Aktuell im Museum

125 Jahre Museum der Kulturen Basel

Zukunftsvisionen
15. November 2018 18.30 - 21.00 Uhr
Zukunftsvisionen
125 Jahre Museum der Kulturen Basel
Zukunftsvisionen
15. November 2018, 18.30 - 21.00 Uhr

Die Generation Z ist unsere Zukunft. Wie denkt sie? Was begeistert sie? Was motiviert sie? Ein Podium mit Andrea Schenker-Wicki, Rektorin der Uni Basel, Anna Schmid, Museumsdirektorin, Yannick Blätter, Vertreter der Generation Z und Gründer von Neoviso, und Studierenden.

> Moderation: Dan Wiener

 

Eintritt frei

> Kalendereintrag
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Zukunftsvisionen

Führung

Wünsch dir was
18. November 2018 11.00 - 12.00 Uhr
Führung
Wünsch dir was
18. November 2018, 11.00 - 12.00 Uhr

Die Jubiläumsausstellung «Wünsch dir was» präsentiert Wunschobjekte der Bevölkerung. Spannend, was da zusammenfindet und warum. Eine aztekische Gottheit steht neben einer Buddha-Figur, ein Schweizer Alphorn gesellt sich neben einen indonesischen Liebesbrief. In den Exponaten spiegeln sich die Sehnsucht nach der Ferne, das freudige Wiedersehen mit Bekannten, schöne Erinnerungen oder fantastische Vorstellungen anderer Kulturen. Eine Führung zu fremden und einheimischen Dingen und über unsere Beziehungen dazu.

> Mit Sabine Rotach

Eintritt (gemäss Tarifstruktur)

> Kalendereintrag
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Führung

Weltsichten
25. November 2018 11.00 - 12.00 Uhr
Weltsichten
Führung
Weltsichten
25. November 2018, 11.00 - 12.00 Uhr

Aus Anlass unseres 125-jährigen Bestehens laden wir Sie ein, unser Haus und seine Geschichte zu erkunden: Sie erfahren von abenteuerlichen Forschungsreisen und akribischem Sammeln, sehen überraschende Objekte aus aller Welt und bekommen einen Einblick in die heutige Ethnologie.

> Mit Antonio Russo

Eintritt (gemäss Tarifstruktur)

> Kalendereintrag
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Weltsichten

Führung

Wünsch dir was
2. Dezember 2018 11.00 - 12.00 Uhr
Führung
Wünsch dir was
2. Dezember 2018, 11.00 - 12.00 Uhr

Die Jubiläumsausstellung «Wünsch dir was» präsentiert Wunschobjekte der Bevölkerung. Spannend, was da zusammenfindet und warum. Eine aztekische Gottheit steht neben einer Buddha-Figur, ein Schweizer Alphorn gesellt sich neben einen indonesischen Liebesbrief. In den Exponaten spiegeln sich die Sehnsucht nach der Ferne, das freudige Wiedersehen mit Bekannten, schöne Erinnerungen oder fantastische Vorstellungen anderer Kulturen. Eine Führung zu fremden und einheimischen Dingen und über unsere Beziehungen dazu.

> Mit Eli Wilhelm

Eintritt frei

> Kalendereintrag
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Kinder und Familien

Funkel, funkel, kleiner Stern
2. Dezember 2018 13.00 - 17.00 Uhr
Funkel, funkel, kleiner Stern
Kinder und Familien
Funkel, funkel, kleiner Stern
2. Dezember 2018, 13.00 - 17.00 Uhr

Mit ganz unterschiedlichen Papieren stellen wir Sterne her – es entstehen bunte und glitzernde Sterne, die du behalten oder verschenken kannst.

> Mit Regina Mathez

> Material: CHF 5.–

> Kalendereintrag
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Funkel, funkel, kleiner Stern

Ethnologie fassbar

Glaubensgeheimnisse
5. Dezember 2018 18.15 - 19.45 Uhr
Glaubensgeheimnisse
Ethnologie fassbar
Glaubensgeheimnisse
5. Dezember 2018, 18.15 - 19.45 Uhr

Wo hat der buddhistische Mönch Padmasambhava seine heiligen Bücher versteckt? In welchen Steinen aus dem Amazonasgebiet hausen Geistwesen? Wie wandelt sich Wein im Kelch zu Blut? Jede Religion hat ihre Geheimnisse.

> Mit den Kuratoren und Kuratorinnen Alexander Brust, Stephanie Lovász, Richard Kunz und Tabea Buri.

Eintritt (gemäss Tarifstruktur)

> Kalendereintrag
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Glaubensgeheimnisse

125 Jahre Museum der Kulturen Basel

Stabsübergabe an das Basler Münster
9. Dezember 2018 10.00 - 19.30 Uhr
Stabsübergabe an das Basler Münster
125 Jahre Museum der Kulturen Basel
Stabsübergabe an das Basler Münster
9. Dezember 2018, 10.00 - 19.30 Uhr

Zum Abschluss setzen wir Zeichen von nachbarschaftlicher Verbundenheit: Wir übergeben den Jubiläumsstab an das Basler Münster, das 2019 die Einweihung des Münsters vor 1000 Jahren feiert. In einem Festakt werden wir mit Münsterpfarrerin Caroline Schröder auf die andere Seite des Münsterplatzes übersetzen – ein Boot aus unserer Sammlung im Schlepptau, das bis 6.1.2019 im Kirchenschiff ankert.

Den ganzen Tag über reichhaltiges Programm im Museum und im Münster

Eintritt frei

> Kalendereintrag
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Stabsübergabe an das Basler Münster

Führung

Sonne, Mond und Sterne
16. Dezember 2018 11.00 - 12.00 Uhr
Führung
Sonne, Mond und Sterne
16. Dezember 2018, 11.00 - 12.00 Uhr

Sind die Gestirne Götter oder Himmelskörper, Zeichen oder Phänomene? Jede Kultur und jede Zeit hat ihre eigene Beziehung zu Sonne, Mond und Sternen. Objekte wie die Statue des aztekischen Sonnengottes Tonatiuh oder ein indonesisches Horoskop zeugen davon. An der Führung erkunden wir faszinierende Interpretationen und Nutzungsmöglichkeiten der Gestirne, vom Alltagsgegenstand bis zum Kultobjekt.

> Mit Margrit Gontha

Eintritt (gemäss Tarifstruktur)

> Kalendereintrag
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Spezielle Veranstaltung

Feste feiern
19. Dezember 2018 10.00 - 12.00 Uhr
Spezielle Veranstaltung
Feste feiern
19. Dezember 2018, 10.00 - 12.00 Uhr

So wird anderswo gefeiert: Lernen Sie mit unseren Kuratorinnen und Kuratoren Feste aus Papua-Neuguinea, Indonesien und Ghana kennen.

> Mit Karin Kaufmann, Beatrice Voirol, Isabella Bozsa und Richard Kunz

Eintritt (gemäss Tarifstruktur)

> Kalendereintrag
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Führung

Wünsch dir was
23. Dezember 2018 11.00 - 12.00 Uhr
Führung
Wünsch dir was
23. Dezember 2018, 11.00 - 12.00 Uhr

Die Jubiläumsausstellung «Wünsch dir was» präsentiert Wunschobjekte der Bevölkerung. Spannend, was da zusammenfindet und warum. Eine aztekische Gottheit steht neben einer Buddha-Figur, ein Schweizer Alphorn gesellt sich neben einen indonesischen Liebesbrief. In den Exponaten spiegeln sich die Sehnsucht nach der Ferne, das freudige Wiedersehen mit Bekannten, schöne Erinnerungen oder fantastische Vorstellungen anderer Kulturen. Eine Führung zu fremden und einheimischen Dingen und über unsere Beziehungen dazu.

> Mit Sabine Rotach

Eintritt (gemäss Tarifstruktur)

> Kalendereintrag
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Führung

Sonne, Mond und Sterne
30. Dezember 2018 11.00 - 12.00 Uhr
Führung
Sonne, Mond und Sterne
30. Dezember 2018, 11.00 - 12.00 Uhr

Sind die Gestirne Götter oder Himmelskörper, Zeichen oder Phänomene? Jede Kultur und jede Zeit hat ihre eigene Beziehung zu Sonne, Mond und Sternen. Objekte wie die Statue des aztekischen Sonnengottes Tonatiuh oder ein indonesisches Horoskop zeugen davon. An der Führung erkunden wir faszinierende Interpretationen und Nutzungsmöglichkeiten der Gestirne, vom Alltagsgegenstand bis zum Kultobjekt.

> Mit Margrit Gontha

Eintritt (gemäss Tarifstruktur)

> Kalendereintrag
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Übersicht

«Die Jungen verstehen und sehen»

Yannick Blättler ist 25 Jahre alt, studiert an der Universität St. Gallen – und kann sich zurzeit nicht vorstellen, angestellt zu sein. Der Gründer von NEOVISO berät Unternehmen bei Fragen zur sogenannten Generation Z. An der Veranstaltung «Zukunftsvisionen» wird er durch ein Input-Referat die Diskussion anstossen.

MKB: Was ist so speziell an dieser Generation, dass du ein Unternehmen gegründet hast, das sich damit befasst?

Yannick Blättler: Ich habe als Student damals in Zürich gemerkt, dass Unternehmen neue Talente suchen. Dabei haben sie keine Ahnung, wie die Jungen ticken. Dass es neue Interessen und Verhaltensweisen bei den jungen Leuten gibt, ist nichts Neues. Das gab es auch bei  der Generation unserer Eltern. Ich sehe aber bei der Generation Z, gerade mit den ganzen neuen Technologien, neue Bedürfnisse.

Sie interagieren mit diesen Tools und bilden so ihre Bedürfnisse, eben auch in anderen Lebensbereichen. Es ist zum Teil sehr einschneidend, wie sie gewisse Produkte und Services wahrnehmen oder in Anspruch nehmen möchten. Daran müssen sich sehr viele Firmen anpassen. Es ist ein sehr spannendes Thema, die Jungen zu verstehen und zu sehen. Man erkennt, wo die Chancen und Risiken der zukünftigen Gesellschaft, der zukünftigen Kunden, Arbeitnehmer und Arbeitgeber liegen.

Im Bild sieht man ein Chatfenster. Im oberen Teil wird die Frage gestellt, darunter ist ersichtlich dass Yannick Blättler diese per Sprachaufnahme beantwortet hat.

Das Interview wurde über einen Instant-Messenger geführt

Kommst du oft in Kontakt mit Vorurteilen gegenüber der Generation Z?

Natürlich, es gibt immer klassische Vorurteile gegenüber den Generationen. Gerade bei der Generation Z lauten diese, dass sie die ganze Zeit nur am Smartphone seien, dass sie nicht mehr überleben würden ohne Gadgets. Sie wollten nicht mehr arbeiten und seien  alle verwöhnt, sie könnten reisen. Und natürlich, das stimmt zu einem gewissen Grad. Auch, weil das diese Generation ausmacht. Smartphones gab es früher nicht, du kannst dein Leben so effizient und einfach gestalten und mit Kollegen interagieren wie noch nie. Du kannst so günstig und einfach die Welt bereisen, das gab’s früher halt einfach noch nicht.

Welches Vorurteil nervt dich denn am meisten?

Ich glaube, am meisten nervt mich wenn jemand sagt, die Jungen seien faul und möchten nicht mehr arbeiten. Aber ich glaube das gab’s früher auch. Jeder hatte in seinen jungen Jahren Kollegen, die den Knopf früher oder später aufgemacht haben. Irgendwann haben alle gemerkt, wie man arbeiten muss. Das ist auch bei den Jungen so. Logisch gibt es da Unterschiede, aber ich kenne auch super viele coole Leute, die Dinge anreissen, YouTube-Channels betreiben, ein Startup haben, an der ETH Roboter bauen oder mit ihrem Hyperloop-Gefährt nach San Francisco gehen, um bei Elon Musk an einem Wettbewerb mitzumachen. Ich glaube, da gibt es eine Generation, in der jeder sein eigenes Ziel verfolgen kann. Und wenn er den Sinn erkennt und die Begeisterung spürt, kann er auch voll dahinter stehen.

Auf dem Bild erkennen wir Yannick Blättler, in weissem Hemd vor weissem Hintergrund.

Kein extremer «Selfie»-Typ: Yannick Blättler

Zu einem anderen Vorurteil: wie viele Selfies besitzt du von dir?

Ja, das ist eine lustige Frage. Ich bin selbst nicht so der extreme Selfie-Typ.  Es gibt aber andere, die sehr häufig oder täglich Selfies machen. Das «Selfie» ist natürlich der Klassiker, ein Begriff der Jungen, den mittlerweile die ganze Welt und alle Generationen übernommen haben. Ich mache vielleicht alle zwei oder drei Tage mal eins. Nicht, um das denn auf Social Media zu posten, sondern eher Dinge im Ausgang oder um zu dokumentieren wo ich bin. Dann gibt es eher mal ein Selfie. Oder um Videos zu machen für meinen Video-Blog. Aber Selfies klassisch schiessen, mache ich eher nicht so. Ich weiss auch gar nicht, wie viele es sind.

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