Visite guidée

GROSS
12 juillet 2020 11h00 - 12h00
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GROSS
12 juillet 2020, 11h00 - 12h00

Gross ist nicht überall gleich gross. In der Führung erfahren Sie mehr über kulturelle Dimensionen von Grösse. Beste Beispiele sind Macht und Status. Aber wer misst und definiert eigentlich Grösse? Und warum beeindruckt Grösse?

> Mit Réka Mascher-Frigyesi

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Memory
19 juillet 2020 11h00 - 12h00
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Memory
19 juillet 2020, 11h00 - 12h00

Die Ausstellung deckt spielerisch die vielfältigen Praktiken auf, wie Menschen Momente des Lebens erinnern, aber auch schnell vergessen. Von der Geburt bis zum Tod werden gesellschaftlich bedeutende Ereignisse mündlich überliefert, in Stein gemeisselt oder verschwiegen.

> Mit Eli Wilhelm

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Wissensdrang trifft Sammelwut
26 juillet 2020 11h00 - 12h00
Wissensdrang trifft Sammelwut
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Wissensdrang trifft Sammelwut
26 juillet 2020, 11h00 - 12h00

Museen sind gefordert: Was gestern für eine ethnografische Sammlung noch unverzichtbar schien – wie etwa eine Schädelsammlung –, gilt heute als problematisch. Die Führung erforscht die Motive dieser Sammelwut und stellt Fragen zum adäquaten Umgang mit sensiblen Objekten.

> Mit Réka Mascher-Frigyesi

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Wissensdrang trifft Sammelwut

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Memory
02 août 2020 11h00 - 12h00
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Memory
02 août 2020, 11h00 - 12h00

Die Ausstellung deckt spielerisch die verschiedenen Praktiken auf, wie Menschen Momente des Lebens erinnern, aber auch schnell vergessen. Von der Geburt bis zum Tod werden gesellschaftlich bedeutende Ereignisse mündlich überliefert, in Stein gemeisselt oder verschwiegen.

> Mit Eli Wilhelm

Entrée gratuite

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Enfants et familles

Fingerpuppen-Origami
02 août 2020 13h00 - 17h00
Fingerpuppen-Origami
Enfants et familles
Fingerpuppen-Origami
02 août 2020, 13h00 - 17h00

Einen frechen Affen, eine schnelle Gazelle und ein gefrässiges Krokodil kannst du in der Ausstellung «Bima, Kasper und Dämon» entdecken. Im Atelier faltest du tierische Fingerpuppen in Origamitechnik.

> Mit Leah Vogler, Bildung und Vermittlung

> Material: CHF 5.–

Entrée gratuite

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Fingerpuppen-Origami

L'Ethnologie à portée de main

Ein Meer von Inseln
05 août 2020 18h00 - 19h30
Ein Meer von Inseln
L'Ethnologie à portée de main
Ein Meer von Inseln
05 août 2020, 18h00 - 19h30

Im Pazifik finden sich viele vermeintlich isolierte Inseln und Atolle. Sie haben Kulturen hervorgebracht, die das Meer nicht als trennend verstehen, sondern als verbindend, mit vielen Kommunikations- und Austauschmöglichkeiten. Auf unserer Führung versuchen wir, uns in diese anders definierte Geografie einzudenken anhand der ausgestellten Objekte von pazifischen Inseln. Im Geiste mit dabei: Der Schriftsteller und Ethnologie Epeli Hau’ofa, der das «Inseldasein» Ozeaniens neu interpretiert hat.

> Mit Kuratorin Beatrice Voirol

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Ein Meer von Inseln

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Memory
09 août 2020 11h00 - 12h00
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Memory
09 août 2020, 11h00 - 12h00

Die Ausstellung deckt spielerisch die verschiedenen Praktiken auf, wie Menschen Momente des Lebens erinnern, aber auch schnell vergessen. Von der Geburt bis zum Tod werden gesellschaftlich bedeutende Ereignisse mündlich überliefert, in Stein gemeisselt oder verschwiegen.

> Mit Sarah Labhardt

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Bima, Kasper und Dämon
16 août 2020 11h00 - 12h00
Visite guidée
Bima, Kasper und Dämon
16 août 2020, 11h00 - 12h00

Das Figurentheater lebt von scheinbar leblosen Darstellern wie Puppen oder Gegenständen. Lassen Sie sich hineinziehen in all die aufregenden Geschichten über das Leben und die Liebe.

> Mit Kurator Richard Kunz

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GROSS
23 août 2020 11h00 - 12h00
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GROSS
23 août 2020, 11h00 - 12h00

Gross ist nicht überall gleich gross. In der Führung erfahren Sie mehr über kulturelle Dimensionen von Grösse. Beste Beispiele sind Macht und Status. Aber wer misst und definiert eigentlich Grösse? Und warum beeindruckt Grösse?

> Mit Réka Mascher-Frigyesi

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Wissensdrang trifft Sammelwut
30 août 2020 11h00 - 12h00
Wissensdrang trifft Sammelwut
Visite guidée
Wissensdrang trifft Sammelwut
30 août 2020, 11h00 - 12h00

Museen sind gefordert: Was gestern für eine ethnografische Sammlung noch unverzichtbar schien – wie etwa eine Schädelsammlung –, gilt heute als problematisch. Die Führung erforscht die Motive dieser Sammelwut und stellt Fragen zum adäquaten Umgang mit sensiblen Objekten.

> Mit Antonio Russo

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Wissensdrang trifft Sammelwut

L'Ethnologie à portée de main

Knotenschnüre der Inka lesen
02 septembre 2020 18h00 - 19h30
Knotenschnüre der Inka lesen
L'Ethnologie à portée de main
Knotenschnüre der Inka lesen
02 septembre 2020, 18h00 - 19h30

Bis heute geben die Knotenschnüre der Inka, sogenannte khipu, Rätsel auf. Sie wurden während des Inkareichs im heutigen Peru benutzt, um Daten, Nachrichten und Geschichten zu übermitteln. In Vergessenheit geriet jedoch, wie die khipu zu lesen sind. Wir führen sie auf Englisch in die Bedeutung der khipu ein und versuchen, den Code des fünf Meter langen khipu im Museum zu entschlüsseln.

> Mit Manuel Medrano, University of St. Andrews, und Kurator Alexander Brust

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Knotenschnüre der Inka lesen

Manifestation spéciale

Brass Connection
06 septembre 2020 11h00 - 12h00
Brass Connection
Manifestation spéciale
Brass Connection
06 septembre 2020, 11h00 - 12h00

Die Blechbläserinnen und -bläser des Sinfonieorchesters Basel machen Balkan-Party. Ein furioses Open-Air-Konzert mit viel Spiel- und Lebensfreude, ideal für den Picknickausflug mit der ganzen Familie.

Genuss pur im Museumshof: Bringen Sie Ihren Picknickkorb, einen Klappstuhl oder eine Decke mit, für die musikalische Unterhaltung ist gesorgt.

Bei schlechtem Wetter findet das Konzert nicht statt. Infos zur Durchführung auf www.sinfonieorchesterbasel.ch

Entrée gratuite

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Brass Connection

Enfants et familles

Dein persönliches Memory-Spiel
06 septembre 2020 13h00 - 17h00
Enfants et familles
Dein persönliches Memory-Spiel
06 septembre 2020, 13h00 - 17h00

Aus Bildern von unseren Museumsobjekten gestalten wir ein Memory. Die selbst gemachten Karten bleiben garantiert im Gedächtnis.

> Mit Leah Vogler, Bildung und Vermittlung

Entrée gratuite

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Visite guidée

Memory
06 septembre 2020 14h00 - 15h00
Visite guidée
Memory
06 septembre 2020, 14h00 - 15h00

Die Ausstellung deckt spielerisch die verschiedenen Praktiken auf, wie Menschen Momente des Lebens erinnern, aber auch schnell vergessen. Von der Geburt bis zum Tod werden gesellschaftlich bedeutende Ereignisse mündlich überliefert, in Stein gemeisselt oder verschwiegen.

> Mit Antonio Russo

Entrée gratuite

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Visiteurs à besoins spécifiques

Memory
06 septembre 2020 15h00 - 16h00
Visiteurs à besoins spécifiques
Memory
06 septembre 2020, 15h00 - 16h00

Die Ausstellung deckt spielerisch die verschiedenen Praktiken auf, wie Menschen Momente des Lebens erinnern, aber auch schnell vergessen. Von der Geburt bis zum Tod werden gesellschaftlich bedeutende Ereignisse mündlich überliefert, in Stein gemeisselt oder verschwiegen.

> Mit Lua Leirner

Entrée gratuite

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Auf Feldforschung im Münster
13 septembre 2020 11h00 - 12h00
Auf Feldforschung im Münster
Visite guidée
Auf Feldforschung im Münster
13 septembre 2020, 11h00 - 12h00

Für einmal geht es im Basler Münster nicht um Theologie oder Kunstgeschichte, sondern um Ethnologie. Nach einem halbstündigen Crashkurs im Museum der Kulturen Basel rund um ethnologische Fragestellungen entdecken Sie das Münster neu: Was erzählt uns das Münsterportal über Gruppenzugehörigkeit? Inwiefern ist ein Gottesdienst auch eine Performance?

Start: Museum der Kulturen Basel

Ende: Basler Münster

> Mit Antonio Russo

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Auf Feldforschung im Münster

Visite guidée

Wissensdrang trifft Sammelwut
20 septembre 2020 11h00 - 12h00
Wissensdrang trifft Sammelwut
Visite guidée
Wissensdrang trifft Sammelwut
20 septembre 2020, 11h00 - 12h00

Museen sind gefordert: Was gestern für eine ethnografische Sammlung noch unverzichtbar schien – wie etwa eine Schädelsammlung –, gilt heute als problematisch. Die Führung erforscht die Motive dieser Sammelwut und stellt Fragen zum adäquaten Umgang mit sensiblen Objekten.

> Mit Réka Mascher-Frigyesi

Montant du billet d'entrée (selon liste tarifaire)

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Wissensdrang trifft Sammelwut

Visite guidée

Memory
27 septembre 2020 11h00 - 12h00
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Memory
27 septembre 2020, 11h00 - 12h00

Die Ausstellung deckt spielerisch die verschiedenen Praktiken auf, wie Menschen Momente des Lebens erinnern, aber auch schnell vergessen. Von der Geburt bis zum Tod werden gesellschaftlich bedeutende Ereignisse mündlich überliefert, in Stein gemeisselt oder verschwiegen.

> Mit Sarah Labhardt

Montant du billet d'entrée (selon liste tarifaire)

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Manifestation spéciale

Erleuchtet
19 novembre 2020 18h30 - 20h30
Manifestation spéciale
Erleuchtet
19 novembre 2020, 18h30 - 20h30

Sie sind herzlich zur Eröffnung der Ausstellung eingeladen.

Entrée gratuite

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Musée > Collections

Collections

Les collections du Musée des cultures ont leurs origines au milieu du 19e siècle. Avec les précieuses collections précolombiennes de l’homme d’affaires bâlois Vischer, la ville rhénane entra en possession de l’une des premières collections ethnologiques ouvertes au public en Europe.
Ce sont dans un premier temps avant tout des collectionneurs privés parcourant les continents sur leurs propres fonds qui rapportèrent à Bâle des objets et des témoignages de la culture quotidienne indigène. Ce qui avait commencé comme une petite collection dans le cadre d’un musée universel se développa, sous l’impulsion de chercheurs tels que Fritz et Paul Sarasin, Felix Speiser, Paul Wirz et Alfred Bühler en un havre de travail scientifique et en un musée ethnologique jouissant d’une renommée internationale. Ils contribuèrent de façon déterminante dans les décennies suivantes à l’enrichissement systématique des collections.

Le Musée des cultures de Bâle est aujourd’hui l’un des musées ethnographiques les plus importants d’Europe. Les collections, qui comptent plus de 300.000 objets, sont impressionnantes et jouissent d’une renommée internationale. Elles se sont enrichies au fil des générations d’objets provenant d’Europe, d’Afrique, d’Amérique, d’Océanie, d’Indonésie, d’Asie du Sud, Centrale et de Orientale.

En plus des objets ethnographiques, le Musée possède une collection d’environ 50.000 photographies historiques. Ce sont à la fois des objets et des sources pour la recherche sur des objets. .

Un aperçu de nos collections
Big Babanki, Hocker mit Menschenköpfen, Kamerun, 1962, Sammlung Basler Mission, Foto © Museum der Kulturen Basel
Opferhäuschen, Indonesien, Borneo, Kalimantan, vor 1935, Sammlung Basler Mission, Foto © Museum der Kulturen Basel
Priesterweste, Indonesien, Borneo, Kalimantan, vor 1935, Sammlung Basler Mission, Foto © Museum der Kulturen Basel
Ganesha, Indien, 1856, Sammlung Basler Mission, Foto © Museum der Kulturen Basel
Mahjong. Han, China; vor 1898; Bambus; IId 85. Mahjong ist ein Spiel für vier Personen und in Ostasien von ungebrochener Belibtheit. Unser Spiel hat 144 Spielsteine, Ziegel genannt.
Guanyin. Han, China; 19. Jh.; Holz; IId 1363. Die Göttin der Barmherzigkeit und des Mitgefühls ist die chinesische Variante des Avalokiteshvara. Sie verspricht, jene zu retten, die sie anrufen.
Essschale. Han Shandong, China; Quing-Dynastie (1644-1911), Quianlong (1736-1796); Porzellan; IId 478. Gerichte werden in Schalen und auf Platten in der Mitte des Tisches platziert. Jede Person hat eine eigene Schale, in die sie ihr Essen legt.
Bügeleisen (yuntou). Han, China; 19. Jh.; Messing, Holz; IId 9535. Zum Erhitzen wurden glühende Kohlen in das Metallbecken gefüllt und mit Sand vermischt, um die Hitze länger zu halten.
Weste aus Bambus. Han, China; 19. Jh.; Baumwolle, Bambus; IId 279. Das Unterhemd aus verknoteten Baumwollfäden mit aufgefädelten Bambusröhrchen schützte das Oberkleid von Körperausdünstungen.
Altar. Rajastan, Indien; 20. Jh.; Holz, Farbe; IIa 11492. Der Flügelaltar ist der Gottheit Vishnu gewidmet. Er wird von professionellen Erzählern genutzt, um die in Bildern dargestellten Legenden vorzutragen.
Göttin Kali. Indien; 2000; Holz, Gips, Karton, Papier, Plastikperlen, Metallblech, synthetisches Haar; IIa 11493. Die Göttin Kali, wörtlich: die Schwarze, wird in ganz Indien verehrt. Die zu ihren Ehren abgehaltene Zeremonien finden im häuslichen Bereich und im öffentlichen Raum statt.
Das Geistwesen Maha Giri. Yangon, Myanmar; 2000; Holz, Tüll, Stoff, Papier, Metall; IIb 4052.14. Nat ist in Myanmar die Bezeichnung für ein ganzes Heer von verschiedenen Geistwesen, die omnipräsent sind. Maha Giri wird in jedem Haushalt verehrt.
Stevenfigur. New Georgia Island, Salomonen; vor 1929; Holz, Nautilusschale; Expedition Paravicini 1928-29; Vb 7525. Die Figur wurde am Steven eines Kanus oberhalb der Wasserlinie aufgesetzt. Sie soll Gefahren frühzeitig erkannt und die Menschen davor beschützt haben.
Fasnachtslaterne. Basel, Schweiz; 1929; Holz, Metall, Textil, Acrylfarbe; VI 11885; Sammlung Paul Wilde, Basel. 384 x 266 x 140,5 cm. Grosse Zugslaternen mit satirischen Darstellungen sind eine Besonderheit der Basler Fasnacht. Dieses Transparent schuf der Kunstmaler Wilde.
Maske. Basel, Schweiz; 1950/60; Papier, Acrylfarbe, Pflanzenfasern; VI 71116; Sammlung Christian Kaufmann, Basel. 30 x 19,5 x 63,5 cm. Die in Basel etablierte Kunst des Larvenkaschierens ist auch ausserhalb der Fasnacht beliebt. Diese Maske entstand zum 60. Geburtstag von Prof. Alfred Bühler.
Männerkopftuch. Palästina; 1981; Baumwolle; IIe; Sammlung Basler Mission. 112 x 117 cm. Die kufiya, das in Palästina traditionell getragene Männerkopftuch, ist seit den 1970er Jahren zu einem Mode-Accessiore des Westens geworden.
Synkretistisches Amulett. Zizers, Graubünden, Schweiz; 18. Jh.; Pergament, Handschrift; VI 25297; Sammlung Emanuel Grossmann, Riehen. 174 x 5,6 cm. Das mit magischen, jüdischen und christlichen Symbolen und Formeln beschriebene Amulett belegt kabbalistisches Wissen im Alpenraum.
Rechtsurkunde, "Tessel". Albinen, Wallis, Schweiz; 1818; Holz, Hanfschnur; VI 6570; Sammlung Eduard Hoffmann-Krayer, Basel. 31 x 65,5 cm. Mit Hauszeichen und Kerben wurden früher Abmachungen zu Rechten und Pflichten einer Gemeinschaft festgelegt und garantiert.
Fasnachtslarve. Basel, Schweiz; 2003; Papier, Acrylfarbe, Baumwolle, Kunststoff; III 27550; Sammlung Maoua Koné, Bamako. In Mali vertraut mit Fabelwesen lernt die Marionetten-Künstlerin in Basel den "Basilisk" kennen und krönt damit eine Fasnachtslarve.
Anker. Insel Rügen, Mecklenburg-Vorpommern, Deutschland; 19. Jh; Holz, Gneis; VI 48; Sammlung Paul und Fritz Sarasin, Basel. 85 cm. Sehr archaisch wirkt dieser einfach und günstig herzustellende Anker eines Ostsee-Fischers: Das Holzgeäst wird durch einen Stein beschwert.
Möbelmalerei. Toggenburg (?), Ostschweiz, Schweiz; um 1880; Holz, Ölmalerei; VI 25393; Sammlung Max Wydler, Zürich; 57,5 x 62,5 cm. Die Kastenfüllung steht für die in der Ostschweiz verbreitete Tradition der Möbelmalerei. Dieser Engel soll wohl die Funktion eines Schutzengels haben.
Eingericht, Geduldflasche. Burgenland, Österreich; 1901; Glas, Papier, Textilien; VI 56628; Sammlung Wolfgang Riedl, Wien; 23,5 x 7,5 x 11,5 cm. Gleich wie das Buddelschiff der Seemänner entstand mit geduldiger Hand diese als Wallfahrtsandenken dienende Arbeit.
Kleines Andachtsbild. Prag, Tschechische Republik; um 1850; Papier, kolorierter Stahlstich, Goldprägung; VI 12574; Sammlung Anton Pachinger, Wien; 12 x 8 cm. Ein Zeugnis für die schon früher über weite Wege gepflegten Beziehungen: Dieses "Pragerbildchen" erwarben Pilger in Triberg (Schwarzwald).
Grabtuch. Besançon, Doubs, Frankreich; ca. 1750; Seide, Stickerei; VI 20819; Sammlung A. L. Henry, Montreux; 20 x 27 cm. Bis Ende des 18. Jh. stritten sich mehrere Orte um den Besitz des echten Grabtuches. Hohe Verehrung genoss jenes im französischen Jura.
Wallfahrtswimpel. Antwerpen, Belgien; 1706; Papier, Druck; 42591; Sammlung Werner Konrag Jaggi, Zürich,; 13,3 x 8.5 cm. In einigen Gegenden Europas erwirbt man noch heute einen am Gnadenbild befestigten Wimpel. Seltener sind sie in ein Mirakelbuch eingefügt.
Votivbild. Polling, Bayern, Deutschland; 1835; Öl auf Holz, Silberblech; VI 30390; Sammlung Max Wydler, Zürich; 31,5 x 25 cm. Als sichtbares Zeichen der Dankbarkeit gegenüber einer göttlichen Macht lässt sich das Votoivbild auch als gemaltes Gebet bezeichnen.
Hinterglasbild. Czestochowa, Woj. Slaskie, Polen; 1981; Hinterglasmalerei, Holz; VI 57636; Sammlung Borys Malkin, Warschau; 44 x 34 cm. Erst im 18. Jh. findet das Hinterglasbild Eingang in die meist religiöse Volkskunst. Die Maria im Sträflingskleid entstand zur Erinnerung an ein KZ-Opfer.
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