Aktuell im Museum

Führung

Best-of
26. Mai 2019 11.00 - 12.00 Uhr
Best-of
Führung
Best-of
26. Mai 2019, 11.00 - 12.00 Uhr

Das Wertvollste, das Bekannteste, das Beliebteste – die «Best-of»-Führung zeigt ausgewählte Objekte. Zugleich fragt sie nach den Kriterien solcher Rangfolgen: Sie sind abhängig von Sammlungsinteressen, von wissenschaftlichen Erkenntnissen oder auch von persönlichen Vorlieben. Wer setzt was auf seine Bestenliste und warum?

> Mit Reingard Dirscherl

Eintritt (gemäss Tarifstruktur)

> Kalendereintrag
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Best-of

Führung

Mode
2. Juni 2019 11.00 - 12.00 Uhr
Führung
Mode
2. Juni 2019, 11.00 - 12.00 Uhr

Schöne Kleider machen Spass und bestätigen unsere Individualität. Doch wie entstehen die Designs? Welche Geschichten stecken in den Fasern? In «StrohGold» und weiteren Ausstellungen finden wir Objekte, die von den Hintergründen unserer Kleidung erzählen und dazu einladen, die Moden anderer Weltregionen zu entdecken.

> Mit Nadja Breger

Eintritt frei

> Kalendereintrag
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Kinder und Familien

Mein Fabeltier
2. Juni 2019 13.00 - 17.00 Uhr
Mein Fabeltier
Kinder und Familien
Mein Fabeltier
2. Juni 2019, 13.00 - 17.00 Uhr

Mit Holz, Fellen, Stoffresten, Tüll, Muscheln und viel Fantasie bauen wir ein Fabeltier. Wir überlegen uns dabei auch, woher die Materialien kommen. Sind sie natürlich oder künstlich?

> Mit Leah Vogler

> Material: CHF 5.–

Eintritt frei

> Kalendereintrag
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Mein Fabeltier

Ethnologie fassbar

Wer braucht diese Maske? Debatten um Rückführung von Kulturgütern
5. Juni 2019 18.00 - 19.30 Uhr
Wer braucht diese Maske? Debatten um Rückführung von Kulturgütern
Ethnologie fassbar
Wer braucht diese Maske? Debatten um Rückführung von Kulturgütern
5. Juni 2019, 18.00 - 19.30 Uhr

Welche Überlegungen stecken hinter Rufen nach Rückgabe von Kulturgütern (Restitution)? Was bedeutet die Restitutionsdebatte für die Zukunft von ethnologischen Museen? Wie bringt man die Interessen von Herkunftsländern, von Forschung, Konservierung und von Museumsbesucherinnen und -besuchern unter einen Hut? In einer Kurzführung durch «Wissensdrang trifft Sammelwut» stellen wir ‹heikle› Objekte vor, anschliessend werden Pro und Contra verschiedener Positionen diskutiert.

> Mit Museumsdirektorin Anna Schmid, Prof. Dr. Elisio Macamo, Universität Basel, und Prof. Dr. Gesine Krüger, Universität Zürich. Moderation: Sabine Rotach, Bildung und Vermittlung.

Eintritt (gemäss Tarifstruktur)

> Kalendereintrag
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Wer braucht diese Maske? Debatten um Rückführung von Kulturgütern

Führung

Wissensdrang trifft Sammelwut
9. Juni 2019 11.00 - 12.00 Uhr
Führung
Wissensdrang trifft Sammelwut
9. Juni 2019, 11.00 - 12.00 Uhr

Museen sind gefordert: Was gestern für eine ethnografische Sammlung noch unverzichtbar schien – wie etwa eine Schädelsammlung –, gilt heute als problematisch. Die Führung erforscht die Motive dieser Sammelwut und stellt Fragen zum adäquaten Umgang mit sensiblen Objekten.

> Mit Reingard Dirscherl

Eintritt (gemäss Tarifstruktur)

> Kalendereintrag
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Führung

Von der Mayaschrift zur Website
16. Juni 2019 11.00 - 12.00 Uhr
Von der Mayaschrift zur Website
Führung
Von der Mayaschrift zur Website
16. Juni 2019, 11.00 - 12.00 Uhr

Texte meisseln, Zeichen schnitzen, Symbole malen, digitale Datenwelt: Was bedeutet es, Daten zu generieren?

> Mit Christophe Schneider

Eintritt (gemäss Tarifstruktur)

> Kalendereintrag
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Von der Mayaschrift zur Website

Spezielle Veranstaltung

Brass Serenade
23. Juni 2019 11.00 - 12.00 Uhr
Brass Serenade
Spezielle Veranstaltung
Brass Serenade
23. Juni 2019, 11.00 - 12.00 Uhr

Very british, Südstaaten-Charme, brasilianisches Feuer oder doch lieber klassisch? In diesem Picknick-Konzert brauchen Sie sich nicht zu entscheiden, denn das Blechbläserensemble des Sinfonieorchesters Basel serviert von allem etwas.

> Werke von William Byrd, Johann Sebastian Bach, Jim Parker, Stephen Foster, George Gershwin, Zequinha de Abreu und Chris Hazell

> Bei ungünstiger Witterung findet das Konzert nicht statt.

Freier Eintritt ins Konzert

 

> Kalendereintrag
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Brass Serenade

Führung

StrohGold
30. Juni 2019 11.00 - 12.00 Uhr
Führung
StrohGold
30. Juni 2019, 11.00 - 12.00 Uhr

Warum wird ein bayrisches Dirndl aus afrikanischen Stoffen geschneidert? Sind diese Materialien überhaupt afrikanisch? Gegenstände, Ideen und Techniken wandern seit je zwischen den Kulturen. Erfahren Sie mehr über diese spannenden Verflechtungsgeschichten.

> Mit Eli Wilhelm

Eintritt (gemäss Tarifstruktur)

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Übersicht

Zurück in die Zukunft

125 Jahre Ausstellungen im Museum der Kulturen Basel

Das Museum der Kulturen Basel besteht seit 125 Jahren. So wie sich die ganze Welt seit 1893 verändert hat, so hat sich auch das Ausstellungswesen verändert. Um Eindrücke zu erhalten, wie diese Veränderung in den Augen der Studierenden der Universität Basel aussehen, hat das Museum der Kulturen Basel in Kooperation mit der Universität Basel einen Wettbewerb lanciert.

Diesen Wandel in der Museumslandschaft belegen die fünf Fotos, welche in diesem Eintrag erläutert werden. So sah das Museum in Vergangenheit aus. Wie aber sehen die Visionen für die Museumszukunft aus? Wie werden die Objekte in 25 Jahren präsentiert?

In der Gründungszeit wurden Werke ausgestellt, die die Basler Forschungsgelehrten Fritz und Paul Sarasin von ihren Forschungsreisen mitbrachten, welche sie unter anderem nach Sri Lanka führten.

Blick in einen Saal aus der Gründungszeit, in dem 441 Objekte präsentiert sind.

In der Gründungszeit wurden Werke ausgestellt, die die Basler Forschungsgelehrten Fritz und Paul Sarasin von ihren Forschungsreisen mitbrachten, welche sie unter anderem nach Sri Lanka führten. Unter diesen Werken finden sich auch viele Fotos und Messdaten der Veddah, einem dort ansässigen indigenen Volk. Bildhauer F. Meinecke bildete in dieser Ausstellung eine Veddah-Familie nach, die im Bild in der zentralen Vitrine zu sehen ist.

Das Museum erhielt im Jahr 1917 ein eigenes Gebäude

1917 erhielt das Museum ein eigenes Gebäude, den Vischer-Bau

1917 erhielt das Museum ein eigenes Gebäude. Die Einweihung des Vischer- Baus, welcher Mittlerweile durch Herzog & De Meuron ausgebaut wurde, sollte durch prominent platzierte, monumentale Buddha-Statuen veredelt werden. Diese trafen jedoch aufgrund des Ausbruchs des Ersten Weltkrieges zu spät ein. So wurden sie 1920 im Asiensaal aufgestellt.

In Sonderausstellungen zeigte das Museum immer wieder thematische Zusammenstellungen wie hier eine Ausstellung mit dem Internationalen Ornithologenkongress.

In Sonderausstellungen zeigte das Museum immer wieder thematische Zusammenstellungen.

Im Zusammenhang mit dem Internationalen Ornithologenkongress wurde 1954 «Die Bedeutung der Vögel im Leben der Naturvölker» konzipiert.

Umfangreiche Baumassnahmen ermöglichten eine Neuaufstellung der Sammlungen. Im Bild sieht man einen Blick auf die damalige Dauerausstellung "Ozeanien". Objektübergreifende Spannung versprach man sich von den «Malanggan-Skulpturen in Schauhütte, hergestellt zur Verabschiedung von 12 verstorbenen Dorfmitgliedern» aus Papua-Neuguinea.

«Malanggan-Skulpturen in Schauhütte, hergestellt zur Verabschiedung von 12 verstorbenen Dorfmitgliedern»

Umfangreiche Baumassnahmen ermöglichten eine Neuaufstellung der Sammlungen. 1985 wurde die Dauerausstellung «Ozeanien» eröffnet. Objektübergreifende Spannung versprach man sich von den «Malanggan-Skulpturen in Schauhütte, hergestellt zur Verabschiedung von 12 verstorbenen Dorfmitgliedern» aus Papua-Neuguinea.

2017/2018 thematisierte das Museum die weltweite Migration. In der Ausstellung wurden neun Beispiele von Migrationsprozessen gezeigt. Eine Installation von 111 Figuren betrachtete und kommentierte diese – als Migranten.

2017/2018 thematisierte das Museum die weltweite Migration

2017/2018 thematisierte das Museum die weltweite Migration. In der Ausstellung wurden neun Beispiele von Migrationsprozessen gezeigt. Eine Installation von 111 Figuren betrachtete und kommentierte diese – als Migranten. Sie waren gleichzeitig Ausstellungsobjekte und kritische Beobachter. Die Ausstellung wurde ergänzt von thematischen Stadtführungen und so wurden die Ausstellungsinhalte in die ganze Stadt getragen.

Wie sieht eine Ausstellung in 25 Jahren aus? Und wie in 40?

Die Zukunft liess die Menschheit schon immer wild spekulieren. Museen sind punkto Spekulationen vielleicht zurückhaltender, sie sind davon aber keineswegs ausgenommen. So entstehen Gedankenspielereien und Visionen, denen man sich für Stunden hingeben kann.

Wie sieht ein Museum in 25 Jahren aus? Hängen noch Dinge an der Wand, die keine Bildschirme sind? Und braucht man überhaupt noch Bildschirme? Gibt es in 40 Jahren noch Führungen, die ein Mensch leitet?

Oder gewinnt das Museum gar an Wichtigkeit in einer digitalisierten Welt?

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