Aktuell im Museum

Ethnologie fassbar

Begegnungen mit dem Buddha
2. Dezember 2020 18.00 - 19.30 Uhr
Ethnologie fassbar
Begegnungen mit dem Buddha
2. Dezember 2020, 18.00 - 19.30 Uhr

Warum ist der Buddhismus so populär? Welche Transformationen und Neuinterpretationen hat diese Lehre in ihrer mehr als zweitausendjährigen Geschichte erfahren? Wir laden ein, die Vielfalt des Buddhismus zu entdecken und sich seinen Bildwerken und Ideen zu nähern.

> Mit den Kuratorinnen Stephanie Lovász und Ursula Regehr

An der Veranstaltung können maximal 15 Personen teilnehmen. Anmeldungen nehmen wir gerne unter 061 266 56 00 oder info@mkb.notexisting@nodomain.comch entgegen.

Eintritt (gemäss Tarifstruktur)

> Kalendereintrag
> PDF

Führung

Erleuchtet
6. Dezember 2020 11.00 - 12.00 Uhr
Führung
Erleuchtet
Die Welt der Buddhas
6. Dezember 2020, 11.00 - 12.00 Uhr

Buddha fasziniert. Wieso? Und was macht seine Lehre attraktiv für so Viele? Die Führung bringt Erkenntnis.

> Mit Sarah Labhardt

An der Führung können maximal 15 Personen teilnehmen. Anmeldungen nehmen wir gerne unter 061 266 56 00 oder info@mkb.notexisting@nodomain.comch entgegen.

Eintritt frei

> Kalendereintrag
> PDF

Kinder und Familien

Leuchtende Lotosblüten
6. Dezember 2020 13.00 - 17.00 Uhr
Leuchtende Lotosblüten
Kinder und Familien
Leuchtende Lotosblüten
6. Dezember 2020, 13.00 - 17.00 Uhr

Die Lotosblume ist eine besondere Pflanze. Schmutz perlt scheinbar magisch von ihr ab. Deshalb ist die Lotosblume im Buddhismus ein Symbol der Reinheit. Mit Papier und Farbe basteln wir uns ein Lotoslicht, das dich durch die dunklen Tage begleitet.

> Mit Leah Vogler, Bildung und Vermittlung

An der Veranstaltung können maximal 15 Personen gleichzeitig teilnehmen. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Wir bitten Sie um Verständnis, falls es zu Wartezeiten kommt.

Eintritt frei

> Kalendereintrag
> PDF

Leuchtende Lotosblüten

Menschen mit besonderen Bedürfnissen

Erleuchtet
6. Dezember 2020 15.00 - 16.00 Uhr
Menschen mit besonderen Bedürfnissen
Erleuchtet
Die Welt der Buddhas
6. Dezember 2020, 15.00 - 16.00 Uhr

Buddha fasziniert. Wieso? Und was macht seine Lehre attraktiv für so Viele? Die Führung bringt Erkenntnis.

> Mit Lua Leirner

An der Führung können maximal 15 Personen teilnehmen. Anmeldungen nehmen wir gerne unter 061 266 56 00 oder info@mkb.notexisting@nodomain.comch entgegen.

Eintritt frei

> Kalendereintrag
> PDF

Spezielle Veranstaltung

Kunstvoll verpackt
12. Dezember 2020 12.00 - 16.00 Uhr
Kunstvoll verpackt
Spezielle Veranstaltung
Kunstvoll verpackt
12. Dezember 2020, 12.00 - 16.00 Uhr

In unserem Museumsshop finden Sie besondere Geschenke für jedes Alter und jeden Anlass. Ausserdem bieten wir an diesem Wochenende einen vorweihnachtlichen Service an: Egal ob Schal, Schmuck, Buch oder Spiel – Ihre Geschenke werden japanisch inspiriert verpackt.

Eintritt (gemäss Tarifstruktur)

> Kalendereintrag
> PDF

Kunstvoll verpackt

Führung

Erleuchtet
13. Dezember 2020 11.00 - 12.00 Uhr
Führung
Erleuchtet
Die Welt der Buddhas
13. Dezember 2020, 11.00 - 12.00 Uhr

Buddha fasziniert. Wieso? Und was macht seine Lehre attraktiv für so Viele? Die Führung bringt Erkenntnis.

> Mit Nadja Breger

An der Führung können maximal 15 Personen teilnehmen. Anmeldungen nehmen wir gerne unter 061 266 56 00 oder info@mkb.notexisting@nodomain.comch entgegen.

Eintritt (gemäss Tarifstruktur)

> Kalendereintrag
> PDF

Spezielle Veranstaltung

Kunstvoll verpackt
13. Dezember 2020 12.00 - 16.00 Uhr
Kunstvoll verpackt
Spezielle Veranstaltung
Kunstvoll verpackt
13. Dezember 2020, 12.00 - 16.00 Uhr

In unserem Museumsshop finden Sie besondere Geschenke für jedes Alter und jeden Anlass. Ausserdem bieten wir an diesem Wochenende einen vorweihnachtlichen Service an: Egal ob Schal, Schmuck, Buch oder Spiel – Ihre Geschenke werden japanisch inspiriert verpackt.

> Kalendereintrag
> PDF

Kunstvoll verpackt

Führung

Erleuchtet
20. Dezember 2020 11.00 - 12.00 Uhr
Führung
Erleuchtet
Die Welt der Buddhas
20. Dezember 2020, 11.00 - 12.00 Uhr

Buddha fasziniert. Wieso? Und was macht seine Lehre attraktiv für so Viele? Die Führung bringt Erkenntnis.

> Mit Sarah Labhardt

An der Führung können maximal 15 Personen teilnehmen. Anmeldungen nehmen wir gerne unter 061 266 56 00 oder info@mkb.notexisting@nodomain.comch entgegen.

Eintritt (gemäss Tarifstruktur)

> Kalendereintrag
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Führung

Memory
27. Dezember 2020 11.00 - 12.00 Uhr
Führung
Memory
Momente des Erinnerns und Vergessens
27. Dezember 2020, 11.00 - 12.00 Uhr

Die Ausstellung deckt spielerisch die verschiedenen Praktiken auf, wie Menschen Momente des Lebens erinnern, aber auch schnell vergessen. Von der Geburt bis zum Tod werden gesellschaftlich bedeutende Ereignisse mündlich überliefert, in Stein gemeisselt oder verschwiegen.

> Mit Eli Wilhelm

An der Führung können maximal 15 Personen teilnehmen. Anmeldungen nehmen wir gerne unter 061 266 56 00 oder info@mkb.notexisting@nodomain.comch entgegen.

Eintritt (gemäss Tarifstruktur)

> Kalendereintrag
> PDF

Ethnologie fassbar

Samsara – zyklische Zeitvorstellungen im Buddhismus
6. Januar 2021 18.00 - 19.30 Uhr
Ethnologie fassbar
Samsara – zyklische Zeitvorstellungen im Buddhismus
6. Januar 2021, 18.00 - 19.30 Uhr

Der fortwährende Kreislauf von Werden und Vergehen prägt die Zeitvorstellung im Buddhismus. Menschen, Tiere und auch Buddhas sind diesem Kreislauf unterworfen.

Damit überhaupt etwas Neues beginnen kann, muss das Alte vergehen, so ist jedes Ende die Voraussetzung für einen Neubeginn.

> Mit Kuratorin Stephanie Lovász

Eintritt (gemäss Tarifstruktur)

> Kalendereintrag
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Übersicht

Wie ein Affe zu Buddha wird

Affenkönig Sun Wukong ist eine der Hauptfiguren im chinesischen Roman «Die Reise nach Westen». Er diente nicht nur seinem Volk als Vorbild: Die Kinder können ihn heute Abend an der Museumsnacht basteln und heimnehmen. Hier seine Geschichte zur Einstimmung.

Das Bild zeigt eine Stabfigur. Sie hat ein Kopf, der halb einem Affen, halb einem Menschen gleicht. Die Figur trägt ein blau-goldenes Gewand und hält in den Hängen einen Stab.

Der König der Affen in der Ausstellung «Bima, Kasper und Dämon»

Es war einmal ein Ei aus Stein in China, woraus ein Affe schlüpfte. Von Anfang an war dieser ein ambivalentes, übernatürliches Wesen: «aus einem Felsen geboren, befruchtet vom Wind, geschaffen aus den reinen Essenzen des Himmels, den feinen Düften der Erde, der Kraft der Sonne und der Anmut des Mondes». Er schlug sich alleine durch, überlebte und wurde deshalb vom Affenvolk bewundert. Dieses wählte ihn gar zum König.   

Der vom Himmel geborene

Während seiner Regentschaft fiel ihm auf, dass seine Affen zusehends älter und schwächer wurden. Er setzte deshalb alles daran, ein Mittel für ewiges Leben zu finden. Dafür ging er sogar in die Welt der Menschen. Dort fand er Meister, die ihn das Kämpfen, Fliegen und die Verwandlung in verschiedenste Wesen lehrten. Sie gaben ihm den Namen Sun Wukong, «der vom Himmel geborene Affe».  

Der Affenkönig setzte seine neuen Kräfte aber nicht nur für Gutes ein. Zum Beispiel stahl er im Schloss des Drachenkönigs eine magische Eisenstange, weil er noch stärker werden wollte. In der Unterwelt strich er seinen Namen und das ganze Affenvolk von der Totenliste im Lebensbuch.

Diese Taten wurden nicht goutiert. Der Herr des Himmels wollte ihn deswegen hinter Gitter bringen. Die Himmelsgemeinschaft allerdings befand es für besser, ihn in den Himmel zu locken, indem sie ihm das Amt des Stallmeisters antrug. Sun Wukong fühlte sich geehrt und trat das Amt an.

Ass verbotene Früchte

Bald aber fand er dieses Amt unter der Würde eines Königs und machte sich davon. Die Himmelsgemeinschaft bot ihm darauf die Verantwortung für die Bäume an, die unsterblich machende Pfirsiche hervorbrachten. Sun Wukong kümmerte sich sehr gut um die Plantage, doch als die Früchte reif waren, ass er davon und wurde unsterblich.

Das Foto zeigt vier Figuren, der Affenkönig ist eine davon

Sun Wukong und seine Gefährten auf der Reise in den Westen

Buddha wurde zu Hilfe gerufen und verbannte den Affen für 500 Jahre unter einen Berg. Erst als der Mönch Xuanzang im 7. Jahrhundert auf die lange Reise in den Westen aufbrach, kam Sun Wukong frei und durfte zur Läuterung diesen begleiten. 16 Jahre lang waren sie unterwegs nach Indien, um die heiligen Schriften Buddhas für den Kaiser zu holen.

Auf einer anderen Ebene

Nach der Rückkehr verfasste der Mönch einen ausführlichen Reisebericht. Er ist bis heute ein wichtiges Zeugnis vom damaligen Leben. Im Laufe der Jahrhunderte rankten sich Legenden und Märchen um die Pilgerreise – eine davon ist jene des Affenkönigs. Dank dessen Intelligenz, Kampfkünsten und Zauberkräften wie auch den guten Beziehungen zum Himmel bestanden die Reisenden alle Abenteuer, besiegten böse Dämonen, Drachen und Geister.

«Die Reise nach Westen» kann auch auf einer philosophischen Ebene gelesen werden. Dabei symbolisiert Sun Wukong das menschliche Herz, dessen Vervollkommnung Thema ist. Am Anfang ist er egoistisch und genusssüchtig und gleicht den Dämonen, die er später bekämpft. Am Ende jedoch wird er selbst zum Buddha.

Das Foto zeigt ganz viele Kellen und im Vordergrund zwei aus zwei Kellen gebastelte Affen. Sie haben Affengesichter, struppige Haare und tragen Affengewänder

Zwei Musteraffen, wie sie an der Museumsnacht gebastelt werden können

Der Workshop «Affentheater» findet von 18 Uhr bis Mitternacht nonstop im Veranstaltungsraum im Nebenhaus statt.

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