Aktuell im Museum

Führung

Basler Fasnacht
23. Februar 2020 11.00 - 12.00 Uhr
Führung
Basler Fasnacht
23. Februar 2020, 11.00 - 12.00 Uhr

Seit wann gibt es den Morgestraich? Warum beginnt die Basler Fasnacht am Montag nach dem Aschermittwoch und um vier Uhr morgens? Sie erhalten Einblick in die Geschichte der Fasnacht, in Cliquen, Guggen und Schnitzelbängg.

> Mit Liliane Vindret

Eintritt (gemäss Tarifstruktur)

> Kalendereintrag
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Führung

Le Carnaval de Bâle
23. Februar 2020 15.00 - 16.00 Uhr
Führung
Le Carnaval de Bâle
23. Februar 2020, 15.00 - 16.00 Uhr

Depuis quand le Morgestraich existe-t-il? Pourquoi le Carnaval de Bâle commence-t-il le lundi après le mercredi des Cendres à quatre heures du matin ? Vous aurez un aperçu de l’histoire du carnaval et de ses cliques, « Guggenmusik » et vers satiriques nommés « Schnitzelbängg ».

> avec Liliane Vindret

en français

Eintritt (gemäss Tarifstruktur)

> Kalendereintrag
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Führung

Basler Fasnacht
1. März 2020 11.00 - 11.50 Uhr
Führung
Basler Fasnacht
1. März 2020, 11.00 - 11.50 Uhr

Seit wann gibt es den Morgestraich? Warum beginnt die Basler Fasnacht am Montag nach dem Aschermittwoch und um vier Uhr morgens? Sie erhalten Einblick in die Geschichte der Fasnacht, in Cliquen, Guggen und Schnitzelbängg.

> Mit Margrit Gontha

Eintritt frei

> Kalendereintrag
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Führung

Basel Carnival
1. März 2020 12.00 - 12.50 Uhr
Führung
Basel Carnival
1. März 2020, 12.00 - 12.50 Uhr

Since when has the Morgestraich been an essential part of our carnival? Why does the Basel carnival start on the Monday after Ash Wednesday and at four o’clock in the morning sharp? Magnificent historical rooms provide the backdrop to a comprehensive journey through all the intriguing facets of the Basel Carnival.

> with Margrit Gontha

in English

Eintritt frei

> Kalendereintrag
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Kinder und Familien

Meine bunte Laterne
1. März 2020 13.00 - 17.00 Uhr
Meine bunte Laterne
Kinder und Familien
Meine bunte Laterne
1. März 2020, 13.00 - 17.00 Uhr

Schon bald ist Morgestraich und in der  ganzen Stadt werden prächtige Laternen leuchten. Aus einer PET-Flasche und Papier gestalten wir unsere eigene bunte Laterne.

Begrenzte Plattzahl. Spätester Einlass: 16.00 Uhr.

> Mit Leah Vogler und Aila Özvegyi, Bildung und Vermittlung

> Material CHF 5.–

Eintritt frei

> Kalendereintrag
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Meine bunte Laterne

Menschen mit besonderen Bedürfnissen

Bima, Kasper und Dämon
1. März 2020 15.00 - 16.00 Uhr
Menschen mit besonderen Bedürfnissen
Bima, Kasper und Dämon
1. März 2020, 15.00 - 16.00 Uhr

Das Figurentheater lebt von scheinbar leblosen Darstellern wie Puppen oder Gegenständen. Lassen Sie sich hineinziehen in all die aufregenden Geschichten über das Leben und die Liebe.

> Mit Lua Leirner

Eintritt frei

> Kalendereintrag
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Führung

Weltsichten
8. März 2020 11.00 - 12.00 Uhr
Weltsichten
Führung
Weltsichten
8. März 2020, 11.00 - 12.00 Uhr

Wir laden Sie ein, unser Haus und seine Geschichte zu erkunden: Sie erfahren von abenteuerlichen Forschungsreisen und akribischem Sammeln, sehen überraschende Objekte aus aller Welt und bekommen einen Einblick in die heutige Ethnologie.

> Mit Antonio Russo

Eintritt (gemäss Tarifstruktur)

> Kalendereintrag
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Weltsichten

Führung

Wissensdrang trifft Sammelwut
15. März 2020 11.00 - 12.00 Uhr
Wissensdrang trifft Sammelwut
Führung
Wissensdrang trifft Sammelwut
15. März 2020, 11.00 - 12.00 Uhr

Museen sind gefordert: Was gestern für eine ethnografische Sammlung noch unverzichtbar schien – wie etwa eine Schädelsammlung –, gilt heute als problematisch. Die Führung erforscht die Motive dieser Sammelwut und stellt Fragen zum adäquaten Umgang mit sensiblen Objekten.

> Mit Réka Mascher-Frigyesi

Eintritt (gemäss Tarifstruktur)

> Kalendereintrag
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Wissensdrang trifft Sammelwut

Spezielle Veranstaltung

Die Geschichte vom Soldaten
21. März 2020 20.00 - 21.15 Uhr
Die Geschichte vom Soldaten
Spezielle Veranstaltung
Die Geschichte vom Soldaten
21. März 2020, 20.00 - 21.15 Uhr

Von der Ausstellung ins Theater: Nachbauten der antiken Marionetten von Elsi und Fernand Giauque kommen nach Basel. Im Stück «Die Geschichte vom Soldaten» von Charles-Ferdinand Ramuz und Igor Strawinsky lässt sich ein Soldat auf ein Tauschgeschäft mit dem Teufel ein: Für seine Geige erhält er ein Buch, das ihm grossen Reichtum verspricht – aber wird er damit glücklich?

Eine Kooperation zwischen dem Museum der Kulturen Basel, dem Basler Marionetten Theater und der Marionettenoper im Säulensaal des Musikwissenschaftlichen Seminars der Universität Heidelberg

> Aufführungsort: Basler Marionetten Theater, im Zehntenkeller am Münsterplatz 8

> Begrenzte Platzzahl. Vorverkauf Tickets: via Basler Marionetten Theater T 061 206 99 96, auf www.ticketcorner.ch und bei Bider & Tanner, Basel

> Eintrit Basler Marionetten Theater

Foto © Matthew Gardner

> Kalendereintrag
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Die Geschichte vom Soldaten

Führung

Bima, Kasper und Dämon
22. März 2020 11.00 - 12.00 Uhr
Führung
Bima, Kasper und Dämon
22. März 2020, 11.00 - 12.00 Uhr

Das Figurentheater lebt von scheinbar leblosen Darstellern wie Puppen oder Gegenständen. Lassen Sie sich hineinziehen in all die aufregenden Geschichten über das Leben und die Liebe.

> Mit Nadja Breger

Eintritt (gemäss Tarifstruktur)

> Kalendereintrag
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Spezielle Veranstaltung

Die Geschichte vom Soldaten
22. März 2020 15.00 - 16.15 Uhr
Die Geschichte vom Soldaten
Spezielle Veranstaltung
Die Geschichte vom Soldaten
22. März 2020, 15.00 - 16.15 Uhr

Von der Ausstellung ins Theater: Nachbauten der antiken Marionetten von Elsi und Fernand Giauque kommen nach Basel. Im Stück «Die Geschichte vom Soldaten» von Charles-Ferdinand Ramuz und Igor Strawinsky lässt sich ein Soldat auf ein Tauschgeschäft mit dem Teufel ein: Für seine Geige erhält er ein Buch, das ihm grossen Reichtum verspricht – aber wird er damit glücklich?

Eine Kooperation zwischen dem Museum der Kulturen Basel, dem Basler Marionetten Theater und der Marionettenoper im Säulensaal des Musikwissenschaftlichen Seminars der Universität Heidelberg

> Aufführungsort: Basler Marionetten Theater, im Zehntenkeller am Münsterplatz 8

> Begrenzte Platzzahl. Vorverkauf Tickets: via Basler Marionetten Theater T 061 206 99 96, auf www.ticketcorner.ch und bei Bider & Tanner, Basel

> Eintrit Basler Marionetten Theater

Foto © Matthew Gardner

> Kalendereintrag
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Die Geschichte vom Soldaten

Führung

GROSS
29. März 2020 11.00 - 12.00 Uhr
Führung
GROSS
29. März 2020, 11.00 - 12.00 Uhr

Gross ist nicht überall gleich gross. In der Führung erfahren Sie mehr über kulturelle Dimensionen von Grösse. Beste Beispiele sind Macht und Status. Aber wer misst und definiert eigentlich Grösse? Und warum beeindruckt Grösse?

> Mit Reingard Dirscherl

Eintritt (gemäss Tarifstruktur)

> Kalendereintrag
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Spezielle Veranstaltung

Memory
25. Juni 2020 18.30 - 20.30 Uhr
Spezielle Veranstaltung
Memory
25. Juni 2020, 18.30 - 20.30 Uhr

Sie sind herzlich zur Eröffnung der Ausstellung eingeladen.

Eintritt frei

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Spezielle Veranstaltung

Erleuchtet
24. September 2020 18.30 - 20.30 Uhr
Spezielle Veranstaltung
Erleuchtet
24. September 2020, 18.30 - 20.30 Uhr

Sie sind herzlich zur Eröffnung der Ausstellung eingeladen.

Eintritt frei

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Spezielle Veranstaltung

Schnee
19. November 2020 18.30 - 20.30 Uhr
Spezielle Veranstaltung
Schnee
19. November 2020, 18.30 - 20.30 Uhr

Sie sind herzlich zur Eröffnung der Ausstellung eingeladen.

Eintritt frei

> Kalendereintrag
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Übersicht

Präventiv gegen Vielfrasse

Anne-Rose Bringel beugt sich über den Tisch und zeigt, was die Insekten angerichtet haben. Die kleine Figur, nur wenig grösser als eine Hand, trug einst eine Mütze. Wo diese hingekommen ist? Vermutlich von Insekten verspeist worden. Genauso wie die Getreidekörnchen, die die Figur in kleinen Plastiksäckchen umhertrug. Damit das ein Einzelfall bleibt, werden Vorsichtsmassnahmen getroffen.

Die Stickstoffkammer sieht aus wie ein grosser Gastronomie-Kühlschrank. In ihr drin sind bereits die ersten Objekte, es werden noch viele dazukommen.

Sieht aus wie ein riesiger Kühlschrank, ist aber um die 22 Grad warm. Die Stickstoffkammer.

Wir haben uns in diesem Blog bereits damit auseinandergesetzt, dass im Rahmen des IPM (Integrated Pest Management) die Insektenfallen im Museum in regelmässigen Abständen kontrolliert und ausgetauscht werden müssen. Da nur ein kleiner Teil der insgesamt 320‘000 Objekte überhaupt im Museum ausgestellt ist, lauern dieselben Gefahren  für die organischen Materialien in den Depots.  Auch  hier müssen die Objekte vor den gefrässigen Zeitgenossen geschützt werden.

Ein Raum im Depot fällt besonders wegen der Beschriftung direkt auf. In grossen Lettern mit dem Wort «Quarantäne» beschriftet, beinhaltet der Raum zwei Gerätschaften, nämlich die Stickstoffkammer und einen Tiefkühler. In diesen werden Neueingänge, Rückführungen von Ausstellungen und heimkehrende Leihgaben behandelt, damit es nicht zu einem Insektenbefall kommt.

«Es ist immer besser, präventiv zu arbeiten.»

Die Insekten, die einen unstillbaren Hunger auf die organischen Objekte haben, lassen sich auf viele Weisen unschädlich machen. Viele dieser Methoden schaden aber den Objekten. Nicht so die Stickstoffkammer. Anne-Rose Bringel von der Abteilung Konservierung und Restaurierung ist mit für sie verantwortlich. «Es ist immer besser, präventiv zu arbeiten», sagt sie,  und weiss, wovon sie spricht.

«Es ist immer besser, präventiv zu arbeiten.»

Sie kennt die Insekten und weiss, wie man ihnen begegnen sollte. Anne-Rose Bringel.

In der Stickstoffkammer wird der Sauerstoffgehalt auf nahezu null Prozent gesenkt. Diese Umstellung ist selbst für kleinste Insekten zu viel, zumal die Atmosphäre normalerweise über einen Sauerstoffanteil von rund 20% verfügt. Wenn die Kammer dicht ist, lässt sich das Klima in ihr drin genauestens steuern. Die Luftfeuchtigkeit und die Temperatur sind für das Wohlergehen der Objekte von grosser Wichtigkeit, schliesslich dauert ein Aufenthalt in der Kammer sechs Wochen.

«Wir sind sehr glücklich, eine Stickstoffkammer zu haben.»

In den Tiefkühler kommen währenddessen fast ausschliesslich Textilien. Der Vorteil ist, dass die Objekte nach sieben Tagen «fertig» sind. Der Nachteil ist, dass die Behandlung nicht für alle Materialien angewendet werden kann. «Deshalb», so Anne-Rose Bringel, «sind wir sehr glücklich, eine Stickstoffkammer zu haben.»

Grosse Objekte sind hingegen eine Herausforderung für die Kammer. Ab einer gewissen Grösse haben sie nämlich schlicht und einfach keinen Platz. Anne-Rose Bringel ist dennoch zuversichtlich, dass sie die Bänke und Tische, die als zurückgekommene Leihgabe vor der Kammer stehen, noch in den wenigen Quadratmetern der Kammer unterbringen kann.

«Wir sind sehr glücklich, eine Stickstoffkammer zu haben.»

Ob diese Tische in die Kammer passen? Anne-Rose Bringel ist zuversichtlich.

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