düfte aus aller Welt
18. November 2016 – 08. Januar 2017

Anis, Zimt, Vanille, Ingwer und Kardamom gehören ebenso in die Weihnachtsbäckerei wie Kakao und Orangeat. Sind wir uns aber bewusst, dass diese Gewürze und Ingredienzen nicht in unseren Gärten gewachsen sind? Die Ausstellung zeigt die Geschichte und Bedeutung dieser wohlriechenden Gewürze auf, zeigt alte Gewürzschachteln, Handmühlen und Mörser und wunderschöne, geschnitzte Model. Thematisiert werden auch regionaltypische Weihnachtsspezialitäten wie Dresdner Stollen, Panettone und das Basler Läggerli.

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Ausstellung
mustergültig
mustergültig

Globale Spuren in der lokalen Ikat-Mode

21. Oktober 2016 – 26. März 2017

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mustergültig
mustergültig
Globale Spuren in der lokalen Ikat-Mode
21. Oktober 2016 – 26. März 2017

Ikat ist eine faszinierende Technik und Kunstform, um komplexe Muster auf handgewobenen Textilien zu kreieren. Meisterweberinnen in Ostindonesien und Timor-Leste verarbeiten in ihren lokalen Produkten seit jeher fremde Einflüsse. Damit beteiligen sie sich aktiv an Globalisierungsprozessen und modischen Trends. Wir zeigen alte und neue Kreationen dieser Weberinnen und ergänzen die Ausstellung mit zeitgenössischen Umsetzungen von Ito Joyoatmojo und Susi Kramer.

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Ausstellung
Im Schlaraffenland
Im Schlaraffenland

Diplomausstellung des Instituts Hyperwerk

17. September 2016 – 25. September 2016

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Im Schlaraffenland
Im Schlaraffenland
Diplomausstellung des Instituts Hyperwerk
17. September 2016 – 25. September 2016

Kommen Sie! Die Treppe hoch: ins Schlaraffenland! Ein Land, in dem Methoden wie Früchte von den Bäumen spriessen. Wo neue Tätigkeiten aus dem Boden wachsen und Lohnarbeit eine Nebenrolle spielt. Ein Land auf dem Fundament des Industriezeitalters. Hier trinken wir Honig aus den Bächen – inmitten eines Universums von 300 000 Objekten, Zeugen der unterschiedlichsten Kulturen und handwerklicher Innovationsfreude. Anhand des Jahresthemas «Wir, wir selbst sind die Methode“ entstanden die Arbeiten, die mittels Objekten und kleinen Interventionen präsentiert werden. Wagen Sie eine Reise ins Land der unbegrenzten Möglichkeiten!

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Museumsfest
Kultur Kocht!
Kultur Kocht!

03. September 2016 – 04. September 2016

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Kultur Kocht!
Kultur Kocht!
03. September 2016 – 04. September 2016

Spezielle Öffnungszeiten während des Festes:
Samstag 10.00 - 24.00 Uhr
Sonntag 10.00 - 17.00 Uhr

— VERSPEISEN — ESSEN

Es herrscht Lagerfeuerromantik auf dem Münsterplatz: mit trendigen Feuerstellen respektive Feuerrohren. Rundherum bieten Foodtrucks ein unkompliziertes Verpflegungserlebnis. Das Museumsbistro bietet feine Bistroküche à la carte und exklusive Festwurstkreationen.

— WOLLÜSTIG — INSTALLATION
Aus Wolle kreiert Madame Tricot exquisite Meeresfrüchte, prächtige Fische sowie deftige Fleisch- und Wurstwaren. Dazu strickt sie passende Beilagen und rundet ihr kunstvolles Menü mit Torten ab. In Strick-Workshops gibt sie ihre Maschenkunst weiter.

— GENUSSPUNKTE — UNTERHALTUNG
Die bekannte Fernsehköchin Sarah Wiener kocht live im Museum! Sie legt viel Wert auf Nachhaltigkeit und bereitet deshalb ein schmackhaftes Reste-Essen zu, das im Anschluss probiert werden darf. Moderator Heinz Margot entlockt ihr dabei Tipps und Tricks zum Thema Kochen.
Tagsüber servieren die Berner Künstler Gilbert und Oleg im «Goldenen Gaukler», einem einzigartigen Zirkuswagen, köstliche Kleinkunst auf Bestellung.
Am Comedy-Abend auf der grossen Bühne im Hof präsentieren nahmhafte Comedians komische Häppchen: Joël von Mutzenbecher nimmt die Wienerli-Prominenz, Vegetarier und Veganerinnen aufs Korn. Fee Badenius überkommt eine witzige Fleischess-Lust, während Johnny Burn Klischees von Schweizern über Asiaten und umgekehrt süss-sauer vertont. Munden werden die essgewaltigen Wortspielereien von Gabriel Vetter ebenso wie die Chanson-Pop-Delikatessen der Edle Schnittchen.

— ERLEBNIS ESSEN — WISSEN
Im Food-Labor geht es um die Wurst: Die Besucher werden zu Forschenden, gehen der Wurst sowie der Esskultur auf den Grund und beweisen ihr Wissen in einem Wettbewerb rund um Küchengeräte aus der Museumssammlung. Aus Liebe zum Essen bilden sie sich im Erlebnisraum Foodwaste über Resteverwertung fort und verfeinern ihren Riechsinn am Gewürzstand.

— ZUBEREITUNG — WORKSHOPS
In der exklusiven Wursterei* stellen die Teilnehmenden Eigenkreationen her. Speziell ist auch jener Workshop, in dem Würste aus Schoggi produziert werden, wobei vorher am besten eine nützliche Kochmütze gebastelt wird. Spannend ist der Blick über den Tellerand hinweg: Dabei wird den Fragen nachgegangen, wie viel die Welt isst und welche Sitte in anderen Ländern herrschen.

— FÜHRUNGEN IN — DEN AUSSTELLUNGEN
Die Kuratoren des Museums schweifen stündlich mit den Besuchern durch die Ausstellungen und stellen das Thema Nahrung im einen weiteren kulturellen Kontext. Berichtet wird über Grenzerfahrungen mit Essen bei der ethnologischen Feldarbeit, über Upcycling in Afrika und dass Maggi nicht gleich Maggi ist. Wissbegierige erfahren, ob Skinheads und Goths dasselbe essen, was Götterspeisen mit einem Loch im Brett zu tun haben und wer Slow Food erfunden hat.

*Anmeldung für Wursterei erforderlich, Materialkosten: CHF 25.– pro Person Reservation vor dem Fest: 061 266 56 00. Für alle anderen Workshops ist keine Anmeldung erforderlich

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Ausstellung
Art Parcours
Art Parcours

Installation und Performance im Museum

13. Juni 2016 – 19. Juni 2016

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Art Parcours
Art Parcours
Installation und Performance im Museum
13. Juni 2016 – 19. Juni 2016

Die Art Basel wird wieder viele Kunstinteressierte in unsere Stadt führen. Neben der Kunstmesse gibt es auch dieses Jahr wieder den Art Parcours mit Skulpturen, Interventionen und Performances auf dem Münsterplatz.

Das Highlight bei uns an der Parcours Night ist die Performance „Music for Chameleons“, ein Projekt des Iren Pádraic E. Moore.

Wir freuen uns während der ganzen Art-Woche eine Installation „The Shapes Project: Shapes Spinoffs, 2005–2016“ des amerikanischen Künstlers Allan McCollum zu zeigen. 144 handgedrechselte Holzobjekte, präsentiert auf 24 Tischen.

Spezielle Öffnungszeitzeit der Installation 13.06.-19.06.2016:
Montag – 'Parcours Opening': 19.00 – 22.00
Dienstag, Mittwoch, Donnerstag, und Freitag: 11.00 – 21.00
Samstag – 'Parcours Night': 11.00 – 00.00
Sonntag: 11.00 – 19.00

> Link zum Art Parcours

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Ausstellung
Was werden wird
Was werden wird

Erwachsen werden in Zürich, Ouagadougou und Bamako

10. April 2016 – 05. Juni 2016

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Was werden wird
Was werden wird
Erwachsen werden in Zürich, Ouagadougou und Bamako
10. April 2016 – 05. Juni 2016

Ob Westafrika oder Schweiz - uns Jungen gehört die Zukunft. Unbestritten. Aber welche? Unsere Ausgangs- und Lebenslagen könnten unterschiedlicher nicht sein. Und dennoch verbindet uns auch Vieles: Wir wollen erwachsen werden, unseren Platz in der Gesellschaft finden, die Zukunft gestalten. Unsere Visionen in Bild und Sprache zwischen Euphorie und Apathie, zwischen Wunsch und Wirklichkeit - ausgestellt im Museum der Kulturen Basel, um darüber zu reden.

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Veranstaltung
Museumsnacht
Museumsnacht

Voll bunt!

22. Januar 2016 – 23. Januar 2016

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Museumsnacht
Museumsnacht
Voll bunt!
22. Januar 2016, 18.00 Uhr – 23. Januar 2016, 02.00 Uhr

Farben sind Leben. Mal so, mal anders. Aber immer bedeutsam. Sehen Sie Rot? Testen Sie Ihre Farbwahrnehmung! Machen Sie mit bei der kunterbunten Spurensuche durchs Museum, erleben Sie vollbunte Kurzführungen und lassen Sie sich von den Tanzkünsten von Christian ‹la furia› Martinez, Schweizer Meister im Breakdance, begeistern. Das wird Action-Painting at its best! Gekonnt lässt er B-Boying, Bilder, Farben, Licht und Musik zu einem Gesamtwerk verschmelzen.
Geniessen Sie den stimmungsvoll beleuchteten und musikalisch facettenreich bespielten Innenhof. Auch kulinarisch setzen wir bunte Akzente mit farbenfrohen Curries, Suppen und Grill-‹Gluschterli›.

Tickets sind an der Museumskasse erhältlich:
CHF 30.- (inkl Fahrt mit Sonderzug DB)
CHF 24.- Erwachsene
CHF 19.- mit Museumspass MPM
Jugendliche bis 25 J. gratis

PROGRAMM
> Kunterbuntes Suchspiel
Eingangsbereich | 18.00 - 24.00
Kinder und Erwachsene begeben sich auf kunterbunte Spurensuche durchs Museum.

> Sehen Sie farbig?
Ebene 3 Werkstatt | 18.00 - 02.00
Wie gut erkennen Sie Farbunterschiede?
Unterhaltsamer Selbsttest.

> Farben, Masken, Töne
Nebenhaus | 18.00 - 24.00
Aktive Basler Fasnächtler erläutern in der Ausstellung „Basler Fasnacht“ die drey scheenschte Dääg.

> Action Painting
Hedi Keller-Saal | 19.45; 21.45; 23.45
Der Breakdancer Christian 'la furia' Martinez, Schweizer Meister, tritt in einen tänzerischen Dialog mit Objektfotografien. Gekonnt lässt er B-Boying, Bilder, Farben, Licht und Musik zu einem Gesamtwerk verschmelzen. Durch den Tanz werden die flüchtigen Moves auf die Leinwand übertragen und festgehalten.

> Voll bunte Kurzführungen durch alle Ausstellungen
Ganzes Museum | 18.30 - 00.30
Jede halbe Stunde mit den Kuratorinnen und Kuratoren:

18.30 Aus Orange wird Rot Ebene 1 - beim Abelam-Haus
19.00 Farben im Mandala Ebene 3 - StrohGold
19.30 Europa kunterbunt Ebene 4 - Tessel, Topf und Tracht
20.00 Farbe und Form Ebene 2 - Holbein. Cranach. Grünewald
20.30 Indigo und Morinda Ebene 2 - Expeditionen
21.00 Alles ausser Gelb Ebene 1 - Opium
21.30 Bunte Botschaften Ebene 3 - StrohGold
22.00 Forme et couleur Ebene 2 - Holbein. Cranach. Grünewald
22.30 Europa kunterbunt Ebene 4 - Tessel, Topf und Tracht
23.00 Everything but yellow Ebene 1 - Opium
23.30 Verborgene Farben Ebene 3 - StrohGold
00.00 Indigo und Morinda Ebene 2 - Expeditionen
00.30 Alles ausser Gelb Ebene 1 - Opium

> Essen und Trinken
Hof und Bistro | farbenfrohe Curries, Suppen und Grill-‹Gluschterli›

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Ausstellung
Tessel, Topf und Tracht
Tessel, Topf und Tracht

Europa gesammelt und ausgestellt

20. November 2015 – 04. September 2016

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Tessel, Topf und Tracht
Tessel, Topf und Tracht
Europa gesammelt und ausgestellt
20. November 2015 – 04. September 2016

Ehrgeizig war das Ziel, als 1904 das noch junge Völkerkundemuseum Basel (heute: Museum der Kulturen Basel) die Abteilung Europa eröffnete: Es sollten bäuerliche Objekte aus allen Teilen Europas systematisch gesammelt und dokumentiert werden. Für die damalige Zeit war der gesamteuropäische Ansatz eine echte Pionierleistung.

Diesem Grundsatz, nicht bloss volkskundliche Objekte aus der Schweiz zusammenzutragen, ist die Abteilung Europa bis heute treu geblieben. Dass es nur im Ansatz möglich ist, die Vielfalt volkskultureller Erzeugnisse in die Basler Sammlung aufzunehmen, wurde schon früh erkannt. Ebenso früh verabschiedete man sich von der Beschränkung auf bäuerliche und vorindustriell gefertigte Objekte.

Die Ausstellung "Tessel, Topf und Tracht" öffnet einen bunten Fächer europäischer Volkskultur. Nebst tollen Objekten werden auch Persönlichkeiten vorgestellt, die seit 1904 als Sammler zum Ausbau des Objektbestandes beigetragen haben. Die Ausstellung ermöglicht nicht nur den nationalen Vergleich, die Objekte erzählen auch "wundersame" Geschichten von der Schaffenskraft unsere Ahnen, von der Kultur des Alltags, von Arbeit und Glauben, vom alten Leben und von Stunden der Freude und der Trauer.

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Ausstellung
Eselskarren & Orangen
Eselskarren & Orangen

Sizilianische Volkskultur

20. November 2015 – 17. Januar 2016

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Eselskarren & Orangen
Eselskarren & Orangen
Sizilianische Volkskultur
20. November 2015 – 17. Januar 2016

Sizilien zeigt sich ganz besonders in kultureller Hinsicht sehr eigenständig. Das MKB verfügt über eine bemerkenswerte Sammlung sizilianischer Volkskultur. Besonders herauszuheben sind die Gross- und Kleinkeramiken (inkl. Krippen), die "Opera dei pupi" (Marionetten) und die bunt bemalten Eselskarren, denen man längst nicht mehr real auf den Strassen begegnet - dafür als Modellausgaben in allen Grössen und Formen und als Sujet auf unterschiedlichsten Produkten.

Die malerische Landschaft Siziliens ist unter anderem durch die grossen Orangen- und Mandarinenhaine geprägt. Die Herkunft der Zitrusfrüchte erschliesst sich uns durch das Einwickelpapier, auf dem neben der Angabe des Lieferanten, die Marke und meist ein buntes Bild zu sehen ist. Die sizilianischen "Orangenpapiere" sind Botschafter für ihre Herkunftsregion. Wir nehmen die bunten Verpackungen sowie die Eselskarren, auf denen die Früchte transportiert wurden, zum Anlass und Ausgangspunkt für eine farbenprächtige Reise in die sizilianische Volkskultur. Die Weihnachtsausstellung zeigt u. a. auf, wie regionale Zeichen der Identität geschaffen, verstärkt und transportiert werden.

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Installation
SchattenSpielAutomaten
SchattenSpielAutomaten

Die Erzählung eines unbekannten Alchemisten

16. September 2015 – 20. September 2015

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SchattenSpielAutomaten
SchattenSpielAutomaten
Die Erzählung eines unbekannten Alchemisten
16. September 2015 – 20. September 2015

Das internationale FigurenTheaterFestival Basel lässt 2015 seine 8. Ausgabe über die Bühnen gehen. Die Möglichkeiten des Figurentheaters werden nicht nur in den Grössendimensionen ausgelotet, sondern auch in den transdisziplinären Beziehungen zu anderen Künsten. So verbindet die Licht-Installation «SchattenSpielAutomaten – Die Erzählung eines unbekannten Alchemisten» der RaumZeitPiraten Schattenspiel und Installation. Das Künstlerkollektiv aus Deutschland ist bei uns zu entdecken.

Die Arbeit „SchattenSpielAutomaten – Die Erzählung eines unbekannten Alchemisten“ ist ein Automatenexperiment. Analog zu den Kameratechniken aus der Filmkultur werden selbstentwickelte, motorisierte Apparaturen mit Lichtquellen statt Kameras versehen, um ein raumgreifendes Schattenereignis in Bewegung zu setzen. Verschiedenste Objekte, Fundstücke und Alltagsgegenstände werden von den kinetischen Lichtmaschinen in Szene gesetzt, animiert und mit Exponaten aus der Sammlung des MKB verflochten. Die Raum, Zeit, Subjekt und Objekt überbrückende Klammer des Werks bildet das unscharfe Feld der Alchemie. In immer wiederkehrenden, sich ineinander verflechtenden, überlagernden und gegeneinander verschiebenden Narrationsschleifen entfaltet sich «Die Erzählung eines unbekannten Alchemisten». Es entsteht eine begehbare, kinetische Rauminstallation, die die Besucherinnen und Besucher einlädt, in ein surreales Universum aus Licht und Schatten einzutauchen und dem unbekannten Alchemisten in seine geheimnisvolle Gedankenwelt zu folgen.

Tägl. 10.00 - 17.00 Uhr, Mi 16.09. bis 20.00 Uhr
Eintritt (gemäss Tarifstruktur)

> Link zum FigurenTheaterFestival Basel 2015
> Link zu den RaumZeitPiraten

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Ausstellung
Hermès Editeur

Ausstellung

Hermès Editeur

Variations autour de La Longue Marche von Julio Le Parc

16. Juni 2015 – 28. Juni 2015

Ausstellung
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Hermès Editeur
Hermès Editeur
Variations autour de La Longue Marche von Julio Le Parc
16. Juni 2015 – 28. Juni 2015

Zur vierten Ausgabe von „Kunstwerken auf Seidentücher“ hat Hermès, Hersteller von Luxusmodeartikeln, den Künstler Julio Le Parc eingeladen, das symbolträchtige Seidentuch zu interpretieren. Als wahrhaftige Hymne an die Farbe trägt sein Vorschlag den Titel Variations autour de La Longue Marche. Diese Ausgabe von Hermès Edition mit 60 Seidentüchern, alles Unikate, wird anlässlich der Art Basel im Museum der Kulturen Basel erstmals gezeigt.

Julio Le Parc wurde 1928 in Mendoza (Argentinien) geboren. Er lebt und arbeitet in Cachan (Frankreich). Sein Werk befasst sich mit den Themen Bewegung, Licht und Optik sowie mit der Beziehung zwischen Kunstobjekt und Betrachter

Mit Art46Basel-Ticket oder -Karte: freier Eintritt in die Ausstellung, sonst reduzierter Eintritt

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Ausstellung
Mission possible?
Mission possible?

Die Sammlung der Basler Mission - Spiegel kultureller Begegnungen

22. Mai 2015 – 04. Oktober 2015

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Mission possible?
Mission possible?
Die Sammlung der Basler Mission - Spiegel kultureller Begegnungen
22. Mai 2015 – 04. Oktober 2015

Anlässlich des 200-Jahr-Jubiläums der Basler Mission zeigt das Museum der Kulturen Basel die Ausstellung „Mission possible? Die Sammlung der Basler Mission – Spiegel kultureller Begegnungen“. Missionare, Missionsärzte, -lehrer und -kaufleute haben aus allen Erdteilen, in denen sie tätig waren, ethnografische Objekte zusammengetragen, um „…ein möglichst getreues Bild des Zustandes, vor allem des religiösen Zustandes der Völker“ zu zeigen. Die Gegenstände sollten den Seminaristen der Basler Mission als Anschauungsmaterial dienen und ihnen die kulturellen und religiösen Welten näherbringen, in die sie bald aufbrechen würden. Die ethnografische Sammeltätigkeit der Missionare glich einer religiösen Vermessung der Welt. Dieser aufschlussreiche Fundus mit über 12‘000 Objekten wurde 1981 als Dauerleihgabe dem Museum der Kulturen Basel anvertraut.

Die Ausstellung „Mission possible?“ thematisiert den Auftrag, welche die Missionare umzusetzen hatten: Wie wurden die Seminaristen auf ihre Missionstätigkeit vorbereitet? Was erwartete sie vor Ort, wie stellte sich der kulturelle Kontakt und Austausch dar? Wie gestaltete sich die Missionsarbeit, welche Probleme waren zu bewältigen? Welche Wechselbeziehungen entstanden und welche Rückwirkungen hatte das auf die Organisation der Basel Mission?

In der Ausstellung werden die Missionsgebiete Ghana, Indien, China, Kamerun, Indonesien exemplarisch herausgegriffen, um die unterschiedlichen Herausforderungen, Herangehensweisen, Erfolge und Misserfolge der Missionstätigkeit zu zeigen. In einem Ausblick wird das heutige Engagement der Nachfolgeorganisation Mission 21 beleuchtet.

Aktuell: Wir haben die Sammlung der Basler Mission als Schenkung entgegengenommen. Die Sammlung wurde uns bereits 1981 als Dauerdepositum anvertraut. „Star der Sammlung“ ist eine 53 cm hohe Ganesha-Figur aus Indien, welche als Leihgabe bereits in der halben Welt herum gereist ist.

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Ausstellung
Holbein. Cranach. Grünewald
Holbein. Cranach. Grünewald

Meisterwerke aus dem Kunstmuseum Basel - zu Gast im MKB

11. April 2015 – 28. Februar 2016

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Holbein. Cranach. Grünewald
Holbein. Cranach. Grünewald
Meisterwerke aus dem Kunstmuseum Basel - zu Gast im MKB
11. April 2015 – 28. Februar 2016

Für ein knappes Jahr sind Schlüsselwerke aus der Altmeister-Sammlung des Kunstmuseums zu Gast im Museum der Kulturen Basel. Werke von Konrad Witz aus der ersten Hälfte des 15. Jahrhunderts eröffnen die Blütenlese unter den wertvollsten Altmeister-Gemälden. Mit Holbeins Vater Hans d. Ä. als Portraitist und als Maler von Altarbildern stehen wir bereits an der Schwelle zur Neuzeit, die der Sohn souverän überschreitet: Sein Toter Christus im Grab und sein Familienbildnis eröffnen der Kunst neue Dimensionen. Matthias Grünewalds Kreuzigung, Hans Baldung Griens sakrale und profane Bilder sowie das Parisurteil von Lucas Cranach d. Ä. setzen den Reigen fort. Welchen Anteil gerade auch Schweizer Künstler am Vordringen der Renaissance hatten, bezeugen der Berner Niklaus Manuel gen. Deutsch und der weit gereiste Schaffhauser Tobias Stimmer. Dessen einzigartige, lebensgrosse Bildnisse eines Zürcher Bannerherrn und seiner Frau in ganzer Figur zeugen von der Blüte des Bürgertums am Ende der hier thematisierten Epoche.

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Ausstellung
Opium
Opium

20. März 2015 – 24. Januar 2016

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Opium
Opium
20. März 2015 – 24. Januar 2016

Kultisches Symbol, Arzneimittel, populäre Rauschdroge, Inspirationsquelle für Dichter und Schriftsteller, fremder Dreck, Kriegsgrund, braune Fee, heiliger Rauch, Satanswerk, Gift – kaum ein Attribut, das der Substanz Opium nicht angehängt wurde.
Die Ausstellung Opium folgt dieser klebrig-braunen Masse durch die wechselnden Wahrnehmungen und Urteile und zeigt Opium in seinen mythischen, fiktionalen, poetischen, angsterzeugenden, abstossenden und inspirierenden Dimensionen.
„Hier schaltet sich freilich der Staatsanwalt ein. Aber ich bin nicht Zeuge. Ich verteidige nichts. Ich richte nicht. Ich trage belastende und entlastende Urkunden zum Prozess des Opiums bei.“ Jean Cocteau, 1930

Das Opium hat sich nicht geändert, unsere Wahrnehmungen und Urteile darüber sehr wohl.

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Veranstaltung
Museumsnacht
Museumsnacht

Berherzt durch die Nacht

16. Januar 2015 – 17. Januar 2015

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Museumsnacht
Museumsnacht
Berherzt durch die Nacht
16. Januar 2015, 18.00 Uhr – 17. Januar 2015, 02.00 Uhr

Lachen Sie mit Clown Roli und schmunzeln Sie über Selfies. Modern, engagiert oder etwa(s) selbstverliebt? Kulturerzeugnisse sind immer auch Ausdruck von Herzblut. Vom Künstler und Sammler bis zum Betrachter. Im Innenhof gibts Musik, die ans Herz geht.

Tickets sind an der Museumskasse erhältlich:
CHF 30.- (inkl Fahrt mit Sonderzug)
CHF 24.- Erwachsene
CHF 12.- mit Museumspass MPM
Jugendliche bis 25 J. gratis

PROGRAMM
> Zeige Herz!
Hedi Keller-Saal | 18.00 - 24.00
Ein Herz aus Altpapier mit Farben, Federn und Glitzer schmücken und danach mit leuchtendem Herz hinaus in die Nacht. Atelier für Kinder.

> Selfie Deluxe
Ganzes Museum | 18.00 - 01.00
Sind hier alle selbstverliebt oder haben sie einfach Freude am eigenen Sein? Machen Sie Selfies und lassen Sie sich vom Profi unterstützen. Profi-Fotoshooting bei bestem Licht und Setting.
Ebene 4: Profi-Fotoshooting
Ebene 2: Selfie Station
Ebene 1: Selfie Station

> Ein Herz für Basel
Ebene 4 | 18.30 - 22.30
Unter persönlicher Anleitung wird am ersten Basler kesa (buddhistisches Mönchsgewand) mitgenäht.

> Herzhaft Lachen
Gesamtes Museum | Treffen Sie Clown Roli und lassen Sie sich überraschen.

> Spezielle Kurzführungen zum Thema "Herzblut"
Ganzes Museum | 18.30 - 00.30
Jede halbe Stunde mit den Kuratorinnen und Kuratoren:

18.30 Blut-rot - Das Abelam-Haus Ebene 2 - beim Abelam-Haus
19.00 Fleiss & Hingabe - Herstellung tibetischer Thangkas Ebene 3 - StrohGold
19.30 Faszination Fiestas Ebene 1 - Papageienkoffer
20.00 Fleiss & Hingabe - Herstellung tibetischer Thangkas Ebene 3 - StrohGold
20.30 Verliebt in Vedda Ebene 2 - Expeditionen
21.00 Passion du wax print (en français) Ebene 3 - StrohGold
21.30 Blut-rot - Das Abelam-Haus Ebene 2 - beim Abelam-Haus
22.00 Passion Waxprints Ebene 3 - StrohGold
22.30 Facianción Fiestas Ebene 1 - Papageienkoffer
23.00 Passion Waxprints Ebene 3 - StrohGold
23.30 Faszination Fiestas Ebene 1 - Papageienkoffer
00.00 Vedda Love (in english) Ebene 2 - Expeditionen
00.30 Verliebt in Vedda Ebene 2 - Expeditionen

> Essen und Trinken
Hof und Bistro | 18.00 - 02.00
Chilli, Suppe, Curry und Love Bar

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Ausstellung
Traurige Weihnachten
Traurige Weihnachten

14. November 2014 – 11. Januar 2015

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Traurige Weihnachten
Traurige Weihnachten
14. November 2014 – 11. Januar 2015

Kriege nehmen keine Rücksicht auf Weihnachten. Aber sie prägen die Gestalt dieses emotionalen Familienfestes. Die Trennung der Angehörigen von ihren im Felde und an den Grenzen stehenden Vätern, Brüdern und Söhnen wird in der Ausstellung „Traurige Weihnachten“ beleuchtet – mit ihren kleinen Weihnachtsfreuden in Feldgrau oder als das von Not dominierte Fest zu Hause.

Mit Fotografien, Grafiken und vielen Objekten wird an Soldatenweihnachten und Soldatenstuben, an Liebesgaben und an die Rolle der Feldpost als Übermittlerin von „Sehnsüchten“ erinnert. Thematisiert werden auch die in den Kriegsjahren herrschende Einschränkung bei Lebensmitteln und Konsumgütern, die soldatische Erinnerungskultur und typischer Baumschmuck. Im Zentrum der Ausstellung stehen die Jahre des Ersten Weltkrieges.

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Ausstellung
Heimaten
Heimaten

12. September 2014 – 26. Oktober 2014

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Heimaten
Heimaten
Was kann Heimat alles sein und wie macht man einen Ort zu seiner Heimat?
12. September 2014 – 26. Oktober 2014

Neben unseren Arbeiten zum Thema bietet die Ausstellung auch die Möglichkeit, selbst Teil des Projekts zu werden. „Heimaten“ ist mehr als ein Ausstellungstitel oder die Mehrzahl von Heimat. „Heimaten“ ist eine Plattform für Austausch und die Möglichkeit, das Museum der Kulturen Basel für eigene Projekte zu nutzen. Daher ist „Heimaten“ auch eine Aufforderung, selbst aktiv zu werden. Denn es betrifft uns alle. Es geht um deine Heimat, Ihre Heimat, unsere Heimaten. Wir werden den Museumshof zu einem belebten Ort machen, zu unserem Ort. Wir werden ihn „heimaten“, wenn auch nur für begrenzte Zeit. Sei dabei!

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Ausstellung
Flickwerk zur Erleuchtung
Flickwerk zur Erleuchtung

Das buddhistische Mönchsgewand

22. August 2014 – 22. März 2015

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Flickwerk zur Erleuchtung
Flickwerk zur Erleuchtung
Das buddhistische Mönchsgewand
22. August 2014 – 22. März 2015

Im japanischen Buddhismus spielt der aus Flicken zusammengenähte Umhang (jap. kesa) eine wichtige Rolle. Grundsätzlich steht das 'Flickwerk' für das Nichtanhaften an die Welt und für Armut. Der kesa wird in Japan zudem als Symbol der buddhistischen Lehre gesehen und er wird als Zeichen für das vollkommene Verständnis der Lehre vom Lehrer an den Schüler weiter gegeben. Doch auch in der Politik wurde dieser Umhang eingesetzt: Verliehen durch den Kaiser wurde mit dem kesa nicht nur die klerikale Macht des Abtes befördert, damit waren auch weltliche und steuerliche Privilegien für das Kloster verbunden.

Aus den Beständen des Museums, ergänzt durch namhafte Leihgaben, werden buddhistische Textilien und Statuen gezeigt. Die thematische Vielschichtigkeit des Umhangs reicht vom Symbol der buddhistischen Lehre, Bestandteil des klösterlichen Zeremoniells über das Zurschaustellen von Macht und Einfluss bis hin zur Herstellung als kontemplative Praxis.

Die Ausstellung ist auch für Menschen mit einer Sehbehinderung geeignet!

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Ausstellung
Der Papageienkoffer
Der Papageienkoffer

Arte Popular aus Lateinamerika

16. Mai 2014 – 18. Januar 2015

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Der Papageienkoffer
Der Papageienkoffer
Arte Popular aus Lateinamerika
16. Mai 2014 – 18. Januar 2015

In einem legendären Koffer sind seit 1960 über 5000 Volkskunstobjekte aus Lateinamerika nach Basel gelangt. Auf 18 längeren und kürzeren Reisen von Mexiko bis nach Chile hat Valentin Jaquet mit Respekt und Sorgfalt populäre Gegenstände gesucht und gesammelt. Die Ausstellung „Der Papageienkoffer“ ist eine Hommage an die „Arte Popular“ aus Lateinamerika, an die Talente unzähliger Frauen und Männer, an ihr Können, ihr Wissen und an ihre Poesie. Ihre Werke verkörpern Freuden, Träume und Sehnsüchte Lateinamerikas. Die Ausstellung zeigt handwerkliche Traditionen und kreative Fantasien.

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Ausstellung
Semiwild
Semiwild

or unlimited desire

28. März 2014 – 07. September 2014

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Semiwild
Semiwild
or unlimited desire
Eine künstlerische Reflexion auf die Dauerausstellung "Expeditionen"
28. März 2014 – 07. September 2014

Welche Arten des Verlangens sind in Objekten verkörpert? Wie unterscheiden sich diese in Objekten für einen Verbrauchermarkt und in solchen innerhalb anderer Wirtschaftsformen? Die Ausstellung „Semiwild – or unlimited desire“ besteht aus sechs Teilen, in denen die Künstlerin Ania Soliman Sammlungsobjekte mit eigenen Werken konfrontiert und dadurch diese Fragen auf unterschiedliche Weise stellt. Die Besuchenden werden auf eine unerwartete Reise mitgenommen, auf der sie viel über Objekte, Verlangen, Besitz und die damit verbundenen Emotionen erfahren.

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Engel

Ausstellung

Engel

Flügelwesen zwischen Himmel und Erde

22. November 2013 – 05. Januar 2014

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Engel
Engel
Flügelwesen zwischen Himmel und Erde
Weihnachtsausstellung
22. November 2013 – 05. Januar 2014

„Autofahrer hatte Schutzengel“. Wie oft schon wurde eine solche Aussage nach einem glimpflich verlaufenen Unfall geäussert oder war sogar Zeitungstitel? Neu dagegen ist das kürzlich gemachte Werbeversprechen „Schutzengel serienmässig“ einer japanischen Automarke.

Obwohl wir uns heute in einer rationalen und kirchenfernen Welt befinden, gibt es also noch immer den Glauben an einen Schutzengel. Vorbei ist jedoch die Zeit, als in jedem Kinderzimmer ein grossformatiger Öldruck hing, der einen Schutzengel im Einsatz zeigte – sei es um Blumenpflückende Kinder vor dem Fall über eine Felswand zu bewahren oder ein Mädchen sicher über eine brüchige Brücke zu leiten. Darstellungen dieser Art finden sich derzeit in der Ausstellung „Engel – Flügelwesen zwischen Himmel und Erde“. Die farbigen Lithografien und die hinter Glas und auf Leinwand gemalten Darstellungen von Schutzengel sind eindrückliche Zeugnisse eines Glaubens an die Wirkmächtigkeit dieser geflügelten Wesen.

In der christlichen Ikonografie und als Folge davon auch in populär-frommen Darstellungen begegnen wir Engeln bei ganz vielen Aufgaben. Ein Engel führt Adam und Eva aus dem Paradies, ein Engel überbringt Maria die Botschaft von der Empfängnis und ein Engel verkündet den Hirten die Geburt Jesu. Engel gehörten früher zudem auf manches Blatt, das an Stationen des Lebenslaufes erinnerte. Wo sonst noch vor allem in der populären Druckgrafik Flügelwesen zu sehen sind, kann nun im Museum der Kulturen Basel entdeckt werden.

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Make up
Make up

Aufgesetzt, ein Leben lang?

27. September 2013 – 06. Juli 2014

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Make up
Make up
Aufgesetzt, ein Leben lang?
27. September 2013 – 06. Juli 2014

Die Ausstellung „Make up – Aufgesetzt ein Leben lang?” widmet sich dem Phänomen der Körpermodifikation. In allen Kulturen und zu allen Zeiten fanden und finden Körperverzierungen mehr oder weniger ausgeprägt statt. Die Veränderung des Körpers und der Haut gehören zum Menschsein. Sei es, um einer Gruppe zu zugehören, einem Ideal zu entsprechen oder um sich individuell neu zu erfinden und unverkennbar zu positionieren.

Was macht der Mensch mit seiner Haut und seinem Körper – wie weit geht er? Wir spannen den Bogen: von der Schminke über Körperbemalung, Tätowierung, Schmucknarben, Piercings bis hin zur Körpertransformation.

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Ausstellung
Wir sind Kultur!
Wir sind Kultur!

Bist du Klischée, oder was?! Zu welcher Jugendkultur gehörst du?

30. August 2013 – 15. September 2013

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Wir sind Kultur!
Wir sind Kultur!
Bist du Klischée, oder was?! Zu welcher Jugendkultur gehörst du?
30. August 2013 – 15. September 2013

Das Projekt «Wir sind Kultur!» des Jugend Kultur Festivals bringt in Form einer Ausstellung Vertreterinnen und Vertreter der aktuellen Jugendkulturszenen ins Museum.

Wie sehen 'die Jungen' heute aus? Was beschäftigt sie? Mit welchen Werkzeugen meistern sie den heutigen Alltag? Welche Einstellungen haben sie zum Leben?

Zusammen mit interessierten Jugendlichen aus der Region Basel sind die Ausstellungsmacher neuen Jugendkulturen auf der Spur.

Zum Start des Jugendkulturfestival (30./31.8.2013) wird die Ausstellung eröffnet.
Die Ausstellung ist während des Festivals frei zugänglich.

Vernissage: 29.08.2013, 19.30 Uhr, im Museumshof

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Ausstellung
POPCAP ’13
POPCAP ’13

06. Juni 2013 – 23. Juni 2013

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POPCAP ’13
POPCAP ’13
Auf dem kleinen Münsterplatz und im Museum der Kulturen
06. Juni 2013 – 23. Juni 2013

Auf dem kleinen Münsterplatz präsentiert POPCAP ’13 Werke von fünf zeitgenössischen Fotografinnen und Fotografen. Sie beschäftigen sich auf unterschiedliche Weise mit dem Kontinent Afrika und seiner Diaspora. Die Fotografinnen und Fotografen schauen auf das alltägliche Leben und die rasanten
Veränderungen im städtischen Raum. Sie untersuchen verschiedene Formen der Selbstinszenierung und zeigen vielfältige kulturelle, politische und wirtschaftliche Verflechtungen Afrikas in der globalisierten Welt. Die ausgestellten Arbeiten werden von einer internationalen Jury ausgewählt.

Im Museum der Kulturen Basel zeigt POCAP ’13 eine zweite Ausstellung: Vorgestellt werden Fotografien, die an zwei Orten in Basel entstanden sind und Vorstellungen über „Afrika“ reflektieren. Jugendliche der K’Werk Bildschule bis 16 setzen sich fotografisch mit ihren Vorstellungen vom afrikanischen Kontinent auseinander. bblackboxx zeigt eine Auswahl von Fotografien und Collagen aus ihrer „No-Border-Academy“. bblackboxx ist ein Kunstraum an der Stadtgrenze zwischen Autobahneinfahrt, Bahnübergängen, in unmittelbarer Nachbarschaft vom Empfangs- und Verfahrenszentrum für Asylsuchende und vom Ausschaffungsgefängnis. Was bedeutet Afrika an diesem Ort?

Freier Eintritt in die Ausstellung

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Museumsfest
Kultur erzählt
Kultur erzählt

24. Mai 2013 – 26. Mai 2013

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Kultur erzählt
Kultur erzählt
Museumsfest | Wenn Geschichten erzählen
24. Mai 2013 – 26. Mai 2013

Das Museum der Kulturen nimmt dieses Jahr die Tradition des Museumsfestes wieder auf. Das diesjährige Motto lautet ‹Kultur erzählt› und widmet sich den Geschichten von heute, gestern und morgen. Der Gast kann sich im Märchenwald verzaubern lassen, an Workshops teilnehmen, Konzerte lauschen, über den Designmarkt schweifen, sich von Führungen inspirieren lassen und so ganz in die Welt des ‹Geschichten-Erzählens› eintauchen.


Festzeiten:
Freitag:
> 18.00 - 24.00 Uhr
Samstag:
> 10.00 - 24.00 Uhr
Sonntag:
> 10.00 - 17.00 Uhr

Worum geht es?
Erzähltraditionen sind Teil des immateriellen Kulturguts. Sie können nicht wie andere Objekte ausgestellt werden. Das Museumsfest ist eine Plattform dafür, verschiedensten Aspekten des Erzählens nachzugehen, sie zu erleben und zu geniessen.

PROGRAMM:

Konzert Top Act
> MARC SWAY

Weitere Konzerte
> Daniel Kahn & the Painted Bird
> My heart belongs to Cecilia Winter
> Kinderkonzert Andrew Bond

Markt
> Design-Markt by "Montagsmarkt"
> Textkiosk

Lesungen
> Matinée mit Buddy & Gerti Elias
> Kinderbücher – Welten entdecken
> Mario Vargas Llosa - "Der Geschichtenerzähler"
> "Ramayana"

Theater
> MiNiCiRC
> Theater Nil - "No hay camino"
> Schattenspiel Märchen Theater (ab 4 Jahren)

Tanz
> Kalasri Tanzensemble

Führungen
> Führungen durch die aktuellen Ausstellungen

Workshops
> Kalasri - Indischer Tanz
> Spoken Word mit Nico Herzig (ab 13 Jahren)
> Offenes Atelier für Kinder - Schattenspiel
> Illustrationen (ab 13 Jahren)

Installationen
> Erzähl-Labor mit Mats Staub
> Märchenwald

Alle Veranstaltungen sind kostenfrei!

Speisen und Getränke
Das Wochenende wird durch ein reichhaltiges kulinarisches Angebot mit Spezialitäten aus aller Welt auf dem Markt und im Museumsbistro Rollerhof abgerundet.

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Ausstellung
Was jetzt?

Ausstellung

Was jetzt?

Aufstand der Dinge am Amazonas

22. März 2013 – 30. März 2014

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Was jetzt?
Was jetzt?
Aufstand der Dinge am Amazonas
22. März 2013 – 30. März 2014

Wie hat sich die Bedeutung von Dingen für Menschen im Zuge der Kolonialisierung Amazoniens verändert? Ausgehend von Museumsbeständen, die seit einigen Jahren von indigenen Vertretern und Wissenschaftlern genutzt werden, geht die Ausstellung der Geschichte der Basler Amazonassammlung zwischen 1950 und 2010 nach. Zusammenhänge mit aktuellen und historischen Ereignissen werden thematisiert. Die Biografien einzelner Dinge zwischen Südamerika und der Schweiz werden nachgezeichnet. Dies können einfache Objekte sein, aber auch Dinge, die temporär oder permanent als Subjekte gedacht sind. Letzteren wird häufig ein Leben zugeschrieben, welches demjenigen der Menschen gleicht.

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Geben und Nehmen
Geben und Nehmen

Ökonomie des Göttlichen

02. Februar 2013 – 19. Januar 2014

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Geben und Nehmen
Geben und Nehmen
Ökonomie des Göttlichen
02. Februar 2013 – 19. Januar 2014

Buddhistische Klöster, Tempel für eine der zahlreichen hinduistischen Gottheiten oder Schreine für Geistwesen sind einige der zahlreichen räumlichen Manifestationen des Religiösen. Diese werde von Gläubigen aufgesucht und genutzt. Darüber hinaus markieren Gläubige aber auch Räume ganz speziell für sich, etwa durch das Umschreiten eines Heiligtums, durch das Hinterlegen von Opfergaben oder durch die Einrichtung einer Verehrungsstätte im eigenen Haus. Alle Formen der Verehrung bringen räumliche Bindungen und Bewegungen hervor. „Geben & Nehmen. Ökonomie des Göttlichen“ gibt einen Einblick, wie dies in verschiedenen asiatischen Religionen geschieht.

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Weihnachtsgeschenke
Weihnachtsgeschenke

schöne Bescherung

16. November 2012 – 13. Januar 2013

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Weihnachtsgeschenke
Weihnachtsgeschenke
schöne Bescherung
Die Ausstellung beleuchtet die historischen und kulturellen Hintergründe der Weihnachtsbescherung.
16. November 2012 – 13. Januar 2013

Weihnachtsbescherung zwischen Brauchtum, Kommerz und Nächstenliebe – die Bandbreite der Hintergründe, sich gegenseitig zu beschenken, ist in etwa so gross wie die Vielfalt der Geschenke selbst. Gezeigt werden Geschenke von anno dazumal und heute.

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Ausstellung
Upstream
Upstream

Prospects Through Design

16. September 2012 – 23. September 2012

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Upstream
Upstream
Prospects Through Design
Gezeigt werden die Diplomprojekte 2012 von Studierenden am HyperWerk, dem Institut für Postindustrial Design der HGK FHNW in Basel.
16. September 2012 – 23. September 2012

Die Ausstellung Upstream. Prospects Through Design fragt nach veränderten Arbeitsbedingungen und Anforderungen an Gestaltungsarbeit in einer globalisierten Welt. Gezeigt werden die Diplomprojekte 2012 von Studierenden am HyperWerk, dem Institut für Postindustrial Design der HGK FHNW in Basel. Für die Studierenden standen hierbei Fragen zu neuen Wegen und Zielen von Gestaltung im Zeitalter der Globalisierung im Vordergrund. Dabei sollen Kriterien für eine gestalterische Praxis entwickelt werden, die der Förderung kultureller Vielfalt dient. In ihren Projekten haben sich die Studierenden mit Aspekten wie Erfahrungen des Fremden und Eigenen, Fragen interkultureller Zusammenarbeit oder auch mit Gestaltung als Conditio Humana auseinandergesetzt.

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Ausstellung
Pilgern

Ausstellung

Pilgern

14. September 2012 – 21. Juli 2013

Ausstellung
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Pilgern
Pilgern
Über die Wiederentdeckung des langsamen Reisens
Laufzeit: 14. September 2012 bis 21. Juli 2013

Pilgern boomt – ebenso das Geschäft mit den Pilgerreisenden und all jenen, die es noch werden möchten. Es wird viel Aufsehen rund um die Suche nach Ruhe, innerer Einkehr und Wahrheit gemacht. Allein nach Santiago de Compostela pilgern jährlich nahezu 200 000 Menschen, wenn auch zunehmend andere Pilgerrouten unter die Füsse genommen werden. Reisebüros bieten Spiritualarrangements an, Städte und Regionen bauen ihre Pilgerrouten und deren Infrastrukturen aus. Doch warum pilgern Menschen? Einfach nur weil es gut tut? Pilgern zwischen religiöser Pflicht und spiritueller Selbstfindung ist an keine Konfession oder Religion gebunden. Das Pilgern gibt jedem Menschen die Möglichkeit, sich selbst oder dann die Gegenwart Gottes zu erfahren. Ungeachtet der Tatsache, dass die Pilgerei viel mit Kommerz zu tun hat, liegt das „langsame Reisen“ voll im Trend. Grund genug, sich in einer Ausstellung dem Thema zuzuwenden.

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Expeditionen
Expeditionen

Und die Welt im Gepäck

29. Juni 2012 – 10. April 2016

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Expeditionen
Expeditionen
Und die Welt im Gepäck
Basler Forscher legten Ende 19. bis Mitte 20. Jahrhundert mit ihren Expeditionen den Grundstein für die ethnografischen Sammlungen in Basel. Die Ausstellung geht ihrer Geschichte nach.
29. Juni 2012 – 10. April 2016

Basler Forscher legten Ende 19. bis Mitte 20. Jahrhundert mit ihren Expeditionen den Grundstein für die völkerkundlichen Sammlungen in Basel. Das Museum der Kulturen Basel geht mit der Ausstellung „Expeditionen. Und die Welt im Gepäck“ ihrer Geschichte nach. Anhand von vier Expeditionen wird gezeigt, was die Motive der Forscher waren und welche Ausbeute an Sammlungen und Wissen sie nach Hause brachten.

Vermessen, retten, vergleichen, Bilder machen
Die Besucherinnen und Besucher werden auf Reisen geschickt: mit Paul und Fritz Sarasin nach Sri Lanka (Ceylon 1883–1925), mit Felix Speiser nach Vanuatu (Neue Hebriden, 1910–12), mit Alfred Bühler nach Indonesien und Osttimor (1935), mit Paul Hinderling und René Gardi nach Kamerun (1953).

Basis für weltberühmte Sammlungen
Die Ausstellung gibt mit rund 540 Objekten, Fotografien, Film- und Tondokumenten einen Einblick in die Basler Sammlungen. Sie wird von einem vielfältigen Rahmenprogramm begleitet, das Fragen rund um Ethnologie früher und heute aufnimmt.

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Ausstellung
Hermès Editeur
Hermès Editeur

Couleurs de l'Ombre

12. Juni 2012 – 21. Juni 2012

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Hermès Editeur
Hermès Editeur
Couleurs de l'Ombre
by Hiroshi Sugimoto
12. Juni 2012 – 21. Juni 2012

Für die dritte Auflage von "Kunstwerken auf Seidentücher" hat Hermès, Hersteller von Luxusmodeartikeln, den Künstler Hiroshi Sugimoto eingeladen. Diese Begegnung zwischen zeitgenössischer Kunst und uraltem Handwerk wird erstmals im Museum der Kulturen während der Art 43 Basel gezeigt.

Hiroshi Sugimoto (1948) ist ein japanischer Künstler/Fotograf, der in New York lebt und arbeitet. 2009 erhielt er den "Praemium Imperiaale", einen auf Anregung des japanischen Kaiserhauses gestifteten Preis. Er gilt als der "Nobelpreis der Künste".

Während der Art 43 Basel freier Eintritt in diese Ausstellung.
Sonst Eintritt gemäss Tarifstruktur.

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Ausstellung
Schwebend
Schwebend

Von der Leichtigkeit des Steins

26. April 2012 – 15. Juli 2012

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Schwebend
Schwebend
Von der Leichtigkeit des Steins
Kinetische Installationen von Justin Fiske im Dialog mit Objekten aus der Sammlung des Museums der Kulturen
Laufzeit: 26. April 2012 – 15. Juli 2012


Inwiefern hängen Mythen und Erzählungen über ‹Werden, Sein und Vergehen› mit den Falten unseres Museumsdachs zusammen? Was haben Steine mit Leichtigkeit zu tun? In der Ausstellung „schwebend – von der Leichtigkeit des Steins” werden ethnologische Themen und künstlerische Aussagen zueinander in Beziehung gesetzt – schwebend, leicht.

Stein für Stein
Ende Februar ist Justin Fiske, ein junger Künstler aus Kapstadt, in Basel angekommen; im Gepäck, unzählige Schrauben, Zedernholz und zig Kilometer Fischermannsfaden.
Mit diesen Materialien und tausenden am Rheinufer gesammelten Steinen hat er komplexe, in ihrer Mechanik faszinierende Installationen kreiert – schwebende Steine, reine Poesie und Schönheit. Die filigranen Installationen treten mit Objekten aus der Sammlung und der markanten Dacharchitektur in einen spielerischen, sinnlichen Dialog über das menschliche Werden, Sein und Vergehen.

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Ausstellung
Schimmernde Alltagskleider
Schimmernde Alltagskleider

Indigo, Glanz & Falten

26. April 2012 – 20. Januar 2013

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Schimmernde Alltagskleider
Schimmernde Alltagskleider
Indigo, Glanz & Falten
26. April 2012 – 20. Januar 2013


Mit der Ausstellung "Schimmernde Alltagskleider" richten wir die Aufmerksamkeit auf einen interessanten Aspekt innerhalb der kunsthandwerklich einmaligen Kleidermode der Miao-Gruppen. Damit knüpft das Museum an die Tradition an, einen Teil ihrer Textilsammlung von Weltruf auszustellen. Die metallisch schimmernden Röcke der Miao-Frauen sind Handwerkskunst in Vollendung.

Gefärbt, geschlagen, gefaltet.
Die magisch wirkenden Gewebe weisen drei besondere Merkmale auf: der nachtblaue, fast schwarze Indigo-Farbton, die zahllosen Falten, die dem Stoff eine skulpturale Steifigkeit verleihen und der metallische Glanz. Die Stoffe werden von den Miao-Frauen in Handarbeit hergestellt. Das Wissen um die unzähligen Arbeitsschritte wird von Generation zu Generation weitergegeben.

Die Ausstellung wurde von Gastkurator Walter Bruno Brix realisiert. Er ist neben seiner künstlerischen Arbeit als Kunsthistoriker und Fachmann für Textilien bekannt.

Vernissage: 25.04.2012, 18.30 Uhr

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Ausstellung
BUON NATALE!
BUON NATALE!

Kleine Welten in der italienischen Weihnachtskrippe

24. November 2011 – 08. Januar 2012

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BUON NATALE!
BUON NATALE!
Kleine Welten in der italienischen Weihnachtskrippe
Mit "Buon natale!" nimmt das Museum der Kulturen das Format der Weihnachtausstellung wieder auf. Das diesjährige Thema ist die volkstümliche Weihnachtskrippe in Italien. Es gestattet einen genussvollen Einblick in das pralle mediterrane Alltagsleben.
24. November 2011 – 08. Januar 2012

Dank der erstmaligen Ausdehnung des Weihnachtsmarktes auf den Münsterplatz sind es nur wenige Schritte zum Museum der Kulturen und seinem attraktiven Beitrag zur „Basler Weihnacht“. Und so bunt wie es allenthalben auf Märkten zu und her geht, so bunt und vielfältig präsentieren sich die populären italienischen Krippen – "il presepe" genannt. Es gehört zu den Eigenheiten der mediterranen Weihnachtskrippen, dass sie primär das Alltagsleben der Menschen abbilden. Natürlich spielt die Weihnachtsgeschichte eine gewichtige Rolle, doch ihre Figuren stehen nicht zwingend im Zentrum des Interesses. Es sind Szenen aus dem Alltag - Metzger, Handwerker, Fisch- und Obsthändler, Kastanienverkäufer, Pizzabäcker, Bäuerinnen, die ihre Waren feilbieten - die farbenprächtig zur Darstellung gebracht werden. Die Krippe schmückt das italienische Wohnzimmer schon zwei Wochen vor Weihnachten. Die Figur vom Christuskind wird jedoch erst in der Nacht vom 24. zum 25. Dezember in die Krippe gelegt.

Die Exponate stammen aus der Sammlung Robert und Cécile Hiltbrand (Basel), die 2011 als Schenkung in den Besitz des Museums kam.

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Ausstellung
On Stage
On Stage

Die Kunst der Pekingoper

07. September 2011 – 04. März 2012

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On Stage
On Stage
Die Kunst der Pekingoper
Die Pekingoper kombiniert Gesang, gesprochene Parts, Schauspiel und Pantomime mit Kampfkunst, Akrobatik und Tanz.
07. September 2011 – 04. März 2012

Sie ist formal, stilistisch und symbolisch codiert: Jedem Kostüm, jeder Gesichtsmaske, jeder Mimik, Gestik, Bewegung und Farbe sind besondere Bedeutungen zugeordnet. Dadurch werden Inhalts- und Vorführebene ebenbürtig. Im eindrucksvoll von Herzog & de Meuron gestalteten Dachgeschoss des Museums werden Exponate aus den verschiedenen Bereichen der Pekingoper gezeigt.

Eine audiovisuelle Station mit Musik-, Gesangs- und Bewegungseinspielungen ermöglicht eine Annäherung an die für westliche Augen und Ohren fremd anmutenden Klänge und Körpergesten. Spielerisch erschliessen sich nach und nach die geheimnisvollen Kodierungs- und Transformationsmedien.

Ergänzt wird die Ausstellung mit Werken von zeitgenössischen chinesischen Künstlern. Ihre Arbeiten zeigen auf, wie sie mit Inhalten der Pekingoper arbeiten und sie auf der Bedeutungsebene transformieren.

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Ausstellung
Chinatown
Chinatown

07. September 2011 – 06. Mai 2012

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Chinatown
Chinatown
Die als «Chinesenstadt» bezeichneten Stadtviertel ausserhalb des Reichs der Mitte sind Lebensraum einer heterogenen Einwanderergemeinschaft, vornehmlich aus China.
07. September 2011 – 06. Mai 2012

Von Aussenstehenden wird eine Chinatown oft als schwer durchdringbarer Ort wahrgenommen, an dessen Grenzen sich unterschiedliche Phantasien und Zuschreibungen widerspiegeln.

Das Wechselspiel zwischen Innen- und Aussensicht zieht sich durch die gesamte Ausstellung. Die Chinesin in dritter Generation, der Tourist, der ankommende Immigrant – sie reflektieren von ungleichen Standpunkten aus das Phänomen Chinatown. Die Frage der Zugehörigkeit und der Identitätsfindung steht bei dieser Ausstellung im Vordergrund.

Die grossformatige Dokumentation des aus Taiwan stammenden Fotografen Chien-Chi Chang gewährt uns Einsichten in den Alltag einer Chinatown, die Aussenstehenden ansonsten verwehrt sind.

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Ausstellung
EigenSinn
EigenSinn

Inspirierende Aspekte der Ethnologie

07. September 2011 – 03. Februar 2013

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EigenSinn
EigenSinn
Inspirierende Aspekte der Ethnologie
Die Ausstellung «EigenSinn» fokussiert auf grundlegende Aspekte der Ethnologie. Eine Entdeckungsreise mit spannenden Facetten.
07. September 2011 – 03. Februar 2013

Eine Seekarte, eine Schattenspielfigur, ein Maskenkostüm, Fotografien von Internet-Communities – was haben diese Dinge miteinander zu tun? Jedes ethnologische Objekt hat einen eigenen Sinn. Es genügt sich selbst und lässt sich auch durch eine Inszenierung nicht vollständig vereinnahmen. Diesen EigenSinn zu erschliessen und zu geniessen, ist Inspiration pur. Die Ausstellungen als Ausdruck musealen EigenSinns wollen unsere Sinne anregen – zum Geniessen, Erleben, Staunen, Nachdenken und bestenfalls zum Erkennen.

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Ausstellung
Zwischenräume

27. August 2010 – 04. September 2011

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Zwischenräume
Sie entstehen und vergehen, sind selten geplant und doch allgegenwärtig: die Zwischenräume
27. August 2010 – 04. September 2011

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Ausstellung
Naga

Eine vergessene Bergregion neu entdeckt

22. August 2008 – 17. Mai 2009

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Naga
Eine vergessene Bergregion neu entdeckt
22. August 2008 – 17. Mai 2009

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Ausstellung
Naga

Eine vergessene Bergregion neu entdeckt

22. August 2008 – 17. Mai 2009

Ausstellung
Schneeflöckchen und Blumenkinder

Die Bilderwelt der Ida Bohatta

01. Dezember 2002 – 20. Januar 2003

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Schneeflöckchen und Blumenkinder
Die Bilderwelt der Ida Bohatta
01. Dezember 2002 – 20. Januar 2003

Weihnachtsausstellung im Museum der Kulturen.

Jede und jeder von uns hat als Kind sicher jene oft kleinformatigen Bücher von Ida Bohatta in den Händen gehabt und darin geblättert. Man freute sich an den Idyllen, welche von Zwergen, Käfern und Vögeln bevölkert sind. Nur zu gern ist indes der erwachsene Mensch bereit, ihre Bilder und Texte als putzige Kindlichkeiten und als süssen Kitsch abzutun.

Wer sich aber etwas genauer mit dem umfangreichen Werk von Ida Bohatta (1900-1992) befasst und dabei die Beweggründe für ihr Bedürfnis erfährt, eine 'heile Welt' zu zeigen, wird zu einer anderen Sichtweise gelangen. Die Ausstellung im Museum der Kulturen bietet dazu anhand zahlreicher Dokumente und Originalillustrationen einen umfassenden Überblick über ihr künstlerisches Schaffen, das ihr über Generationen hinweg zu grosser Popularität verholfen hat. Ergänzt wird die Ausstellung mit Beispielen anderer Buchillustratoren, die vor oder neben ihr gewirkt haben, wozu auch der Schweizer Ernst Kreidolf zählt. Dass auch heute wirkende Kinderbuchgestalter von Ida Bohatta gelernt haben, soll ebenso augenfällig werden.

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Ausstellung
Bali

Leben in zwei Welten.
Fotografien von Rama Surya

19. Januar 2002 – 03. November 2002

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Bali
Leben in zwei Welten.
Fotografien von Rama Surya
19. Januar 2002 – 03. November 2002

Bali hat sich unter der Herrschaft des indonesischen Präsidenten Suharto innerhalb von drei Jahrzehnten von einem beschaulichen und kulturell faszinierenden «Paradies» zu einem hektischen «Global Village» entwickelt, über dessen mit Erst- und Drittweltproblemen befrachte Zukunft nachgedacht werden sollte. Die berechtigten Sorgen der Balinesen über die schleichende Zerstörung von Natur und Kultur, über die ungerechte Verteilung wirtschaftlicher Gewinne, über den Moloch Verkehr, Drogen, Aids und Kriminalität werden von Touristen auf der Suche nach dem exotischen Erlebnis gerne ausgeblendet. Sie dürfen jedoch in einer Ausstellung («Bali - Insel der Götter», ab 18. Januar 2002), die sich primär mit der grossartigen und farbigen Tradition der «Insel der Götter» befasst, weder verdrängt noch verschwiegen werden.
Das Museum der Kulturen lädt deshalb anhand von Fotografien des jungen indonesischen Meisterfotografen Rama Surya zur Auseinandersetzung mit diesen Themenkreisen ein.

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Ausstellung
In Gold und Seide

Fürstliche Textilien aus Bali

19. Januar 2002 – 03. November 2002

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In Gold und Seide
Fürstliche Textilien aus Bali
19. Januar 2002 – 03. November 2002

Schimmernde Seidenstoffe, mit Metallfäden und Blattgold verziert, galten einst als Inbegriff der raffinierten Kultur an den balinesischen Fürstenhöfen. Noch heute lebt dieser Prunk in Festtrachten weiter. Highlights aus unserer Textilsammlung werden historischen Porträtaufnahmen von Adligen in ihren kostbaren Gewändern gegenübergestellt.

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Rückblick
Seit der Neueröffnung haben wir den Turnus unserer Ausstellungen signifikant erhöht, um dem reichen Sammlungsbestand unseres Museums Rechnung zu tragen. Unsere Kulturschätze können so immer wieder in neuen Zusammenhängen betrachtet werden.

Mit einer Vielzahl von thematischen Ausstellungen, abwechslungsreichen Veranstaltungen, innovativen Formaten und bunten Festlichkeiten konnten wir ein breites Publikum ansprechen und Debatten anregen, die für unsere Besucherinnen und Besucher interessant und relevant zugleich waren. Wir werden auch in Zukunft spannende Facetten kultureller Schaffenskraft in den Fokus unserer Ausstellungen nehmen, damit das Museum der Kulturen als Ort der Begegnung und Inspiration immer wieder von neuem fasziniert.
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