Aktuell im Museum

Führung

Mode
2. Juni 2019 11.00 - 12.00 Uhr
Führung
Mode
2. Juni 2019, 11.00 - 12.00 Uhr

Schöne Kleider machen Spass und bestätigen unsere Individualität. Doch wie entstehen die Designs? Welche Geschichten stecken in den Fasern? In «StrohGold» und weiteren Ausstellungen finden wir Objekte, die von den Hintergründen unserer Kleidung erzählen und dazu einladen, die Moden anderer Weltregionen zu entdecken.

> Mit Nadja Breger

Eintritt frei

> Kalendereintrag
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Kinder und Familien

Mein Fabeltier
2. Juni 2019 13.00 - 17.00 Uhr
Mein Fabeltier
Kinder und Familien
Mein Fabeltier
2. Juni 2019, 13.00 - 17.00 Uhr

Mit Holz, Fellen, Stoffresten, Tüll, Muscheln und viel Fantasie bauen wir ein Fabeltier. Wir überlegen uns dabei auch, woher die Materialien kommen. Sind sie natürlich oder künstlich?

> Mit Leah Vogler

> Material: CHF 5.–

Eintritt frei

> Kalendereintrag
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Mein Fabeltier

Ethnologie fassbar

Wer braucht diese Maske? Debatten um Rückführung von Kulturgütern
5. Juni 2019 18.00 - 19.30 Uhr
Wer braucht diese Maske? Debatten um Rückführung von Kulturgütern
Ethnologie fassbar
Wer braucht diese Maske? Debatten um Rückführung von Kulturgütern
5. Juni 2019, 18.00 - 19.30 Uhr

Welche Überlegungen stecken hinter Rufen nach Rückgabe von Kulturgütern (Restitution)? Was bedeutet die Restitutionsdebatte für die Zukunft von ethnologischen Museen? Wie bringt man die Interessen von Herkunftsländern, von Forschung, Konservierung und von Museumsbesucherinnen und -besuchern unter einen Hut? In einer Kurzführung durch «Wissensdrang trifft Sammelwut» stellen wir ‹heikle› Objekte vor, anschliessend werden Pro und Contra verschiedener Positionen diskutiert.

> Mit Museumsdirektorin Anna Schmid, Prof. Dr. Elisio Macamo, Universität Basel, und Prof. Dr. Gesine Krüger, Universität Zürich. Moderation: Sabine Rotach, Bildung und Vermittlung.

Eintritt (gemäss Tarifstruktur)

> Kalendereintrag
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Wer braucht diese Maske? Debatten um Rückführung von Kulturgütern

Führung

Wissensdrang trifft Sammelwut
9. Juni 2019 11.00 - 12.00 Uhr
Führung
Wissensdrang trifft Sammelwut
9. Juni 2019, 11.00 - 12.00 Uhr

Museen sind gefordert: Was gestern für eine ethnografische Sammlung noch unverzichtbar schien – wie etwa eine Schädelsammlung –, gilt heute als problematisch. Die Führung erforscht die Motive dieser Sammelwut und stellt Fragen zum adäquaten Umgang mit sensiblen Objekten.

> Mit Reingard Dirscherl

Eintritt (gemäss Tarifstruktur)

> Kalendereintrag
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Führung

Von der Mayaschrift zur Website
16. Juni 2019 11.00 - 12.00 Uhr
Von der Mayaschrift zur Website
Führung
Von der Mayaschrift zur Website
16. Juni 2019, 11.00 - 12.00 Uhr

Texte meisseln, Zeichen schnitzen, Symbole malen, digitale Datenwelt: Was bedeutet es, Daten zu generieren?

> Mit Christophe Schneider

Eintritt (gemäss Tarifstruktur)

> Kalendereintrag
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Von der Mayaschrift zur Website

Spezielle Veranstaltung

Brass Serenade
23. Juni 2019 11.00 - 12.00 Uhr
Brass Serenade
Spezielle Veranstaltung
Brass Serenade
23. Juni 2019, 11.00 - 12.00 Uhr

Very british, Südstaaten-Charme, brasilianisches Feuer oder doch lieber klassisch? In diesem Picknick-Konzert brauchen Sie sich nicht zu entscheiden, denn das Blechbläserensemble des Sinfonieorchesters Basel serviert von allem etwas.

> Werke von William Byrd, Johann Sebastian Bach, Jim Parker, Stephen Foster, George Gershwin, Zequinha de Abreu und Chris Hazell

> Bei ungünstiger Witterung findet das Konzert nicht statt.

Freier Eintritt ins Konzert

 

> Kalendereintrag
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Brass Serenade

Führung

StrohGold
30. Juni 2019 11.00 - 12.00 Uhr
Führung
StrohGold
30. Juni 2019, 11.00 - 12.00 Uhr

Warum wird ein bayrisches Dirndl aus afrikanischen Stoffen geschneidert? Sind diese Materialien überhaupt afrikanisch? Gegenstände, Ideen und Techniken wandern seit je zwischen den Kulturen. Erfahren Sie mehr über diese spannenden Verflechtungsgeschichten.

> Mit Eli Wilhelm

Eintritt (gemäss Tarifstruktur)

> Kalendereintrag
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Übersicht

Partizipation als Balanceakt

Die Bevölkerung hat für die Jubiläumsausstellung «Wünsch dir was» 125 Objekte gewählt. Nun, da die Ausstellung vorüber ist, werfen wir einen Blick zurück und einen in die Zukunft.

«Frau Kaufmann, wie beurteilen Sie als Kuratorin das Partizipationsprojekt?»

Karin Kaufmann: «Spannend war, wie sich Besucherinnen und Besucher in der Depotsituation verhalten haben. Einerseits mit Begeisterung, andererseits aber mit Überforderung wegen der schieren Menge an Objekten.

Manche hatten das Gefühl, nichts beitragen zu können

Teilweise auch, weil sie nicht genau wussten, was jetzt von ihnen verlangt wird. Manche hatten das Gefühl, nichts beitragen zu können, weil sie ja kein faktisches Wissen über die Objekte besitzen. Viele haben zu ihren Objekten dann sehr persönliche Geschichten erzählt. Und das war wiederum interessant: zu sehen, wie sich die Teilnehmenden jeweils zu den Objekten in Beziehung gesetzt haben.

Manche hatten das Gefühl, nichts beitragen zu können

Karin Kaufmann, hier bei einer Führung durch das Depot

Die Depotbesucherinnen und -besucher fanden es informativ zu erfahren, wie ein Museum ‹hinter den Kulissen› funktioniert. Dass nur ein Bruchteil der Sammlung ausgestellt wird, war nicht allen bewusst. Eines der vielen positiven Feedbacks im Besucherbuch sagt, dass wir nicht 125 Jahre warten sollten, bis wir wieder so eine Ausstellung machen.»

«Frau Schmid, wie geht es nun weiter mit der Partizipation im Museum?»

Anna Schmid: «Die kurze Antwort: So wie bisher auch. Ich erachte es als wichtig, eine Balance zu finden zwischen Überforderung und der wirklichen Beteiligung. Es ist eine Illusion, zu denken, man könne alles aus der Hand geben, selbst wenn wir das wollten. Wir sind dazu verpflichtet zu interpretieren und das faktische Wissen bereitzustellen. Und das so, dass die Menschen, die sich beteiligen wollen, nicht blossgestellt werden und sich nicht überfordert fühlen.

Auf einem mit Ballons geschmückten Podest steht Frau Schmid, während sie an der Vernissage am 13. September zu den Gästen spricht.

Anna Schmid spricht an der Vernissage im September

Nach der Neueröffnung im Jahr 2011 hat in einer Diskussion jemand vorgeschlagen, wir sollen doch einfach die 320‘000 Objekte über TeleBasel allen zugänglich machen. Dann wählen die Besucherinnen und Besucher aus, was in einer Ausstellung stehen soll. Daraufhin kam der Einwand: Wieso haben wir eigentlich noch Fachleute im Museum? Die wissen doch, was zu tun ist.

Ich denke, dass es genau zwischen diesen beiden Polen eine Balance braucht, die machbar ist für beide Seiten und einen Mehrwert in der Erkenntnis bringt. Und ob man das wie in diesem Fall durch Ausstellungen erreicht oder ob man ganz andere Formate einführen sollte, müssen wir sehen. Ich bin gespannt, welche neuen Ideen in Zukunft von Mitarbeitenden des Hauses oder auch von aussen eingebracht werden. Ich bin sehr gerne bereit, darüber zu reden.»

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