Visite guidée

StrohGold
19 janvier 2020 11h00 - 12h00
Visite guidée
StrohGold
19 janvier 2020, 11h00 - 12h00

Warum wird ein bayrisches Dirndl aus afrikanischen Stoffen geschneidert? Sind diese Materialien überhaupt afrikanisch? Auch Gegenstände, Ideen und Techniken wandern seit je zwischen den Kulturen. Erfahren Sie mehr über diese spannenden Verflechtungsgeschichten.

> Mit Kuratorin Stephanie Lovász

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Manifestation spéciale

FIGURES
19 janvier 2020 13h00 - 16h00
FIGURES
Manifestation spéciale
FIGURES
19 janvier 2020, 13h00 - 16h00

Die Performance-Installation «FIGURES» inszeniert den Körper zwischen Skulptur und Tanz, Objekt und Subjekt. Sie bringt Bewegung in den Raum und eröffnet neue Perspektiven auf Museumsbjekte. Inmitten der Ausstellungen spielen die Tänzerinnen und Tänzer mit unserer Wahrnehmung von Vertrautem und Unbekanntem, Eigenem und Fremdem. Als bewegte Figuren reagieren sie auf ihre Umgebung und laden das Publikum zur unmittelbaren Begegnung ein.

> Mit Mirjam Gurtner, künstlerische Leitung, Pascal Moor, Produktionsleitung, und den Tänzerinnen und Tänzern von FIGURES

Foto © Diethild Meier

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FIGURES

Workshop pour adultes

PET trifft auf Macramé
25 janvier 2020 11h00 - 16h00
PET trifft auf Macramé
Workshop pour adultes
PET trifft auf Macramé
25 janvier 2020, 11h00 - 16h00

PET-Flaschen aus der vergangenen Ausstellung «StrohGold» mit Schnüren in Macramétechnik umflechten, Kleinpflanzen einsetzen und fertig sind die bezauberndsten Miniaturgärten – Upcycling vom Feinsten! Wir lassen uns von Anschauungsobjekten aus den Depots inspirieren und steigen dann umgehend in die praktische Arbeit ein. Egal, ob Sie vorhandene Kenntnisse in Knotentechniken auffrischen möchten oder ob Sie sich zunächst mit den Grundtechniken vertraut machen, frohes Schaffen ist garantiert.

> Mit Flechtkünstlerin Monika Künti, Kuratorin Stephanie Lovász und Regina Mathez, Bildung und Vermittlung.

> Für max. 16 Experimentier- und Flechtfreudige. Anmeldung bis Mo 20.1. T 061 266 56 32 oder info@mkb.notexisting@nodomain.comch

> CHF 95.– inklusive Material

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PET trifft auf Macramé

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Bima, Kasper und Dämon
26 janvier 2020 11h00 - 12h00
Visite guidée
Bima, Kasper und Dämon
26 janvier 2020, 11h00 - 12h00

Das Figurentheater lebt von scheinbar leblosen Darstellern wie Puppen oder Gegenständen. Lassen Sie sich hineinziehen in all die aufregenden Geschichten über das Leben und die Liebe.

> Mit Eli Wilhelm

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Wissensdrang trifft Sammelwut
02 février 2020 11h00 - 12h00
Wissensdrang trifft Sammelwut
Visite guidée
Wissensdrang trifft Sammelwut
02 février 2020, 11h00 - 12h00

Museen sind gefordert: Was gestern für eine ethnografische Sammlung noch unverzichtbar schien – wie etwa eine Schädelsammlung –, gilt heute als problematisch. Die Führung erforscht die Motive dieser Sammelwut und stellt Fragen zum adäquaten Umgang mit sensiblen Objekten.

> Mit Antonio Russo

Entrée gratuite

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Wissensdrang trifft Sammelwut

Enfants et familles

Gäll, du kennsch mit nit?
02 février 2020 13h00 - 17h00
Gäll, du kennsch mit nit?
Enfants et familles
Gäll, du kennsch mit nit?
02 février 2020, 13h00 - 17h00

Wir gestalten eine Kartonlarve für die Fasnacht. Ideen liefern uns die Figuren in der Ausstellung «Bima, Kasper und Dämon». Gestaltest du einen frechen Kasper, einen Dämon mit Reisszähnen oder eine indische Prinzessin?

> Mit Leah Vogler, Bildung und Vermittlung

> Material: CHF 5.–

Entrée gratuite

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Gäll, du kennsch mit nit?

L'Ethnologie à portée de main

Die eigensinnige «Mamschel Weis» – eine Sammlerin ins Licht gerückt
05 février 2020 18h00 - 19h30
Die eigensinnige «Mamschel Weis» – eine Sammlerin ins Licht gerückt
L'Ethnologie à portée de main
Die eigensinnige «Mamschel Weis» – eine Sammlerin ins Licht gerückt
05 février 2020, 18h00 - 19h30

Annemarie Weis (1877-1933) war eine bemerkenswerte Persönlichkeit. Die unverheiratete Baslerin zog regelmässig ins Wallis und sammelte fast 400 ethnografische Objekte für Eduard Hoffmann-Krayer, damaliger Leiter der Abteilung Europa am heutigen Museum der Kulturen Basel. Doch ihr Name ging bisweilen unter. Wir nahmen die Spurensuche auf und werfen ein Licht auf die eigensinnige «Mamschel Weis». Ihre Sammlung zeigt, was damals im wissenschaftlichen Trend lag und welche Eigenheiten des Wallis in Basel faszinierten.

> Mit Kuratorin Tabea Buri und Karin Kaufmann, Fellow am Museum der Kulturen Basel

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Die eigensinnige «Mamschel Weis» – eine Sammlerin ins Licht gerückt

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Best-of
09 février 2020 11h00 - 12h00
Best-of
Visite guidée
Best-of
09 février 2020, 11h00 - 12h00

Das Wertvollste, das Bekannteste, das Beliebteste – die «Best-of»-Führung zeigt ausgewählte Objekte. Zugleich fragt sie nach den Kriterien solcher Rangfolgen: Sie sind abhängig von Sammlungsinteressen, von wissenschaftlichen Erkenntnissen oder auch von persönlichen Vorlieben. Wer setzt was auf seine Bestenliste und warum?

> Mit Reingard Dirscherl

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Best-of

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Basler Fasnacht
16 février 2020 11h00 - 12h00
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Basler Fasnacht
16 février 2020, 11h00 - 12h00

Seit wann gibt es den Morgestraich? Warum beginnt die Basler Fasnacht am Montag nach dem Aschermittwoch und um vier Uhr morgens? Sie erhalten Einblick in die Geschichte der Fasnacht, in Cliquen, Guggen und Schnitzelbängg.

> Mit Kuratorin Tabea Buri

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Basler Fasnacht
16 février 2020 15h00 - 16h00
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Basler Fasnacht
16 février 2020, 15h00 - 16h00

Seit wann gibt es den Morgestraich? Warum beginnt die Basler Fasnacht am Montag nach dem Aschermittwoch und um vier Uhr morgens? Sie erhalten Einblick in die Geschichte der Fasnacht, in Cliquen, Guggen und Schnitzelbängg.

> Mit Kuratorin Tabea Buri

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Basler Fasnacht
23 février 2020 11h00 - 12h00
Visite guidée
Basler Fasnacht
23 février 2020, 11h00 - 12h00

Seit wann gibt es den Morgestraich? Warum beginnt die Basler Fasnacht am Montag nach dem Aschermittwoch und um vier Uhr morgens? Sie erhalten Einblick in die Geschichte der Fasnacht, in Cliquen, Guggen und Schnitzelbängg.

> Mit Liliane Vindret

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Le Carnaval de Bâle
23 février 2020 15h00 - 16h00
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Le Carnaval de Bâle
23 février 2020, 15h00 - 16h00

Depuis quand le Morgestraich existe-t-il? Pourquoi le Carnaval de Bâle commence-t-il le lundi après le mercredi des Cendres à quatre heures du matin ? Vous aurez un aperçu de l’histoire du carnaval et de ses cliques, « Guggenmusik » et vers satiriques nommés « Schnitzelbängg ».

> avec Liliane Vindret

en français

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Visite guidée

Basler Fasnacht
01 mars 2020 11h00 - 11h50
Visite guidée
Basler Fasnacht
01 mars 2020, 11h00 - 11h50

Seit wann gibt es den Morgestraich? Warum beginnt die Basler Fasnacht am Montag nach dem Aschermittwoch und um vier Uhr morgens? Sie erhalten Einblick in die Geschichte der Fasnacht, in Cliquen, Guggen und Schnitzelbängg.

> Mit Margrit Gontha

Entrée gratuite

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Basel Carnival
01 mars 2020 12h00 - 12h50
Visite guidée
Basel Carnival
01 mars 2020, 12h00 - 12h50

Since when has the Morgestraich been an essential part of our carnival? Why does the Basel carnival start on the Monday after Ash Wednesday and at four o’clock in the morning sharp? Magnificent historical rooms provide the backdrop to a comprehensive journey through all the intriguing facets of the Basel Carnival.

> with Margrit Gontha

in English

Entrée gratuite

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Enfants et familles

Meine bunte Laterne
01 mars 2020 13h00 - 17h00
Meine bunte Laterne
Enfants et familles
Meine bunte Laterne
01 mars 2020, 13h00 - 17h00

Schon bald ist Morgestraich und in der  ganzen Stadt werden prächtige Laternen leuchten. Aus einer PET-Flasche und Papier gestalten wir unsere eigene bunte Laterne.

> Mit Leah Vogler und Aila Özvegyi, Bildung und Vermittlung

> Material CHF 5.–

Entrée gratuite

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Meine bunte Laterne

Visiteurs à besoins spécifiques

Bima, Kasper und Dämon
01 mars 2020 15h00 - 16h00
Visiteurs à besoins spécifiques
Bima, Kasper und Dämon
01 mars 2020, 15h00 - 16h00

Das Figurentheater lebt von scheinbar leblosen Darstellern wie Puppen oder Gegenständen. Lassen Sie sich hineinziehen in all die aufregenden Geschichten über das Leben und die Liebe.

> Mit Lua Leirner

Entrée gratuite

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Visite guidée

Weltsichten
08 mars 2020 11h00 - 12h00
Weltsichten
Visite guidée
Weltsichten
08 mars 2020, 11h00 - 12h00

Wir laden Sie ein, unser Haus und seine Geschichte zu erkunden: Sie erfahren von abenteuerlichen Forschungsreisen und akribischem Sammeln, sehen überraschende Objekte aus aller Welt und bekommen einen Einblick in die heutige Ethnologie.

> Mit Antonio Russo

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Weltsichten

Visite guidée

Wissensdrang trifft Sammelwut
15 mars 2020 11h00 - 12h00
Wissensdrang trifft Sammelwut
Visite guidée
Wissensdrang trifft Sammelwut
15 mars 2020, 11h00 - 12h00

Museen sind gefordert: Was gestern für eine ethnografische Sammlung noch unverzichtbar schien – wie etwa eine Schädelsammlung –, gilt heute als problematisch. Die Führung erforscht die Motive dieser Sammelwut und stellt Fragen zum adäquaten Umgang mit sensiblen Objekten.

> Mit Réka Mascher-Frigyesi

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Wissensdrang trifft Sammelwut

Manifestation spéciale

Die Geschichte vom Soldaten
21 mars 2020 20h00 - 21h15
Die Geschichte vom Soldaten
Manifestation spéciale
Die Geschichte vom Soldaten
21 mars 2020, 20h00 - 21h15

Von der Ausstellung ins Theater: Nachbauten der antiken Marionetten von Elsi und Fernand Giauque kommen nach Basel. Im Stück «Die Geschichte vom Soldaten» von Charles-Ferdinand Ramuz und Igor Strawinsky lässt sich ein Soldat auf ein Tauschgeschäft mit dem Teufel ein: Für seine Geige erhält er ein Buch, das ihm grossen Reichtum verspricht – aber wird er damit glücklich?

Eine Kooperation zwischen dem Museum der Kulturen Basel, dem Basler Marionetten Theater und der Marionettenoper im Säulensaal des Musikwissenschaftlichen Seminars der Universität Heidelberg

> Aufführungsort: Basler Marionetten Theater, im Zehntenkeller am Münsterplatz 8

> Begrenzte Platzzahl. Vorverkauf Tickets: via Basler Marionetten Theater T 061 206 99 96, auf www.ticketcorner.ch und bei Bider & Tanner, Basel

> Eintrit Basler Marionetten Theater

Foto © Matthew Gardner

> Calendrier
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Die Geschichte vom Soldaten

Visite guidée

Bima, Kasper und Dämon
22 mars 2020 11h00 - 12h00
Visite guidée
Bima, Kasper und Dämon
22 mars 2020, 11h00 - 12h00

Das Figurentheater lebt von scheinbar leblosen Darstellern wie Puppen oder Gegenständen. Lassen Sie sich hineinziehen in all die aufregenden Geschichten über das Leben und die Liebe.

> Mit Nadja Breger

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Manifestation spéciale

Die Geschichte vom Soldaten
22 mars 2020 15h00 - 16h15
Die Geschichte vom Soldaten
Manifestation spéciale
Die Geschichte vom Soldaten
22 mars 2020, 15h00 - 16h15

Von der Ausstellung ins Theater: Nachbauten der antiken Marionetten von Elsi und Fernand Giauque kommen nach Basel. Im Stück «Die Geschichte vom Soldaten» von Charles-Ferdinand Ramuz und Igor Strawinsky lässt sich ein Soldat auf ein Tauschgeschäft mit dem Teufel ein: Für seine Geige erhält er ein Buch, das ihm grossen Reichtum verspricht – aber wird er damit glücklich?

Eine Kooperation zwischen dem Museum der Kulturen Basel, dem Basler Marionetten Theater und der Marionettenoper im Säulensaal des Musikwissenschaftlichen Seminars der Universität Heidelberg

> Aufführungsort: Basler Marionetten Theater, im Zehntenkeller am Münsterplatz 8

> Begrenzte Platzzahl. Vorverkauf Tickets: via Basler Marionetten Theater T 061 206 99 96, auf www.ticketcorner.ch und bei Bider & Tanner, Basel

> Eintrit Basler Marionetten Theater

Foto © Matthew Gardner

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Die Geschichte vom Soldaten

Visite guidée

GROSS
29 mars 2020 11h00 - 12h00
Visite guidée
GROSS
29 mars 2020, 11h00 - 12h00

Gross ist nicht überall gleich gross. In der Führung erfahren Sie mehr über kulturelle Dimensionen von Grösse. Beste Beispiele sind Macht und Status. Aber wer misst und definiert eigentlich Grösse? Und warum beeindruckt Grösse?

> Mit Reingard Dirscherl

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Manifestation spéciale

Memory
25 juin 2020 18h30 - 20h30
Manifestation spéciale
Memory
25 juin 2020, 18h30 - 20h30

Sie sind herzlich zur Eröffnung der Ausstellung eingeladen.

Entrée gratuite

> Calendrier
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Manifestation spéciale

Erleuchtet
24 septembre 2020 18h30 - 20h30
Manifestation spéciale
Erleuchtet
24 septembre 2020, 18h30 - 20h30

Sie sind herzlich zur Eröffnung der Ausstellung eingeladen.

Entrée gratuite

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Manifestation spéciale

La Neige
19 novembre 2020 18h30 - 20h30
Manifestation spéciale
La Neige
19 novembre 2020, 18h30 - 20h30

Entrée gratuite

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Musée > Collections

Collections

Les collections du Musée des cultures ont leurs origines au milieu du 19e siècle. Avec les précieuses collections précolombiennes de l’homme d’affaires bâlois Vischer, la ville rhénane entra en possession de l’une des premières collections ethnologiques ouvertes au public en Europe.
Ce sont dans un premier temps avant tout des collectionneurs privés parcourant les continents sur leurs propres fonds qui rapportèrent à Bâle des objets et des témoignages de la culture quotidienne indigène. Ce qui avait commencé comme une petite collection dans le cadre d’un musée universel se développa, sous l’impulsion de chercheurs tels que Fritz et Paul Sarasin, Felix Speiser, Paul Wirz et Alfred Bühler en un havre de travail scientifique et en un musée ethnologique jouissant d’une renommée internationale. Ils contribuèrent de façon déterminante dans les décennies suivantes à l’enrichissement systématique des collections.

Le Musée des cultures de Bâle est aujourd’hui l’un des musées ethnographiques les plus importants d’Europe. Les collections, qui comptent plus de 300.000 objets, sont impressionnantes et jouissent d’une renommée internationale. Elles se sont enrichies au fil des générations d’objets provenant d’Europe, d’Afrique, d’Amérique, d’Océanie, d’Indonésie, d’Asie du Sud, Centrale et de Orientale.

En plus des objets ethnographiques, le Musée possède une collection d’environ 50.000 photographies historiques. Ce sont à la fois des objets et des sources pour la recherche sur des objets. .

Un aperçu de nos collections
Big Babanki, Hocker mit Menschenköpfen, Kamerun, 1962, Sammlung Basler Mission, Foto © Museum der Kulturen Basel
Opferhäuschen, Indonesien, Borneo, Kalimantan, vor 1935, Sammlung Basler Mission, Foto © Museum der Kulturen Basel
Priesterweste, Indonesien, Borneo, Kalimantan, vor 1935, Sammlung Basler Mission, Foto © Museum der Kulturen Basel
Ganesha, Indien, 1856, Sammlung Basler Mission, Foto © Museum der Kulturen Basel
Mahjong. Han, China; vor 1898; Bambus; IId 85. Mahjong ist ein Spiel für vier Personen und in Ostasien von ungebrochener Belibtheit. Unser Spiel hat 144 Spielsteine, Ziegel genannt.
Guanyin. Han, China; 19. Jh.; Holz; IId 1363. Die Göttin der Barmherzigkeit und des Mitgefühls ist die chinesische Variante des Avalokiteshvara. Sie verspricht, jene zu retten, die sie anrufen.
Essschale. Han Shandong, China; Quing-Dynastie (1644-1911), Quianlong (1736-1796); Porzellan; IId 478. Gerichte werden in Schalen und auf Platten in der Mitte des Tisches platziert. Jede Person hat eine eigene Schale, in die sie ihr Essen legt.
Bügeleisen (yuntou). Han, China; 19. Jh.; Messing, Holz; IId 9535. Zum Erhitzen wurden glühende Kohlen in das Metallbecken gefüllt und mit Sand vermischt, um die Hitze länger zu halten.
Weste aus Bambus. Han, China; 19. Jh.; Baumwolle, Bambus; IId 279. Das Unterhemd aus verknoteten Baumwollfäden mit aufgefädelten Bambusröhrchen schützte das Oberkleid von Körperausdünstungen.
Altar. Rajastan, Indien; 20. Jh.; Holz, Farbe; IIa 11492. Der Flügelaltar ist der Gottheit Vishnu gewidmet. Er wird von professionellen Erzählern genutzt, um die in Bildern dargestellten Legenden vorzutragen.
Göttin Kali. Indien; 2000; Holz, Gips, Karton, Papier, Plastikperlen, Metallblech, synthetisches Haar; IIa 11493. Die Göttin Kali, wörtlich: die Schwarze, wird in ganz Indien verehrt. Die zu ihren Ehren abgehaltene Zeremonien finden im häuslichen Bereich und im öffentlichen Raum statt.
Das Geistwesen Maha Giri. Yangon, Myanmar; 2000; Holz, Tüll, Stoff, Papier, Metall; IIb 4052.14. Nat ist in Myanmar die Bezeichnung für ein ganzes Heer von verschiedenen Geistwesen, die omnipräsent sind. Maha Giri wird in jedem Haushalt verehrt.
Stevenfigur. New Georgia Island, Salomonen; vor 1929; Holz, Nautilusschale; Expedition Paravicini 1928-29; Vb 7525. Die Figur wurde am Steven eines Kanus oberhalb der Wasserlinie aufgesetzt. Sie soll Gefahren frühzeitig erkannt und die Menschen davor beschützt haben.
Fasnachtslaterne. Basel, Schweiz; 1929; Holz, Metall, Textil, Acrylfarbe; VI 11885; Sammlung Paul Wilde, Basel. 384 x 266 x 140,5 cm. Grosse Zugslaternen mit satirischen Darstellungen sind eine Besonderheit der Basler Fasnacht. Dieses Transparent schuf der Kunstmaler Wilde.
Maske. Basel, Schweiz; 1950/60; Papier, Acrylfarbe, Pflanzenfasern; VI 71116; Sammlung Christian Kaufmann, Basel. 30 x 19,5 x 63,5 cm. Die in Basel etablierte Kunst des Larvenkaschierens ist auch ausserhalb der Fasnacht beliebt. Diese Maske entstand zum 60. Geburtstag von Prof. Alfred Bühler.
Männerkopftuch. Palästina; 1981; Baumwolle; IIe; Sammlung Basler Mission. 112 x 117 cm. Die kufiya, das in Palästina traditionell getragene Männerkopftuch, ist seit den 1970er Jahren zu einem Mode-Accessiore des Westens geworden.
Synkretistisches Amulett. Zizers, Graubünden, Schweiz; 18. Jh.; Pergament, Handschrift; VI 25297; Sammlung Emanuel Grossmann, Riehen. 174 x 5,6 cm. Das mit magischen, jüdischen und christlichen Symbolen und Formeln beschriebene Amulett belegt kabbalistisches Wissen im Alpenraum.
Rechtsurkunde, "Tessel". Albinen, Wallis, Schweiz; 1818; Holz, Hanfschnur; VI 6570; Sammlung Eduard Hoffmann-Krayer, Basel. 31 x 65,5 cm. Mit Hauszeichen und Kerben wurden früher Abmachungen zu Rechten und Pflichten einer Gemeinschaft festgelegt und garantiert.
Fasnachtslarve. Basel, Schweiz; 2003; Papier, Acrylfarbe, Baumwolle, Kunststoff; III 27550; Sammlung Maoua Koné, Bamako. In Mali vertraut mit Fabelwesen lernt die Marionetten-Künstlerin in Basel den "Basilisk" kennen und krönt damit eine Fasnachtslarve.
Anker. Insel Rügen, Mecklenburg-Vorpommern, Deutschland; 19. Jh; Holz, Gneis; VI 48; Sammlung Paul und Fritz Sarasin, Basel. 85 cm. Sehr archaisch wirkt dieser einfach und günstig herzustellende Anker eines Ostsee-Fischers: Das Holzgeäst wird durch einen Stein beschwert.
Möbelmalerei. Toggenburg (?), Ostschweiz, Schweiz; um 1880; Holz, Ölmalerei; VI 25393; Sammlung Max Wydler, Zürich; 57,5 x 62,5 cm. Die Kastenfüllung steht für die in der Ostschweiz verbreitete Tradition der Möbelmalerei. Dieser Engel soll wohl die Funktion eines Schutzengels haben.
Eingericht, Geduldflasche. Burgenland, Österreich; 1901; Glas, Papier, Textilien; VI 56628; Sammlung Wolfgang Riedl, Wien; 23,5 x 7,5 x 11,5 cm. Gleich wie das Buddelschiff der Seemänner entstand mit geduldiger Hand diese als Wallfahrtsandenken dienende Arbeit.
Kleines Andachtsbild. Prag, Tschechische Republik; um 1850; Papier, kolorierter Stahlstich, Goldprägung; VI 12574; Sammlung Anton Pachinger, Wien; 12 x 8 cm. Ein Zeugnis für die schon früher über weite Wege gepflegten Beziehungen: Dieses "Pragerbildchen" erwarben Pilger in Triberg (Schwarzwald).
Grabtuch. Besançon, Doubs, Frankreich; ca. 1750; Seide, Stickerei; VI 20819; Sammlung A. L. Henry, Montreux; 20 x 27 cm. Bis Ende des 18. Jh. stritten sich mehrere Orte um den Besitz des echten Grabtuches. Hohe Verehrung genoss jenes im französischen Jura.
Wallfahrtswimpel. Antwerpen, Belgien; 1706; Papier, Druck; 42591; Sammlung Werner Konrag Jaggi, Zürich,; 13,3 x 8.5 cm. In einigen Gegenden Europas erwirbt man noch heute einen am Gnadenbild befestigten Wimpel. Seltener sind sie in ein Mirakelbuch eingefügt.
Votivbild. Polling, Bayern, Deutschland; 1835; Öl auf Holz, Silberblech; VI 30390; Sammlung Max Wydler, Zürich; 31,5 x 25 cm. Als sichtbares Zeichen der Dankbarkeit gegenüber einer göttlichen Macht lässt sich das Votoivbild auch als gemaltes Gebet bezeichnen.
Hinterglasbild. Czestochowa, Woj. Slaskie, Polen; 1981; Hinterglasmalerei, Holz; VI 57636; Sammlung Borys Malkin, Warschau; 44 x 34 cm. Erst im 18. Jh. findet das Hinterglasbild Eingang in die meist religiöse Volkskunst. Die Maria im Sträflingskleid entstand zur Erinnerung an ein KZ-Opfer.
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