Aktuell im Museum

Workshop für Erwachsene

Furoshiki, Washi und Co. – Geschenke verpacken auf japanische Art
28. November 2020 11.00 - 16.00 Uhr
Furoshiki, Washi und Co. – Geschenke verpacken auf japanische Art
Workshop für Erwachsene
Furoshiki, Washi und Co. – Geschenke verpacken auf japanische Art
28. November 2020, 11.00 - 16.00 Uhr

Ein Furoshiki ist ein quadratisches Tuch, das in Japan auf vielfältige Weise zum Einsatz kommt: als Tasche für die Lunchbox, als Transportbeutel für Privates und zum Verpacken von Geschenken. Wir zeigen verschiedene Falt- und Knotentechniken, mit denen Gegenstände unterschiedlicher Form und Grösse entweder mit Stoff oder mit Papier attraktiv verpackt werden können. So wird schon die Verpackung zum Geschenk.

> Mit Regina Mathez, Bildung und Vermittlung

> CHF 95.–

> Bitte Picknick für das Z‘mittag und einen Gegenstand zum Verpacken mitbringen

> Für max. 14 Teilnehmende. Anmeldung bis Mo 23.11. T 061 266 56 32 oder info@mkb.notexisting@nodomain.comch

> Kalendereintrag
> PDF

Furoshiki, Washi und Co. – Geschenke verpacken auf japanische Art

Führung

Erleuchtet
29. November 2020 11.00 - 12.00 Uhr
Führung
Erleuchtet
Die Welt der Buddhas
29. November 2020, 11.00 - 12.00 Uhr

Buddha fasziniert. Wieso? Und was macht seine Lehre attraktiv für so Viele? Die Führung bringt Erkenntnis.

> Mit Sabine Rotach

An der Führung können maximal 15 Personen teilnehmen. Anmeldungen nehmen wir gerne unter 061 266 56 00 oder info@mkb.notexisting@nodomain.comch entgegen.

Eintritt (gemäss Tarifstruktur)

> Kalendereintrag
> PDF

Ethnologie fassbar

Begegnungen mit dem Buddha
2. Dezember 2020 18.00 - 19.30 Uhr
Ethnologie fassbar
Begegnungen mit dem Buddha
2. Dezember 2020, 18.00 - 19.30 Uhr

Warum ist der Buddhismus so populär? Welche Transformationen und Neuinterpretationen hat diese Lehre in ihrer mehr als zweitausendjährigen Geschichte erfahren? Wir laden ein, die Vielfalt des Buddhismus zu entdecken und sich seinen Bildwerken und Ideen zu nähern.

> Mit den Kuratorinnen Stephanie Lovász und Ursula Regehr

An der Veranstaltung können maximal 15 Personen teilnehmen. Anmeldungen nehmen wir gerne unter 061 266 56 00 oder info@mkb.notexisting@nodomain.comch entgegen.

Eintritt (gemäss Tarifstruktur)

> Kalendereintrag
> PDF

Führung

Erleuchtet
6. Dezember 2020 11.00 - 12.00 Uhr
Führung
Erleuchtet
Die Welt der Buddhas
6. Dezember 2020, 11.00 - 12.00 Uhr

Buddha fasziniert. Wieso? Und was macht seine Lehre attraktiv für so Viele? Die Führung bringt Erkenntnis.

> Mit Sarah Labhardt

An der Führung können maximal 15 Personen teilnehmen. Anmeldungen nehmen wir gerne unter 061 266 56 00 oder info@mkb.notexisting@nodomain.comch entgegen.

Eintritt frei

> Kalendereintrag
> PDF

Kinder und Familien

Leuchtende Lotosblüten
6. Dezember 2020 13.00 - 17.00 Uhr
Leuchtende Lotosblüten
Kinder und Familien
Leuchtende Lotosblüten
6. Dezember 2020, 13.00 - 17.00 Uhr

Die Lotosblume ist eine besondere Pflanze. Schmutz perlt scheinbar magisch von ihr ab. Deshalb ist die Lotosblume im Buddhismus ein Symbol der Reinheit. Mit Papier und Farbe basteln wir uns ein Lotoslicht, das dich durch die dunklen Tage begleitet.

> Mit Leah Vogler, Bildung und Vermittlung

An der Veranstaltung können maximal 15 Personen gleichzeitig teilnehmen. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Wir bitten Sie um Verständnis, falls es zu Wartezeiten kommt.

Eintritt frei

> Kalendereintrag
> PDF

Leuchtende Lotosblüten

Menschen mit besonderen Bedürfnissen

Erleuchtet
6. Dezember 2020 15.00 - 16.00 Uhr
Menschen mit besonderen Bedürfnissen
Erleuchtet
Die Welt der Buddhas
6. Dezember 2020, 15.00 - 16.00 Uhr

Buddha fasziniert. Wieso? Und was macht seine Lehre attraktiv für so Viele? Die Führung bringt Erkenntnis.

> Mit Lua Leirner

An der Führung können maximal 15 Personen teilnehmen. Anmeldungen nehmen wir gerne unter 061 266 56 00 oder info@mkb.notexisting@nodomain.comch entgegen.

Eintritt frei

> Kalendereintrag
> PDF

Spezielle Veranstaltung

Kunstvoll verpackt
12. Dezember 2020 12.00 - 16.00 Uhr
Kunstvoll verpackt
Spezielle Veranstaltung
Kunstvoll verpackt
12. Dezember 2020, 12.00 - 16.00 Uhr

In unserem Museumsshop finden Sie besondere Geschenke für jedes Alter und jeden Anlass. Ausserdem bieten wir an diesem Wochenende einen vorweihnachtlichen Service an: Egal ob Schal, Schmuck, Buch oder Spiel – Ihre Geschenke werden japanisch inspiriert verpackt.

Eintritt (gemäss Tarifstruktur)

> Kalendereintrag
> PDF

Kunstvoll verpackt

Führung

Erleuchtet
13. Dezember 2020 11.00 - 12.00 Uhr
Führung
Erleuchtet
Die Welt der Buddhas
13. Dezember 2020, 11.00 - 12.00 Uhr

Buddha fasziniert. Wieso? Und was macht seine Lehre attraktiv für so Viele? Die Führung bringt Erkenntnis.

> Mit Nadja Breger

An der Führung können maximal 15 Personen teilnehmen. Anmeldungen nehmen wir gerne unter 061 266 56 00 oder info@mkb.notexisting@nodomain.comch entgegen.

Eintritt (gemäss Tarifstruktur)

> Kalendereintrag
> PDF

Spezielle Veranstaltung

Kunstvoll verpackt
13. Dezember 2020 12.00 - 16.00 Uhr
Kunstvoll verpackt
Spezielle Veranstaltung
Kunstvoll verpackt
13. Dezember 2020, 12.00 - 16.00 Uhr

In unserem Museumsshop finden Sie besondere Geschenke für jedes Alter und jeden Anlass. Ausserdem bieten wir an diesem Wochenende einen vorweihnachtlichen Service an: Egal ob Schal, Schmuck, Buch oder Spiel – Ihre Geschenke werden japanisch inspiriert verpackt.

> Kalendereintrag
> PDF

Kunstvoll verpackt

Führung

Erleuchtet
20. Dezember 2020 11.00 - 12.00 Uhr
Führung
Erleuchtet
Die Welt der Buddhas
20. Dezember 2020, 11.00 - 12.00 Uhr

Buddha fasziniert. Wieso? Und was macht seine Lehre attraktiv für so Viele? Die Führung bringt Erkenntnis.

> Mit Sarah Labhardt

An der Führung können maximal 15 Personen teilnehmen. Anmeldungen nehmen wir gerne unter 061 266 56 00 oder info@mkb.notexisting@nodomain.comch entgegen.

Eintritt (gemäss Tarifstruktur)

> Kalendereintrag
> PDF

Führung

Memory
27. Dezember 2020 11.00 - 12.00 Uhr
Führung
Memory
Momente des Erinnerns und Vergessens
27. Dezember 2020, 11.00 - 12.00 Uhr

Die Ausstellung deckt spielerisch die verschiedenen Praktiken auf, wie Menschen Momente des Lebens erinnern, aber auch schnell vergessen. Von der Geburt bis zum Tod werden gesellschaftlich bedeutende Ereignisse mündlich überliefert, in Stein gemeisselt oder verschwiegen.

> Mit Eli Wilhelm

An der Führung können maximal 15 Personen teilnehmen. Anmeldungen nehmen wir gerne unter 061 266 56 00 oder info@mkb.notexisting@nodomain.comch entgegen.

Eintritt (gemäss Tarifstruktur)

> Kalendereintrag
> PDF

Übersicht

Stück für Stück

Umziehen gehört zum Leben dazu. Mal ändern sich die Lebensumstände, mal sehnt man sich nach etwas Neuem. Auch im Museum findet momentan ein Umzug statt. Dieser ist aber um einiges aufwendiger als der einer Privatperson.

Alles in Kisten stecken, beschriften und an den neuen Ort fahren? Fehlanzeige. Wir sprechen bei diesem Umzug immerhin von 6000 Objekten, die allesamt fein säuberlich dokumentiert, konservatorisch behandelt und verpackt werden wollen.

Im Bild zu sehen ist ein ca. 15 Meter langer Gang, der rechts und links von verschiebbaren, grauen Schränken gesäumt ist. Diese beherbergen bis zu 6'000 Objekte.

Rechts ist ein grosser Teil schon getan – links warten noch viele hundert Objekte.

Altes neu entdecken

«Sind alle da?», fragt Isabella Bozsa, Kuratorin Afrika, aktuell häufig in die Runde. Der erste Schritt beim Umzug ist nämlich die Standortkontrolle. Die 6000 Objekte, die es umzuziehen gilt, sind ein Teil der Afrika-Sammlung aus dem «Fischkeller» genannten Depot am Münsterplatz. Sie werden in eines der zwei neueren Museumsdepots verschoben. Die Umzugsvorbereitungen bieten Isabella Bozsa und ihren Assistenten ausserdem die wertvolle Gelegenheit, die Afrika-Sammlung besser kennenzulernen, die insgesamt über mehr als 30‘000 Objekte umfasst. Immer wieder werden da neue Entdeckungen gemacht.

Der Fischkeller heisst so, weil das Naturhistorische Museum Basel diesen vor vielen Jahren nutzte, um in Formalin eingelegte Fische zu lagern. Die Fische mussten  damals weichen. Zum Beispiel, um Platz für diese Figuren zu schaffen:

Kleinere Objekte, etwa so gross wie eine Hand, liegen in einer Holzschachtel und erhalten ihr neues Etikett.

Jedem Objekt ein Etikett. Mit Strichcode, damit sie leichter zu erfassen sind.

Das Etikett wird mit weissem Faden an den Objekten befestigt. «Aagchnüppelet», sagt ein Assistent dazu. Man schaut zu und staunt, in welchem Tempo das passiert. Viele private Umzüge geschehen unter Zeitdruck, bei diesem gibt es aber glücklicherweise keinen drohenden Kündigungstermin. Es muss schliesslich gründlich gearbeitet werden, damit man in einigen Jahrzehnten nicht wieder vor denselben Herausforderungen steht.

An einem der Schränke hängt eine Botschaft, mit schwarz und pink geschrieben auf Post-Its.

Kommunikation ist wichtig und geschieht auch durch Post-Its

Trotzdem braucht man für die Arbeit im engen Fischkeller ganz bestimmte Fähigkeiten. «Improvisationstalent ist wichtig», sagt Isabella Bozsa, man habe ja nur wenig Platz für die anfallenden Arbeiten.

«Smart Working» lautet die Devise

Ein Beispiel dafür ist das Fotostudio, in welchem die Objekte für die digitale Datenbank abgelichtet werden. Es zeugt von fortgeschrittener Improvisationskunst. Eine weisse Fläche, abgerundet, wird beleuchtet von zwei Scheinwerfern der Konservierungsabteilung. Simpel und platzsparend.

Eine etwa handgrosse Figur wartet vor der weissen Fotowand darauf, abgelichtet zu werden. Davor eine Farbpalette.

Auf den Fototermin wartend: ein Objekt aus Sierra Leone

Stück für Stück, Station um Station

Und so werden die Objekte Stück für Stück in die Hand genommen, fotografiert, gemessen und die Dokumentation in der Datenbank ergänzt. Davon wird bei jedweder zukünftigen Arbeit mit den Objekten profitiert – sei es zu Forschungszwecken oder für Ausstellungen.

Danach werden die Objekte von der Abteilung Restaurierung & Konservierung unter die Lupe genommen und schliesslich durch die Abteilung Sammlungsverwaltung an ihren neuen Depotstandort transportiert. Der nächste Halt der Figuren ist aber zunächst die Stickstoffanlage, wo sie zwei Monate behandelt werden, um möglichen Schädlingsbefall auszuschliessen. Erst danach dürfen sie das grosse Depot ihr neues Zuhause nennen.

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