Aktuell im Museum

Spezielle Veranstaltung

Bima, Kasper und Dämon
22. August 2019 18.30 - 20.30 Uhr
Spezielle Veranstaltung
Bima, Kasper und Dämon
22. August 2019, 18.30 - 20.30 Uhr

Schaurig schöne Dämonen bevölkern das asiatische Figurentheater. In jeder Variante tritt auch immer ein Spassmacher auf, der Gesellschaft und Politik humorvoll kritisiert. Lassen Sie sich hineinziehen in all die aufregenden Geschichten über das Leben und die Liebe.

Sie sind herzlich zur Eröffnung der Ausstellung «Bima, Kasper und Dämon» eingeladen.

Eintritt frei

> Kalendereintrag
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Führung

Bima, Kasper und Dämon
25. August 2019 11.00 - 12.00 Uhr
Führung
Bima, Kasper und Dämon
25. August 2019, 11.00 - 12.00 Uhr

Das Figurentheater lebt von scheinbar leblosen Darstellern wie Puppen oder Gegenständen. Lassen Sie sich hineinziehen in all die aufregenden Geschichten über das Leben und die Liebe.

> Mit Kurator Richard Kunz

Eintritt (gemäss Tarifstruktur)

> Kalendereintrag
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Workshop für Erwachsene

Orizomegami – Shibori mit Papier
31. August 2019 11.00 - 16.00 Uhr
Orizomegami – Shibori mit Papier
Workshop für Erwachsene
Orizomegami – Shibori mit Papier
31. August 2019, 11.00 - 16.00 Uhr

Zur Musterung von Stoff kommen in Japan verschiedene Shibori-Techniken zum Einsatz. Es wird gefaltet, gepresst oder abgebunden. Im Workshop transformieren wir einige der Techniken und verwenden sie zur Musterung von (Japan-)Papier. Damit lassen sich Grusskarten, Lesezeichen und Bucheinbände gestalten oder auch Geschenke verpacken.

> Mit Regina Mathez, Bildung und Vermittlung, und Kuratorin Stephanie Lovász

> Für max. 16 Personen. Anmeldung bis Mo 26.8.: T 061 266 56 32 oder info@mkb.notexisting@nodomain.comch

Kosten: CHF 120.– inkl. Material

> Kalendereintrag
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Orizomegami – Shibori mit Papier

Spezielle Veranstaltung

Auge, Ohr, Hand und Herz
1. September 2019 11.00 - 12.00 Uhr
Spezielle Veranstaltung
Auge, Ohr, Hand und Herz
1. September 2019, 11.00 - 12.00 Uhr

Speziell für das Sinfonieorchester Basel arrangiert die erfolgreiche Jazzsaxofonistin und Dirigentin Sarah Chaksad Eigenkompositionen und Stücke der Band Mix!t. Mix!t, das sind Gebärdensprachpoet Rolf Perrollaz und Mundartrapper Gaston, die simultan performen und das Spiel mit der Sprache zelebrieren. Rap, Gesang, Gebärdensprache und Orchestermusik verschmelzen in diesem Konzert zu einer einzigartigen Kunstform. Hören und sehen Sie, wie die Combo swingt und rockt, aber auch mit berührenden Balladen in die Tiefe geht. 

> Mit dem Sinfonieorchester Basel. Rap, Gesang und Gebärdensprache von Mix!t.

> Leitung und Arrangements: Sarah Chaksad

Das Konzert findet nur bei schönem Wetter statt. Infos zur Durchführung www.sinfonieorchesterbasel.ch

Eintritt frei

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Kinder und Familien

Mach dir dein eigenes Schattentheater
1. September 2019 13.00 - 17.00 Uhr
Mach dir dein eigenes Schattentheater
Kinder und Familien
Mach dir dein eigenes Schattentheater
1. September 2019, 13.00 - 17.00 Uhr

In der neuen Ausstellung «Bima, Kasper und Dämon» kannst du auch Schattenspielfiguren entdecken. Wir bauen unsere eigenen Figuren und erwecken sie mit einer Taschenlampe zum Leben.

> Mit Leah Vogler

> Material: CHF 5.–

Eintritt frei

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Mach dir dein eigenes Schattentheater

Führung

Bima, Kasper und Dämon
1. September 2019 15.00 - 16.00 Uhr
Führung
Bima, Kasper und Dämon
1. September 2019, 15.00 - 16.00 Uhr

Das Figurentheater lebt von scheinbar leblosen Darstellern wie Puppen oder Gegenständen. Lassen Sie sich hineinziehen in all die aufregenden Geschichten über das Leben und die Liebe.

> Mit Nadja Breger

Eintritt frei

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Spezielle Veranstaltung

Zeigbar oder unzeigbar?
4. September 2019 10.00 - 12.00 Uhr
Spezielle Veranstaltung
Zeigbar oder unzeigbar?
4. September 2019, 10.00 - 12.00 Uhr

In der Ausstellung «Wissensdrang trifft Sammelwut» geht es um sensible Objekte. Manche werden ausgestellt, einige nicht. Was sind die Gründe, dass Objekte gezeigt oder nicht gezeigt werden?

> Mit Kuratorin Béatrice Voirol

Eintritt (gemäss Tarifstruktur)

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Ethnologie fassbar

Figuren im Theater
4. September 2019 18.00 - 19.30 Uhr
Ethnologie fassbar
Figuren im Theater
4. September 2019, 18.00 - 19.30 Uhr

Nicht nur Menschen können auf der Bühne Geschichten darstellen. Das Figurentheater lebt von scheinbar leblosen Darstellern wie Puppen oder Gegenständen. Auf einem Rundgang durch die Ausstellung «Bima, Kasper und Dämon» lernen wir einige Figurentheaterformen kennen, darunter das indonesische Wayang Golek. Anschliessend erörtern Kurator Richard Kunz und die Leitenden des Basler Figurentheater Festivals, Kathrin Doppler und Marius Kob, das Spezielle des Figurentheaters.

Eintritt (gemäss Tarifstruktur)

> Kalendereintrag
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Führung

Wissensdrang trifft Sammelwut
8. September 2019 11.00 - 12.00 Uhr
Führung
Wissensdrang trifft Sammelwut
8. September 2019, 11.00 - 12.00 Uhr

Museen sind gefordert: Was gestern für eine ethnografische Sammlung noch unverzichtbar schien – wie etwa eine Schädelsammlung –, gilt heute als problematisch. Die Führung erforscht die Motive dieser Sammelwut und stellt Fragen zum adäquaten Umgang mit sensiblen Objekten.

> Mit Réka Mascher-Frigyesi

Eintritt (gemäss Tarifstruktur)

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Spezielle Veranstaltung

Yoga & Brunch beim Münster mit Anna & Kim
8. September 2019 11.00 - 14.00 Uhr
Yoga & Brunch beim Münster mit Anna & Kim
Spezielle Veranstaltung
Yoga & Brunch beim Münster mit Anna & Kim
8. September 2019, 11.00 - 14.00 Uhr

Atmen, strecken, Kraft tanken. Die Yoga-Lehrerinnen Anna und Kim bringen Yoga für alle Level in den Museumshof. Ein gemeinsamer vegetarischer Brunch rundet die Veranstaltung ab.

> Mit Anna und Kim

> Teilnehmeranzahl begrenzt. Reservation unter kimgiaqu@hotmail.notexisting@nodomain.comcom.

Kosten: CHF 60.– pro Person inkl. vegetarischem Brunch. Bitte eigene Matte mitbringen, andernfalls bitte melden.

Eine Zusammenarbeit mit dem Verein pro Münsterplatz, dem Museum der Kulturen Basel und dem Museumsbistro Rollerhof.

> Kalendereintrag
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Yoga & Brunch beim Münster mit Anna & Kim

Führung

StrohGold
15. September 2019 11.00 - 12.00 Uhr
Führung
StrohGold
15. September 2019, 11.00 - 12.00 Uhr

Warum wird ein bayrisches Dirndl aus afrikanischen Stoffen geschneidert? Sind diese Materialien überhaupt afrikanisch? Auch Gegenstände, Ideen und Techniken wandern seit je zwischen den Kulturen. Erfahren Sie mehr über diese spannenden Verflechtungsgeschichten.

> Mit Nadja Breger

Eintritt (gemäss Tarifstruktur)

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Führung

Weltsichten
22. September 2019 11.00 - 12.00 Uhr
Weltsichten
Führung
Weltsichten
22. September 2019, 11.00 - 12.00 Uhr

Wir laden Sie ein, unser Haus und seine Geschichte zu erkunden: Sie erfahren von abenteuerlichen Forschungsreisen und akribischem Sammeln und sehen überraschende Objekte aus aller Welt.

> Mit Antonio Russo

Eintritt (gemäss Tarifstruktur)

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Weltsichten

Spezielle Veranstaltung

Il y a des oiseaux dans l'aquarium – There are birds in the aquarium
25. - 29. September 2019 10.00 - 17.00 Uhr
Il y a des oiseaux dans l'aquarium – There are birds in the aquarium
Spezielle Veranstaltung
Il y a des oiseaux dans l'aquarium – There are birds in the aquarium
von Magali Rousseau, Company L'Insolite Mécanique
25. - 29. September 2019, 10.00 - 17.00 Uhr

Flugmaschinen als Theater der Illusion: Im Rahmen des 10. Basler Figurentheater Festivals BAFF! eröffnen wir im Hedi Keller-Saal einen Raum des Austausches zwischen Menschen und Objekten. Die poetischen Fluginstallationen der französischen Künstlerin Magali Rousseau bezaubern durch ihr Spiel mit der Lebendigkeit von mechanischen, bewegten Körpern und ihrer feinen Aufforderung zur Interaktion.

 

> Freie Besichtigung der Installation

> Kalendereintrag
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Il y a des oiseaux dans l'aquarium – There are birds in the aquarium

Führung

Bima, Kasper und Dämon
29. September 2019 11.00 - 12.00 Uhr
Führung
Bima, Kasper und Dämon
29. September 2019, 11.00 - 12.00 Uhr

Das Figurentheater lebt von scheinbar leblosen Darstellern wie Puppen oder Gegenständen. Lassen Sie sich hineinziehen in all die aufregenden Geschichten über das Leben und die Liebe.

> Mit Eli Wilhelm

Eintritt (gemäss Tarifstruktur)

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Spezielle Veranstaltung

Kasper in Teufelsküche. Oder: Das Geheimnis der schlechten Laune
29. September 2019 14.00 - 15.00 Uhr
Kasper in Teufelsküche. Oder: Das Geheimnis der schlechten Laune
Spezielle Veranstaltung
Kasper in Teufelsküche. Oder: Das Geheimnis der schlechten Laune
von Marc Becker, Uraufführung
29. September 2019, 14.00 - 15.00 Uhr

Die preisgekrönten «Thalias Kompagnons» sind mit ihren Figuren und Geschichten weit gereist. Am BAFF! machen sie bei uns im Museum halt mit ihrem Kasperstück. Darin schlittert Kasper in eine Identitätskrise: Er trinkt einen Höllentrank, der ihm gehörig die Laune verdirbt. Leider steckt seine Sinnkrise auch seine Freunde an und die Rollen verleiden ihnen. Kann er das Kasperletheater noch retten?

Spiel: Tristan Vogt. Regie und Ausstattung: Joachim Torbahn

> Für Erwachsene ab 16 Jahren

> Beschränkte Platzzahl

Eintritt (gemäss Tarifstruktur)

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Kasper in Teufelsküche. Oder: Das Geheimnis der schlechten Laune

Spezielle Veranstaltung

Mutter und Kind
21. November 2019 18.30 - 20.30 Uhr
Spezielle Veranstaltung
Mutter und Kind
21. November 2019, 18.30 - 20.30 Uhr

Sie sind herzlich zur Eröffnung der Ausstellung «Mutter und Kind» eingeladen.

Eintritt frei

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Übersicht

Vom König höchstpersönlich

Kurator Alexander Brust interviewt Kuratorin Isabella Bozsa zu ihrer Forschungstätigkeit und über die Vorbereitungen für den 1. Internationalen Tag der Provenienzforschung.

Frau Bozsa, Sie beschäftigen sich seit 2015 mit der Geschichte der Sammlung der Basler Mission, die sich heute im Museum befindet. Wie definieren Sie Provenienzforschung?
Unter Provenienzforschung wird allgemein die Erforschung der Herkunft von Objekten verstanden. Die Herkunft umfasst  den Ort der Herstellung, den Erwerbsort, aber auch die Bedingungen, unter denen Objekte erworben wurden.

Warum ist Provenienzforschung so wichtig für Museen?
Erwerbsgeschichten gehören zur Dokumentation eines jeden Objekts, das in die Sammlung kommt. Vor allem bei älteren Beständen ist die Provenienz einiger Objekte unklar oder unvollständig, so dass ein lückenloses Nachvollziehen verschiedener Besitzwechsel nicht immer möglich ist.

Provenienzforschung hat immer mit der Aufarbeitung der Vergangenheit zu tun.

Erhöhte Aufmerksamkeit erhielt die Provenienzforschung im öffentlichen Diskurs rund um NS-Raubgut. Damit sind Sammlungsgegenstände gemeint, die infolge von Enteignungen während der Zeit des Nationalsozialismus in Museumssammlungen kamen. Gegenwärtig bestimmt der koloniale Kontext die öffentliche Debatte, wo Objekte im Zuge von militärischen Interventionen geraubt wurden oder ungleiche Machtverhältnisse deren Erwerb begünstigten. Provenienzforschung hat immer mit der Aufarbeitung der Vergangenheit zu tun.

Wie sind Sie bei Ihrem Forschungsprojekt vorgegangen?
Gemeinsam mit meiner Kollegin Dagmar Konrad haben wir uns verschiedene Herangehensweisen überlegt. Wir studierten die historisch-archivalischen Quellen zur Basler Missionssammlung, die am MKB vorhanden sind.

Weitere Referenzen waren die digitale Datenbank des Museums und die Objekte selbst, die wir im Depot untersuchten. Im Archiv der Basler Mission stellten wir weitere Recherchen an, um mehr über die Hintergründe der Sammlung zu erfahren. Leitend war dabei immer die Frage: Wer hat wann, was, warum, wo und wie gesammelt?

Welches sind für Sie besonders spannende Erkenntnisse?
Besonders spannend finde ich Erwerbsgeschichten, bei denen Motive bestimmter Personen oder Gruppen zum Ausdruck kommen, insbesondere von Vertreterinnen und Vertretern von Herkunftsgemeinschaften, die in den missionarischen Quellen im Allgemeinen unterrepräsentiert sind. Z.B. befinden sich in der Basler Missionssammlung einige Prestigeobjekte aus dem Kameruner Grasland, bei denen ich nachvollziehen konnte, dass sie als diplomatische Geschenke von lokalen Herrschern an Missionsangehörige übergeben wurden.

Diese verzierte Kalebasse ist ein königliches Prestigeobjekt aus Kamerun, ein Geschenk von König Njoya an Missionarin Anna Rein-Wuhrmann

Diese verzierte Kalebasse ist ein königliches Prestigeobjekt aus Kamerun, ein Geschenk von König Njoya an Missionarin Anna Rein-Wuhrmann

Können Sie auch ein Beispiel aus Indien – ihrem zweiten regionalen Fokus – nennen?
In der Indien-Sammlung befinden sich sogenannte «Company Paintings». Das sind pittoreske, indische Malereien in Postkartengrösse, die von Künstlern für den europäischen Markt hergestellt wurden. Sie konnten von Angestellten der British East India Company oder eben Missionsangehörigen als Souvenirs erworben und nach Hause mitgenommen werden.

«Company Painting» von Krishna aus dem Album von Missionar David Berli, aus Indien

Aktuell wird vor allem die Frage nach der Rückgabe von Sammlungen in Medien kontrovers diskutiert. Dies ist jedoch nur ein Aspekt. Welche weiteren Fragen und Konsequenzen ergeben sich für Sie aus Ihrem Forschungsprojekt?
Für mich hat sich die Frage herauskristallisiert: Welche Bedeutung haben die Objekte der Missionssammlung für Vertreterinnen und Vertreter von Herkunftsgemeinschaften heute? Das bisherige Projekt war als historisch-archivalische Forschung angelegt.

Für mich wäre die kollaborative Forschung mit Vertreterinnen und Vertretern von Herkunftsgemeinschaften eine Fortsetzung des Projekts. Das würde ich mir auch allgemein als Zukunft der Provenienzforschung an ethnologischen Museen wünschen.

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