Aktuell im Museum

Spezielle Veranstaltung

Wissensdrang trifft Sammelwut
21. März 2019 18.30 - 20.30 Uhr
Spezielle Veranstaltung
Wissensdrang trifft Sammelwut
21. März 2019, 18.30 - 20.30 Uhr

Schädel, Stosszähne aus Elfenbein oder Speere: Sie gehören zu den sensiblen Objekten unserer Sammlung. Warum wurden sie erworben? Was steckt hinter der einstigen Sammelwut und was bedeutet das für uns heute? Stillen Sie Ihren Wissensdrang.

Sie sind herzlich zur Eröffnung der Ausstellung «Wissensdrang trifft Sammelwut» eingeladen.

Eintritt frei

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Führung

Wissensdrang trifft Sammelwut
24. März 2019 11.00 - 12.00 Uhr
Führung
Wissensdrang trifft Sammelwut
24. März 2019, 11.00 - 12.00 Uhr

Museen sind gefordert: Was gestern für eine ethnografische Sammlung noch unverzichtbar schien – wie etwa eine Schädelsammlung –, gilt heute als problematisch. Die Führung erforscht die Motive dieser Sammelwut und stellt Fragen zum adäquaten Umgang mit sensiblen Objekten.

> Mit Florence Roth

Eintritt (gemäss Tarifstruktur)

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Führung

Das Geheimnis
31. März 2019 11.00 - 12.00 Uhr
Das Geheimnis
Führung
Das Geheimnis
31. März 2019, 11.00 - 12.00 Uhr

Jeder Mensch, jede Gemeinschaft hat Geheimnisse. Sie stecken in unseren Köpfen, aber auch in Dokumenten und Objekten: Was verbirgt die Geheimschrift von Zauberspezialisten der Batak? Was bedeutet die Frauenfigur am Männerhaus der Iatmul?

> Mit Kuratorin Tabea Buri

Eintritt (gemäss Tarifstruktur)

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Das Geheimnis

Führung

Impulsführung zum Erzählcafé
3. April 2019 17.30 - 18.00 Uhr
Impulsführung zum Erzählcafé
Führung
Impulsführung zum Erzählcafé
Das Geheimnis
3. April 2019, 17.30 - 18.00 Uhr

Jeder Mensch, jede Gemeinschaft hat Geheimnisse. Sie stecken in unseren Köpfen, aber auch in Dokumenten und Objekten.

Mit Kuratorin Tabea Buri

Eintritt (gemäss Tarifstruktur)

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Impulsführung zum Erzählcafé

Ethnologie fassbar

Erzählcafé: Meine und andere Geheimnisse
3. April 2019 18.00 - 20.00 Uhr
Erzählcafé: Meine und andere Geheimnisse
Ethnologie fassbar
Erzählcafé: Meine und andere Geheimnisse
3. April 2019, 18.00 - 20.00 Uhr

Wir hüten Familiengeheimnisse, Geheimnisse verbinden und schliessen aus, sie können witzig, gefährlich, tiefgründig oder heilig sein. Wir sind gespannt auf Ihre Geschichten! Im Erzählcafé geht es um die Erinnerungen und Erfahrungen der Teilnehmenden: Alle können etwas erzählen, aber niemand muss etwas verraten.

> Mit Tabea Buri, Kuratorin, und Johanna Kohn, Erzählcafé.

> In Kooperation mit dem Netzwerk «Erzählcafé Schweiz» und «Generationen im Museum».

Eintritt (gemäss Tarifstruktur)

> Kalendereintrag
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Erzählcafé: Meine und andere Geheimnisse

Führung

Wissensdrang trifft Sammelwut
7. April 2019 11.00 - 12.00 Uhr
Führung
Wissensdrang trifft Sammelwut
7. April 2019, 11.00 - 12.00 Uhr

Museen sind gefordert: Was gestern für eine ethnografische Sammlung noch unverzichtbar schien – wie etwa eine Schädelsammlung –, gilt heute als problematisch. Die Führung erforscht die Motive dieser Sammelwut und stellt Fragen zum adäquaten Umgang mit sensiblen Objekten.

> Mit Réka Mascher

Eintritt frei

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Kinder und Familien

Rasseln, Klappern, Lärmen
7. April 2019 13.00 - 17.00 Uhr
Rasseln, Klappern, Lärmen
Kinder und Familien
Rasseln, Klappern, Lärmen
7. April 2019, 13.00 - 17.00 Uhr

Ganz still und wie verzaubert liegen in der Ausstellung «Das Geheimnis» einige Instrumente auf ihrem Podest. Im Atelier hingegen wird es laut: Wir bauen Rasseln und Klapperinstrumente.

> Mit Leah Vogler

> Material: CHF 5.–

 

Eintritt frei

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Rasseln, Klappern, Lärmen

Menschen mit besonderen Bedürfnissen

Wissensdrang trifft Sammelwut
7. April 2019 15.00 - 16.00 Uhr
Menschen mit besonderen Bedürfnissen
Wissensdrang trifft Sammelwut
7. April 2019, 15.00 - 16.00 Uhr

Museen sind gefordert: Was gestern für eine ethnografische Sammlung noch unverzichtbar schien – wie etwa eine Schädelsammlung –, gilt heute als problematisch. Die Führung erforscht die Motive dieser Sammelwut und stellt Fragen zum adäquaten Umgang mit sensiblen Objekten.

> Mit Lua Leirner

Eintritt frei

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Führung

Provenienzforschung: Viele Wege führten nach Basel
10. April 2019 11.00 - 12.00 Uhr
Führung
Provenienzforschung: Viele Wege führten nach Basel
10. April 2019, 11.00 - 12.00 Uhr

Am ersten internationalen Tag der Provenienzforschung zeigen wir in der Ausstellung «Wissensdrang trifft Sammelwut», wie wir Sammlungsgeschichten aufarbeiten. Eine Führung gibt Einblick in aktuelle Forschungsprojekte und Kooperationen mit Gemeinschaften, von denen wir Objekte in unserem Bestand haben.

> Mit Alexander Brust, Kurator Amerika, und Isabella Bosza, Kuratorin Afrika

Eintritt (gemäss Tarifstruktur)

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Führung

Wissensdrang trifft Sammelwut
14. April 2019 11.00 - 12.00 Uhr
Führung
Wissensdrang trifft Sammelwut
14. April 2019, 11.00 - 12.00 Uhr

Museen sind gefordert: Was gestern für eine ethnografische Sammlung noch unverzichtbar schien – wie etwa eine Schädelsammlung –, gilt heute als problematisch. Die Führung erforscht die Motive dieser Sammelwut und stellt Fragen zum adäquaten Umgang mit sensiblen Objekten.

> Mit Christophe Schneider

Eintritt (gemäss Tarifstruktur)

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Führung

Das Geheimnis
21. April 2019 11.00 - 12.00 Uhr
Das Geheimnis
Führung
Das Geheimnis
21. April 2019, 11.00 - 12.00 Uhr

Jeder Mensch, jede Gemeinschaft hat Geheimnisse. Sie stecken in unseren Köpfen, aber auch in Dokumenten und Objekten: Was verbirgt die Geheimschrift von Zauberspezialisten der Batak? Was bedeutet die Frauenfigur am Männerhaus der Iatmul?

> Mit Kuratorin Tabea Buri

Eintritt (gemäss Tarifstruktur)

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Das Geheimnis

Führung

Auf Feldforschung im Münster
28. April 2019 11.00 - 12.00 Uhr
Auf Feldforschung im Münster
Führung
Auf Feldforschung im Münster
28. April 2019, 11.00 - 12.00 Uhr

Für einmal geht es im Basler Münster nicht um Theologie oder Kunstgeschichte, sondern um Ethnologie. Nach einem halbstündigen Crashkurs im Museum der Kulturen Basel rund um ethnologische Fragestellungen entdecken Sie das Münster neu: Was erzählt uns das Münsterportal über Gruppenzugehörigkeit? Inwiefern ist ein Gottesdienst auch eine Performance?

Start: Museum der Kulturen Basel, Ende: Basler Münster

> Mit Antonio Russo

Eintritt (gemäss Tarifstruktur)

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Auf Feldforschung im Münster

Ethnologie fassbar

Herabschauender Hund: Yoga-Tour im Museum
1. Mai 2019 18.00 - 19.30 Uhr
Herabschauender Hund: Yoga-Tour im Museum
Ethnologie fassbar
Herabschauender Hund: Yoga-Tour im Museum
1. Mai 2019, 18.00 - 19.30 Uhr

Der «herabschauende Hund» ist eine bekannte Yoga-Position. Johanna Heusser, Tänzerin und Yoga-Lehrerin, hat diese und viele weitere Übungen intensiv trainiert und sich zugleich kritisch mit Yoga auseinandergesetzt. Daraus entstand eine Performance. Zusammen mit Kuratorin Stephanie Lovász begibt sie sich auf einen tänzerisch-dialogischen Streifzug durchs Museum. Das Publikum kann auch selber Übungen ausprobieren.

> In Kooperation mit dem Tanzfest Basel

Eintritt (gemäss Tarifstruktur)

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Herabschauender Hund: Yoga-Tour im Museum

Spezielle Veranstaltung

Tanzen mit Dingen
5. Mai 2019 11.00 - 12.00 Uhr
Tanzen mit Dingen
Spezielle Veranstaltung
Tanzen mit Dingen
5. Mai 2019, 11.00 - 12.00 Uhr

Tanzmasken aus verschiedenen Kulturen sind in der Ausstellung «GROSS» zu sehen: riesig und ausdrucksstark, aber auch leicht und fantasievoll. Beatrice Voirol zeigt, in welche Zusammenhänge sie gehören und wie sich Tänzer und Maske zueinander verhalten. Die anschliessende Aufführung von «Tulpa» ist Objekttheater und Tanzperformance in einem – ein rätselhaftes Tanzobjekt betritt den Raum. Zu sehen ist ein Dialog zwischen Körper und Objekt, eine Auseinandersetzung zwischen dem Grossen und dem Kleinen, dem Subtilen und dem Offensichtlichen.

> Mit Beatrice Voirol, Kuratorin Ozeanien, und den Schöpfern von «Tulpa»: Fabrizio Di Salvo, Musik, Sol Bilbao Lucuix, Tanz, Tabea Rothfuchs, Objektdesign.

> In Kooperation mit dem Tanzfest Basel

Eintritt frei

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Tanzen mit Dingen

Kinder und Familien

Sammelwut und Sammelkiste
5. Mai 2019 13.00 - 17.00 Uhr
Sammelwut und Sammelkiste
Kinder und Familien
Sammelwut und Sammelkiste
5. Mai 2019, 13.00 - 17.00 Uhr

Was sammelst du? Federn, schönes Papier, Tierzähne? Bei uns bekommst du eine Sammelkiste, die du verzieren und zum Aufbewahren deiner Schätze nach Hause nehmen kannst.

> Mit Leah Vogler

> Material: CHF 5.–

Eintritt frei

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Sammelwut und Sammelkiste

Workshop für Erwachsene

Boro, Sashiko und Kantha – Einführung in das japanische und indische Sticken
11. - 12. Mai 2019 11.00 - 16.00 Uhr
Workshop für Erwachsene
Boro, Sashiko und Kantha – Einführung in das japanische und indische Sticken
11. - 12. Mai 2019, 11.00 - 16.00 Uhr

Mit dem Vorstich werden in Japan Textilien repariert und verziert. Objekte aus dem Textildepot des Museums zeigen die vielfältigen Einsatzmöglichkeiten dieser japanischen Näh- und Sticktechnik. Sie dienen der Inspiration und Anregung für eigene Designs.

> Mit Hannah Strøm und Kuratorin Stephanie Lovasz

> CHF 190.–

Start ist an beiden Tagen jeweils um 11.00 Uhr, Ende um 16.00 Uhr. Bitte reparaturbedürftige Textilien, Stoffreste, sowie ein Picknick für das Z’Mittag mitbringen.

Für max. 16 Textilbegeisterte. Anmeldung bis Fr 8.5.2019: telefonisch unter 061 266 56 32 oder per E-Mail an info@mkb.notexisting@nodomain.comch

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Führung

Weltsichten
12. Mai 2019 11.00 - 12.00 Uhr
Weltsichten
Führung
Weltsichten
12. Mai 2019, 11.00 - 12.00 Uhr

Wir laden Sie ein, unser Haus und seine Geschichte zu erkunden: Sie erfahren von abenteuerlichen Forschungsreisen und akribischem Sammeln, sehen überraschende Objekte aus aller Welt und bekommen einen Einblick in die heutige Ethnologie.

> Mit Antonio Russo

Eintritt (gemäss Tarifstruktur)

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Weltsichten

Führung

Wissensdrang trifft Sammelwut
19. Mai 2019 11.00 - 12.00 Uhr
Führung
Wissensdrang trifft Sammelwut
19. Mai 2019, 11.00 - 12.00 Uhr

Museen sind gefordert: Was gestern für eine ethnografische Sammlung noch unverzichtbar schien – wie etwa eine Schädelsammlung –, gilt heute als problematisch. Die Führung erforscht die Motive dieser Sammelwut und stellt Fragen zum adäquaten Umgang mit sensiblen Objekten.

> Mit Christophe Schneider

Internationaler Museumstag: Eintritt frei

 

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Führung

Best-of
26. Mai 2019 11.00 - 12.00 Uhr
Best-of
Führung
Best-of
26. Mai 2019, 11.00 - 12.00 Uhr

Das Wertvollste, das Bekannteste, das Beliebteste – die «Best-of»-Führung zeigt ausgewählte Objekte. Zugleich fragt sie nach den Kriterien solcher Rangfolgen: Sie sind abhängig von Sammlungsinteressen, von wissenschaftlichen Erkenntnissen oder auch von persönlichen Vorlieben. Wer setzt was auf seine Bestenliste und warum?

> Mit Reingard Dirscherl

Eintritt (gemäss Tarifstruktur)

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Best-of

Führung

Mode
2. Juni 2019 11.00 - 12.00 Uhr
Führung
Mode
2. Juni 2019, 11.00 - 12.00 Uhr

Schöne Kleider machen Spass und bestätigen unsere Individualität. Doch wie entstehen die Designs? Welche Geschichten stecken in den Fasern? In «StrohGold» und weiteren Ausstellungen finden wir Objekte, die von den Hintergründen unserer Kleidung erzählen und dazu einladen, die Moden anderer Weltregionen zu entdecken.

> Mit Nadja Breger

Eintritt frei

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Kinder und Familien

Mein Fabeltier
2. Juni 2019 13.00 - 17.00 Uhr
Mein Fabeltier
Kinder und Familien
Mein Fabeltier
2. Juni 2019, 13.00 - 17.00 Uhr

Mit Holz, Fellen, Stoffresten, Tüll, Muscheln und viel Fantasie bauen wir ein Fabeltier. Wir überlegen uns dabei auch, woher die Materialien kommen. Sind sie natürlich oder künstlich?

> Mit Leah Vogler

> Material: CHF 5.–

Eintritt frei

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Mein Fabeltier

Ethnologie fassbar

Wer braucht diese Maske? Debatten um Rückführung von Kulturgütern
5. Juni 2019 18.00 - 19.30 Uhr
Wer braucht diese Maske? Debatten um Rückführung von Kulturgütern
Ethnologie fassbar
Wer braucht diese Maske? Debatten um Rückführung von Kulturgütern
5. Juni 2019, 18.00 - 19.30 Uhr

Welche Überlegungen stecken hinter Rufen nach Rückgabe von Kulturgütern (Restitution)? Was bedeutet die Restitutionsdebatte für die Zukunft von ethnologischen Museen? Wie bringt man die Interessen von Herkunftsländern, von Forschung, Konservierung und von Museumsbesucherinnen und -besuchern unter einen Hut? In einer Kurzführung durch «Wissensdrang trifft Sammelwut» stellen wir ‹heikle› Objekte vor, anschliessend werden Pro und Contra verschiedener Positionen diskutiert.

> Mit Museumsdirektorin Anna Schmid, Prof. Dr. Elisio Macamo, Universität Basel, und Prof. Dr. Gesine Krüger, Universität Zürich. Moderation: Sabine Rotach, Bildung und Vermittlung.

Eintritt (gemäss Tarifstruktur)

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Wer braucht diese Maske? Debatten um Rückführung von Kulturgütern

Führung

Wissensdrang trifft Sammelwut
9. Juni 2019 11.00 - 12.00 Uhr
Führung
Wissensdrang trifft Sammelwut
9. Juni 2019, 11.00 - 12.00 Uhr

Museen sind gefordert: Was gestern für eine ethnografische Sammlung noch unverzichtbar schien – wie etwa eine Schädelsammlung –, gilt heute als problematisch. Die Führung erforscht die Motive dieser Sammelwut und stellt Fragen zum adäquaten Umgang mit sensiblen Objekten.

> Mit Reingard Dirscherl

Eintritt (gemäss Tarifstruktur)

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Führung

Von der Mayaschrift zur Website
16. Juni 2019 11.00 - 12.00 Uhr
Von der Mayaschrift zur Website
Führung
Von der Mayaschrift zur Website
16. Juni 2019, 11.00 - 12.00 Uhr

Texte meisseln, Zeichen schnitzen, Symbole malen, digitale Datenwelt: Was bedeutet es, Daten zu generieren?

> Mit Christophe Schneider

Eintritt (gemäss Tarifstruktur)

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Von der Mayaschrift zur Website

Spezielle Veranstaltung

Brass Serenade
23. Juni 2019 11.00 - 12.00 Uhr
Brass Serenade
Spezielle Veranstaltung
Brass Serenade
23. Juni 2019, 11.00 - 12.00 Uhr

Very british, Südstaaten-Charme, brasilianisches Feuer oder doch lieber klassisch? In diesem Picknick-Konzert brauchen Sie sich nicht zu entscheiden, denn das Blechbläserensemble des Sinfonieorchesters Basel serviert von allem etwas.

> Werke von William Byrd, Johann Sebastian Bach, Jim Parker, Stephen Foster, George Gershwin, Zequinha de Abreu und Chris Hazell

> Bei ungünstiger Witterung findet das Konzert nicht statt.

Freier Eintritt ins Konzert

 

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Brass Serenade

Führung

StrohGold
30. Juni 2019 11.00 - 12.00 Uhr
Führung
StrohGold
30. Juni 2019, 11.00 - 12.00 Uhr

Warum wird ein bayrisches Dirndl aus afrikanischen Stoffen geschneidert? Sind diese Materialien überhaupt afrikanisch? Gegenstände, Ideen und Techniken wandern seit je zwischen den Kulturen. Erfahren Sie mehr über diese spannenden Verflechtungsgeschichten.

> Mit Eli Wilhelm

Eintritt (gemäss Tarifstruktur)

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Übersicht

Wunschpartner

Die Bevölkerung hat 125 Objekte für die Ausstellung «Wünsch dir was» gewählt. Wo stehen wir mit den Vorbereitungen im Moment? Kuratorin Karin Kaufmann hat viel zu tun und zu berichten.

MKB: Dass die Bevölkerung die Objekte für eine Ausstellung wählt, war ein Experiment. Ist es gelungen?
Es war insofern ein Experiment, als dass wir keine konkrete Vorstellung davon hatten, was das Resultat sein würde. Wir konnten weder abschätzen, wie die Besucherinnen und Besucher mit einer derartigen Objektfülle im Depot umgehen, noch welche Objekte sie aussuchen und wie sie darüber sprechen würden. Wir wollten ihnen möglichst viel Freiraum gewähren für ihre Eindrücke und Gedanken bei der Begegnung mit den Objekten. Ich denke, das ist uns gelungen. Auch wenn es gewisse Vorgaben und Einschränkungen bei der Objektauswahl gab.

Die Objekte zum Stehen bringen

Was passiert momentan mit den Objekten?
Die Objekte werden derzeit durch die Mitarbeitenden verschiedener Abteilungen am Museum «bearbeitet». Ganz wichtig ist die Vorbereitung der Objekte für die Ausstellung durch die Abteilung Konservierung und Restaurierung. Jedes Objekt befindet sich im Verfallsprozess, unabhängig davon, wie professionell es im Depot gelagert wird. Konservatorische Massnahmen zögern diesen Prozess hinaus und stabilisieren die Objekte für die Ausstellung. In den Ausstellungsräumen sind die Bedingungen für die Objekte ja oft nicht ideal. Man denke da zum Beispiel an die erhöhten Lichtwerte. Die Objekte werden gereinigt und es werden massgeschneiderte Halterungen angefertigt, damit sie überhaupt in der Ausstellung zu «stehen» kommen.

Karin Kaufmann kauert vor einem Tisch, blickt knapp über die Tischplatte auf einen braunen Helm, den sie mit einem gelben Metermass vermisst.

Karin Kaufmann nimmt Mass, damit Podeste und Halterungen für die Objekte millimetergenau hergestellt werden können

Die Konservatorinnen und Konservatoren haben fundierte Kenntnisse über die Materialien, deren Beschaffenheit wie auch zu Herstellungstechniken. Dies schauen sie mit den Kuratorinnen und Kuratoren zusammen an, die in dieser Phase zu den Objekten recherchieren, um die Texte für die Ausstellung zu schreiben. Die gewonnenen Informationen sind sehr aufschlussreich für eine genaue Bestimmung der Objekte.

Die Objekte ordnen

Wie gingen Sie vor beim Erstellen des Ausstellungskonzeptes?
Oft sind das Ausstellungsthema und die verschiedenen Unterthemen massgebend für die Anordnung der Objekte in einer Ausstellung. Sobald man Kategorien bildet, macht man eine Aussage. Bei diesem Projekt ohne Oberthema mussten wir uns zuerst entscheiden, welchem Schema entlang wir die Objekte ordnen. Wir haben uns für die Auswahlgründe der Teilnehmenden als Ordnungsprinzip entschieden und versucht, die Gründe mit Oberbegriffen zu benennen.

Gelang das?
Das klingt simpel, fand ich aber sehr anspruchsvoll. Viele Objekte passten in mehrere Kategorien gleichzeitig, andere nirgends hin. Das ist wohl die Natur des Kategorisierens. Es gibt immer «Reste» und Ungereimtheiten.

Ganz konkret haben wir die 125 Objekte als Bilder zusammen mit den Statements der Teilnehmenden ausgedruckt und sie auf einer Pinnwand hin und her geschoben, und immer wieder neue Kategorien gebildet oder umbenannt. Anschliessend haben wir zusammen mit der Gestaltung die Objekte als Bilder im Ausstellungssaal ausgelegt und die Reihenfolge der einzelnen Stationen im Raum festgelegt. Dementsprechend werden die Podeste angefertigt.

Auf welche Überraschungen darf sich die Bevölkerung freuen?
Die erste Überraschung: Wer sind die 125 Gewinner? Das Abstimmungsresultat des Online-Votings wurde noch nicht bekannt gegeben. Man muss in die Ausstellung kommen, um zu erfahren, ob es das persönliche Wunschobjekt tatsächlich geschafft hat.

Geschichten erzählen

Eine weitere Überraschungsebene liegt in den spannenden Geschichten, die zu den einzelnen Objekten erzählt werden und vom Kuratorenteam für die Ausstellung aufbereitet wurden. Die meisten Depotbesucherinnen und -besucher hatten ja nicht viel sogenanntes Faktenwissen zur Verfügung, als sie die Objekte ausgewählt haben. Die persönlichen Einschätzungen zu den Objekten und die Fakten gehen teilweise stark auseinander. Was zu total witzigen Gegenüberstellungen führen kann.

Es geht uns aber nicht darum, «richtiges» Expertenwissen und «falsche Laienmeinungen» gegeneinander auszuspielen – im Gegenteil: Wir wollen zeigen, dass verschiedene Aussagen über Objekte aus unterschiedlichen Warten möglich sind und im Hinblick auf gesellschaftliche Fragestellungen spannend sein können.

Und last but not least: Es haben sich ganz unerwartet ein paar Pärchen ergeben ...

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