Aktuell im Museum

Führung

Mutter und Kind
24. November 2019 11.00 - 12.00 Uhr
Führung
Mutter und Kind
24. November 2019, 11.00 - 12.00 Uhr

Von Muttergottes bis #regrettingmotherhood: Auf der Führung begegnen wir verschiedenen Mutter-Kind-Beziehungen. In Skulpturen und Bildern zeigt sich, wie unterschiedlich das ungleiche Paar weltweit dargestellt wird.

> Mit Kuratorin Tabea Buri

Eintritt (gemäss Tarifstruktur)

> Kalendereintrag
> PDF

Menschen mit besonderen Bedürfnissen

Mutter und Kind im Bild
24. November 2019 14.00 - 16.00 Uhr
Menschen mit besonderen Bedürfnissen
Mutter und Kind im Bild
24. November 2019, 14.00 - 16.00 Uhr

In jeder Kultur durchdringen andere Vorstellungen von Mütterlichkeit, idealen Eltern und guten Kindern das Bild der beiden Figuren. In der Ausstellung gehen wir diesen Bildern und Vorstellungen nach. Im Workshop falten wir mehrere Bilderrahmen in Origamitechnik für unsere eigenen Zeichnungen oder Fotos.

> Mit Übersetzung in Gebärdensprache, geeignet für hörende und hörbeeinträchtigte Teilnehmende

> Mit Lua Leirner und Regina Mathez, Bildung und Vermittlung

> Beschränkte Platzzahl. Anmeldung erbeten.: T 061 266 56 32 oder info@mkb.notexisting@nodomain.comch.

CHF 18.–

> Kalendereintrag
> PDF

Workshop für Erwachsene

In Japan beginnt das Geschenk mit der Verpackung
30. November 2019 11.00 - 16.00 Uhr
In Japan beginnt das Geschenk mit der Verpackung
Workshop für Erwachsene
In Japan beginnt das Geschenk mit der Verpackung
30. November 2019, 11.00 - 16.00 Uhr

Japanerinnen und Japaner widmen der Verpackung genau so viel Aufmerksamkeit wie dem Geschenk. Wir zeigen verschiedene Falt- und Knotentechniken, mit denen Gegenstände unterschiedlicher Form und Grösse attraktiv verpackt werden können. Besonders nachhaltig ist das Schenken, wenn statt Papier ein Furoshiki, ein quadratisches Tuch, verwendet wird.

> Mit Regina Mathez, Bildung und Vermittlung, und Kuratorin Stephanie Lovász

> Bitte Picknick für das Zmittag und einen Gegenstand zum Verpacken mitbringen.

> Für max. 16 Teilnehmende. Anmeldung bis Fr 22.11. T 061 266 56 32 oder info@mkb.notexisting@nodomain.comch.

CHF 95.–

> Kalendereintrag
> PDF

In Japan beginnt das Geschenk mit der Verpackung

Führung

Mutter und Kind
1. Dezember 2019 11.00 - 12.00 Uhr
Führung
Mutter und Kind
1. Dezember 2019, 11.00 - 12.00 Uhr

Von Muttergottes bis #regrettingmotherhood: Auf der Führung begegnen wir verschiedenen Mutter-Kind-Beziehungen. In Skulpturen und Bildern zeigt sich, wie unterschiedlich das ungleiche Paar weltweit dargestellt wird.

> Mit Antonio Russo

Eintritt frei

> Kalendereintrag
> PDF

Kinder und Familien

1 2 3 – Eine Matrjoschka und zwei Kinder
1. Dezember 2019 13.00 - 17.00 Uhr
1 2 3 – Eine Matrjoschka und zwei Kinder
Kinder und Familien
1 2 3 – Eine Matrjoschka und zwei Kinder
1. Dezember 2019, 13.00 - 17.00 Uhr

Was versteckt sich im Bauch deiner Holzfigur? Bunt wird dein Matrjoschka-Set auf jeden Fall.

> Mit Leah Vogler, Bildung und Vermittlung

Material: CHF 5.–

Eintritt frei

> Kalendereintrag
> PDF

1 2 3 – Eine Matrjoschka und zwei Kinder

Ethnologie fassbar

Mamma Mia & Ave Maria
4. Dezember 2019 18.00 - 19.30 Uhr
Ethnologie fassbar
Mamma Mia & Ave Maria
4. Dezember 2019, 18.00 - 19.30 Uhr

An diesem Abend kommen auch die Ohren auf ihre Kosten: In einer Führung werden Bilder und Skulpturen von Müttern und Kindern durch passende Lieder aller Stilrichtungen ergänzt.

> Mit Kuratorin Tabea Buri und Florence Roth, Ausstellungsassistenz

Eintritt (gemäss Tarifstruktur)

> Kalendereintrag
> PDF

Führung

Bima, Kasper und Dämon
8. Dezember 2019 11.00 - 12.00 Uhr
Führung
Bima, Kasper und Dämon
8. Dezember 2019, 11.00 - 12.00 Uhr

Das Figurentheater lebt von scheinbar leblosen Darstellern wie Puppen oder Gegenständen. Lassen Sie sich hineinziehen in all die aufregenden Geschichten über das Leben und die Liebe.

> Mit Nadja Breger

Eintritt (gemäss Tarifstruktur)

> Kalendereintrag
> PDF

Spezielle Veranstaltung

Mütterliche Gottheiten
11. Dezember 2019 10.00 - 12.00 Uhr
Spezielle Veranstaltung
Mütterliche Gottheiten
11. Dezember 2019, 10.00 - 12.00 Uhr

Mutter Erde, Mutter Gottes, Urmutter – die Mutterfigur wird in verschiedenen Kontexten mit dem Göttlichen in Verbindung gebracht. Wir schauen auf Varianten in den Darstellungen von Maria und Jesus, aber auch auf ganz andere Formen mütterlicher Gottheiten.

> Mit Kuratorin Tabea Buri

CHF 10.– / CHF 5.–

> Kalendereintrag
> PDF

Spezielle Veranstaltung

Kunstvoll verpackt
14. - 15. Dezember 2019 10.00 - 17.00 Uhr
Kunstvoll verpackt
Spezielle Veranstaltung
Kunstvoll verpackt
14. - 15. Dezember 2019, 10.00 - 17.00 Uhr

In unserem Museumsshop finden Sie besondere Geschenke für jedes Alter und jeden Anlass. Ausserdem bieten wir an diesem Wochenende einen vorweihnachtlichen Service an: Egal ob Schal, Schmuck, Buch oder Spiel –Ihre Geschenke werden japanisch inspiriert verpackt.

> Kalendereintrag
> PDF

Kunstvoll verpackt

Führung

Wissensdrang trifft Sammelwut
15. Dezember 2019 11.00 - 12.00 Uhr
Wissensdrang trifft Sammelwut
Führung
Wissensdrang trifft Sammelwut
15. Dezember 2019, 11.00 - 12.00 Uhr

Museen sind gefordert: Was gestern für eine ethnografische Sammlung noch unverzichtbar schien – wie etwa eine Schädelsammlung –, gilt heute als problematisch. Die Führung erforscht die Motive dieser Sammelwut und stellt Fragen zum adäquaten Umgang mit sensiblen Objekten.

> Mit Reingard Dirscherl

Eintritt (gemäss Tarifstruktur)

> Kalendereintrag
> PDF

Wissensdrang trifft Sammelwut

Führung

Mutter und Kind
22. Dezember 2019 11.00 - 12.00 Uhr
Führung
Mutter und Kind
22. Dezember 2019, 11.00 - 12.00 Uhr

Von Muttergottes bis #regrettingmotherhood: Auf der Führung begegnen wir verschiedenen Mutter-Kind-Beziehungen. In Skulpturen und Bildern zeigt sich, wie unterschiedlich das ungleiche Paar weltweit dargestellt wird.

> Mit Eli Wilhelm

Eintritt (gemäss Tarifstruktur)

> Kalendereintrag
> PDF

Kinder und Familien

Mutter und Kind
29. Dezember 2019 11.00 - 12.00 Uhr
Kinder und Familien
Mutter und Kind
29. Dezember 2019, 11.00 - 12.00 Uhr

Wusstet ihr, dass man den Kindern früher erzählte, dass Babys wie Äpfel auf Bäumen wachsen? Kennt ihr die Geschichte des indischen Gottes Krishna, der von einer Hirtenfamilie adoptiert und aufgezogen wurde? Kinder und ihre Eltern lernen auf einer gemeinsamen Führung Gegenstände, Bilder und Geschichten kennen, die von Familien rund um den Erdball erzählen.

> Mit Kuratorin Tabea Buri

Eintritt (gemäss Tarifstruktur)

> Kalendereintrag
> PDF

Spezielle Veranstaltung

Memory
25. Juni 2020 18.30 - 20.30 Uhr
Spezielle Veranstaltung
Memory
25. Juni 2020, 18.30 - 20.30 Uhr

Sie sind herzlich zur Eröffnung der Ausstellung eingeladen.

Eintritt frei

> Kalendereintrag
> PDF

Spezielle Veranstaltung

Erleuchtet
24. September 2020 18.30 - 20.30 Uhr
Spezielle Veranstaltung
Erleuchtet
24. September 2020, 18.30 - 20.30 Uhr

Sie sind herzlich zur Eröffnung der Ausstellung eingeladen.

Eintritt frei

> Kalendereintrag
> PDF

Übersicht

Einfach Spitze!

Frauen aller Generationen, die erstmals Löhne erhalten, ein Velo für die Tochter, stolze bis neidische Ehemänner: OYA, handgemachte Ketten aus Zierspitzen, verändern die Leben anatolischer Frauen. Wir haben mit der Gründerin des Projektes gesprochen.

Die filigranen Ketten sehen nicht selten aus wie Blumen. In diesem Bild sehen sie aus wie Sonnenblumen in voller Pracht und wurden über einen Strauss ebendieser Sonnenblumen gelegt.

OYA, hier als Häkelkette im Blumen-Look © A. Mercan

«Die Arbeit am Projekt OYA gäbe eigentlich einen spannenden Dokumentarfilm», meint die Projektgründerin Andrea Mercan zu Beginn des Gesprächs. Weshalb wird klar, wenn sie leidenschaftlich von ihrem Herzensprojekt spricht.

Die Geschichte von OYA beginnt wie so manche Herzenssache in den Sommerferien. Andrea Mercan und ihre Familie verbringen seit über 25 Jahren einen Teil ihres Urlaubs in der Millionenstadt Gaziantep in der Türkei, der Heimatstadt ihres Mannes. Sie war schon immer fasziniert von den Handarbeiten, besonders von den genähten Spitzen, die die Kopftücher zieren. Diese Spitzen ergeben, vom Tuch losgelöst, eine filigrane Kette.

Spontane erste Bestellung

«Vor drei Jahren wurde OYA ein richtiges Projekt», so Mercan. Dann nämlich sass sie mit der Familie ihres Mannes und den Nachbarn beim Tee. Auch dabei war Dilek, 30, die Tochter der Nachbarsfamilie, die häkelte seit sie zehn war. «Auch an diesem Abend hat sie gehäkelt, und mir dabei ihre Sorgen erzählt. Da kam mir die Idee für das Projekt und ich bestellte bei ihr spontan zehn Ketten», erzählt Mercan. Als sich die Ferien dem Ende näherten erhielt Mercan die zehn Ketten und brachte diese mit in die Schweiz.

Im Museumsshop hängen die bunten Ketten an einer Metallstange.

Die OYA im Museumsshop

Wieder in der Schweiz angekommen, zeigte sie diese filigranen Schmuckstücke ihren Freundinnen. Die Spitzen seien wie eine Sprache, so Mercan. «Sie erzählen von den anatolischen Frauen. Deren Geschichte berührt, in einer Zeit, in der die Türkei nur negative Schlagzeilen macht.»

Kleine und grosse Wünsche

Das Interesse an den Ketten ist gross, sie verkaufen sich weit über den Freundeskreis hinaus gut – auch in unserem Museumsshop. Das hat Auswirkungen: Mittlerweile ist die Häklerinnengruppe auf acht Frauen aller Generationen angewachsen. Diese erhalten auch Lohn, was für stolze bis neidische Ehegatten sorgt.

Ein Mädchen fährt vor einem Haus auf ihrem Fahrrad. Das Fahrrad ist rot.

Ein erfüllter Wunsch in Gaziantep © A. Mercan

Mit dem Geld würden in Zeiten der Wirtschaftskrise in der Türkei auch kleinere oder grössere Wünsche erfüllt. Als Beispiele nennt Mercan ein Fahrrad für die Tochter einer Häklerin, eine Operation für die Grossmutter oder einen Traktor.

Durch OYA wird auch kulturelles Erbe gefördert. «Die älteren Häklerinnen der Gruppe sind Analphabetinnen und verarbeiten ihre ganze Lebensfreude, ihre Gefühle und Fantasien in die Handarbeiten», erklärt Mercan. «Sie geben den Jüngeren dieses Erbe weiter, diese wiederum kommunizieren mittlerweile über WhatsApp mit mir.»

^ nach oben